Monthly Archives: June 2007

the hurting & the healing

pflaster

Eine wahrhaft grauenvolle und ekelhafte Erfahrung, wie man sich aus dem Stand ohne irgendeinen Grund gegenseitig so tief und komplett verletzen kann.

Und dann auch die tröstliche Erfahrung, daß so viel Liebe und Vertrauen da ist, um zusammen diesen Horror gleich wieder in sein Schattenreich zurück zu schicken.

schnittchen in not – gentleman geoutet

Das arme Schnittchen!
Wie kann man ihr das antun! In einer megamäßigen Kampagne über die ganze Stadt wird hier ihr Lebensgefährte fälschlicherweise gemein geoutet. Wer war das, welche mißgünstige Person ist so versessen? Sogar mit angeblichen Beweisvideos ‘in different places’

gentleman

Das hat sie nicht verdient und er auch nicht! Die Niedertracht! Er ist nicht schwul! Und Single ist er auch nicht!
Schnittchen, gegendarstellen Sie!

verweis

Wegen Hitze und Termindruck hier heute keine neuen Wortanreihungen.

Sie finden aber reichlich alte und neue Wörter weiter unten.

Lesen sie die doch erst mal alle.

stilleben mit meiner maus

Sitze grade mit Feierabendbier auf der Terrasse und genieße die kühlere Nachtbrise, Nina Simone singt drinnen ‘Everything must change’.
Raschelt es oben in der Glyzinie.
Janz nonschalong klettert eine Maus aus dem Dach, hangelt sich mit der größten Selbstverständlichkeit den Stamm der Glyzinie runter, so als ob sie den Morgenmantel um hat, hält kurz inne, als sie mich wahrnimmt, nickt mir zu und klettert weiter runter.
Das Nicken sagt ‘Bin nochmal kurz ins Bad’ oder ‘Ich schau mal noch in den Kühlschrank’ oder ‘Geh noch kurz auf ein Bier.’
Geistesabwesend nicke ich kurz zurück und denke erst jetzt ‘Momentemal!’

beweisfoto

Hab ich doch den Aufkleber erfolgreich und voll der mir angeborenen Scharmanz dem lieben Herrn Ultimonativ abgebettelt, und hier isser, der Promo-Aufkleber zum Film Prinzessinnenbad, den ich mir nächste Woche angucken gehe:

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Und ich komm auch wirklich aus Kreuzberg, du Muschi, jedenfalls seit 15 Jahren!

freitagstexter @ luckystrike – die entscheidung

Herrschaften! Was ein Wettbewerb, welch Spiele! Welch goldgleißende Reckinnen und Recken!
Über 50 Beiträge, von über 20 Wettbewerbern!
*Heidi-Klum-Modus an*
Es war sehr schwer zu entscheiden. Ich hab alle Beiträge kopiert, und dann die schwächeren rausgenommen. Hier so nach und nach die Finalisten.
Leider konnte ich mich nicht für den von Herrn Rückenhaarregierung so protegierten Pitch von Sacchetto erwärmen. Fraglos genial, funktioniert er m.E. nicht so gut, weil ich immer englisch, also Oma-Eitsch-Beach las. Sorry!

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Hach, ist aber auch schwer…
Platz 2-5 (in keiner bestimmten Reihenfolge):
Herr Rob: Beinfehlstellungen bei Jugendlichen werden vom russischen Kugelstoßer Dimitriv Maslenikow (rechts) mit einer neuen, naturnahen Wander-Behandlung therapiert.

Raketenprinz: Jugend vergeht. Schönheit besteht.
(Just wish it were true)

Ramses101: Gute Fee schlampt bei Wunscherfüllung – hätte er vorher gewusst, wer sich ein Sexspielzeug wünschen würde, hätte er sich nicht gewünscht, ein Sexspielzeug zu sein.

Vera Chimscholli: Holidays 2036. Greetings from Demi & Ashton.

And the Winner is:
Baumgarf: Nur Brunhilde hatte bislang bemerkt, dass sich das Meer gefährlich zur Seite neigte.

Für eine simple, leicht lyrische und doch alle Möglichkeiten von Bedrohung und Untergang zulassende feine kleine Headline. Herzlichen Glückwunsch, Herr Baumgarf!

Der nächste Freitagstexter wird also dann im Hause Baumgarf ausgerichtet!

Herzlichen Dank an alle wackeren Reckinnen und Recken, die Spiele waren ein Glanz und eine Ehre!

Ach, ich wollte doch noch den Sonderpreis für das meiste Engagement, meisten Fleiß und Schweiß und Haben-Wollen ausloben: Der geht natürlich an den Herrn Rob. Herr Rob, Sie haben einen Wunsch frei, Sie dürfen sich z.B. einen Beitrag bei mir wünschen!
*Heidi-Klum-Modus aus*

Achso, ja, die Geschichte für hinters Bild: Das stammt aus dem Partnersucheprofil eines jungen Mannes, mit dem ich mich mal zu ebenjener traf.
Es dauerte ziemlich lange, bis die Fotografin auf dem Auslöser drückte, da sie wartete, bis die Dame endlich soweit im Bild war, ohne daß der junge Mann im Vordergrund was ahnte. Ich liiiebe Vanitas-Motive.
Es wurde aber nix mit dem jungen Mann und mir, weil er eine Kölsche Karnelvalsplattensammlung hatte, was ich nicht so sexy fand. Was er an mir nicht so sexy fand, hat er mir nicht verraten.

wunsch ist wunsch – fee bückt sich

Herr Rob ist ganz wild auf Erfüllung seines beim Freitagtexter gewonnenen Sonderpreises, einen Wunschbeitrag auf & von Lucky. Aufgabe:
Halbnackte Schlümpfe aus der Oberpfalz mit Zahnfehlstellungen holen Praktikum als Rotationsmaschinensupervisor nach, fahren daraufhin mit den Siegern des letzten Eurovisonsliederwettbewerbs an den bulgarischen Sonnenstrand und grillen dort, rasierte Königinnen, fallen 23 Tage ins Wachkoma und komponieren in dieser Zeit die neue Nationalhymne für Liechtenstein.

Hier kömmt:

Sehr geehrte Leser, hier stand kurzzeitig ein viel zu großes Foto vom DSDS-Gewinner Marc Medlock, wie er ein noch blöderes Gesicht macht als sonst schon. Der Betreiber dieses Streichelblogs konnte den Anblick nicht mehr länger ertragen. Sie müßten sich das also bitte selber vorstellen, aber ich weiß, daß Sie als erlesene Leser das schaffen.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Manchmal sagt ein Bild auch mehr als 1000 Worte. Alles bei! Aber perfekte Vorlage, Herr Rob!
(das scheußliche Bild fliegt aber ganz schnell wieder hier raus, mir kommt ja schon meine Frühstücksbanane wieder hoch)

auswüchse der überwachung

Die Überwachung treibt aber mittlerweile seltsame Blüten:
Dieser Tage war unangemeldet die Kripo Sachsen bei mir zu Gast und durchsuchte mein Blog.

Nach was? “Rasierte Königin” war der Gegenstand der Suche.

Hiermit erkläre ich eidesstattlich, daß ich auf und in meinem Blog zu keiner Zeit eine Königin festgehalten habe oder festhalten werde. (Die kommen immer von selber und ich muß sie dann fast mit Gewalt wieder loseisen.) Und darüber hinaus eine solche niemals und unter gar keinen Umständen rasieren würde, nicht einmal auf ausdrücklichen Wünsch eben jener. Mein Ehrenwort!

Ich muß allerdings eingestehen, daß ich in einem Traum einmal versehentlich die Queen entthront habe. Ich versichere jedoch, daß dies keine Rückschlüsse über antimonarchistisches Denken meinerseits nahelegen sollte.

Ex-esse(n)

War ich doch in den letzten Wochen mit einigen meiner Exe essen oder dort eingeladen. Ist doch sehr schön, wenn man nach Jahren noch oder wieder eine freundschaftliche Basis hat und sogar auch wieder in die Wohnung gelassen wird.

Hinterher immer etwas melancholisch, was so alles dumm gelaufen ist. Aber, Tränen von gestern abend, Schnee vom vergangenen jahr.

Der Punkt: sollte mal mit einem zukünftigen Ex essen gehen, das bringt sicher doch mehr konkreten und kurzfristigen Spaß. Muß ich jetzt nur noch Kandidaten auftreiben für.

Anyone?

Doubles, anyone?

Just love the lyrics. And the slips on these boys.

edit: Sind das umgekehrte Kreuze an ihren Ohren? ist das ein okkult-satanistisches Video?

freitagstexter @ luckystrike

Herrschaften, willkommen zum Freitagstexter!
Nach hartem aber fairem Kampf hab ich den Titel von der supersexy rückenbehaarten Weltregierung in dieses superschwule Plüschnest heimtragen können.

Hier also das Freitagstexter-Bild, für das ihr bittschön eine Bildunterschrift texten sollt (aus Rücksicht auf die Weltregierung hab ich was mit Badeanzug genommen):

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Herrschaften, die Spiele sind eröffnet! Kämpfen Sie!
Überbieten Sie sich! Strengense sich mal an! Geben Sie – alles! Alles ist erlaubt! (Nein, wir wollen keine abgeschnittenen Ohren)
Am Mittwoch wird dann der Gewinner gekürt und der darf dann den Wanderpokal mitnehmen.

Und dann erzähle ich auch die Geschichte für hinters Foto.