Archiv für den Monat: Juli 2012

Cleanliness next to Godliness

Also das muß man ihm wirklich lassen, er hat sehr gut geputzt. Na gut, jede Perle hat so ihr eigenes System, und so muß man sich Nagelfeile, Fernbedienung oder Kabelei halt irgendwo suchen in der Wohnung.

Das schönste aber war der Duft: ein schwacher Hauch von Parfüm und ein sehr dezenter, sauberer, betörender Männerduft hing noch in der ganzen Wohnung, Fast hätte ich an dem Abend nicht geraucht, um den Duft noch ein wenig zu erhalten.

Allerdings muß ich zugeben, daß mir der neue Putzmann ein wenig schlechte Laune bereitet. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, ein wenig voraufräumen zu müssen, und diei ganz ollen Schlüpper ganz tief im Wäschesack verstecken zu müssen. Das ist mir bei meiner ukrainischen Perle nie so gegangen.

Ich weiß schon, warum ich eine weibliche Therapeutin hatte, und keinen schwulen.

Raphael behind me

Gabriel before me
Raphael behind me
Michael to my right
Uriel on my left side
in the circle of fire
(Kate Bush, Lily)

Die Zukunft der Raumpflege, ach, man muß schon sagen THE FUTURE, hält heute vertretungsweise Einzug in die Luckyschen Hallen: Raphael.
Er ist der Putzmann meines Mitbewohners, von einer so schönen Schönheit auf den zweiten Blick, so richtig saftig, ein Hunk. Und Brasilianer. So Hach halt. Mit einem Riesen-Schlong. Mein Mitbewohner wäre ja nicht mein Mitbewohner, wenn er nicht gleich zum zweiten Reinemachdate Sex mit Raphael gehabt hätte, daher weiß ich das. Mir hat er und wird er seinen Riesen-Schlong wohl eher nicht zeigen.

Dafür aber zückte er ob meiner Nachfrage, ob er Interimsvertretung für meine dralle ukrainische Putzbombe machen könnte, die wieder ein Vierteljahr Visum zuhause absitzen muß, gleich sein iPad und sein iPhone, fragte Mobilnummer ab, tippte ein bissel rum und sagte, er habe mir eine SMS mit Terminvorschlägen geschickt, ich solle die gewünschten besttigen, dann hätte er sie gleich als Termine drin.
(Er studiert International Public Relations oder so. “Sounds pretty dirty to me!” sagt da Bette Davis als Charlotte zu ihrer Cousine in Hush Hush Sweet Charlotte)
It’s the Future, Darling!

(Ob ich nachher nicht auch mal unvermutet und rein zufällig aus dem Büro nach Hause reinschneien soll?)

Alienwetter

Erinnern Sie sich an diesen Alien-Film, ich glaube der zweite, wo die Crew des Raumschiffs die Reste eines einst besiedelten Planeten durchsucht, und nur dieses kleine Mädchen findet? Die hatten da genau dasselbe Wetter wie wir grade.
Und das ist auch gar nicht gut ausgegangen.

Urbane Mythen Teil 1

Wer glaubt, daß ein Sektchen am Morgen den Kreislauf belebt (hat das schon irgendwer tatsächlich erlebt?), der glaubt auch, daß es sexy ist, mal ohne Schlüpper zu gehen.

Das stimmt nämlich auch nicht. So geschehen letzte Woche, wo ich vergessen hatte, einen Schlüpper für nach dem Sport einzupacken, und so eben ohne Schlüpper zu dem Empfang in der Oper mußte. Sexy! Sexy? Nicht wirklich. Außer es erklärt mir jemand, was dran sexy ist, wenn dauernd der Sack irgendwo am Bein festklebt oder die Pipilotte sich in der Knopfleiste der Hose verklemmt, und man dauernd händisch alles richten muß.
Na, vielleicht findet es ja irgendwo jemand sexy, wenn sich jemand dauernd in der Öffentlichkeit das Gemächt sortieren muß. (Ich bin ja schließlich nicht Michael Jackson. Und ich kiekse auch nicht dabei.)