Archiv für den Monat: April 2012

Disco’s not Dead!

But alive and kickbiking, jedenfalls sah das heute mittag so aus.
Ich überholte ein Fahrrad, auf dem ein lächelnder Brasilianer mit Afro und Pornoschnäuzer eine riesige Discospiegelkugel auf dem Rücken transportierte. Fehlten eigentlich nur noch goldene Hotpants.

My Precious

…wenn der dicke bullige tätowierte kurzgeschorene verschwitzte verdreckte Typ, der die Karren mit den Abfällen mit grimmigem Ausdruck durch die Potsdamer Platz Arkaden schiebt, einen Overall an hat, hinten versehen mit dem Aufdruck: “Bijou Brigitte”

Absence makes the heart grow fonder

Und, ham Sie mich jetzt schon ganz doll viel lieber? Mein Hirn ist tot, mein Herz ist leer, und wissense was, das ist ganz ok.
Wie der Glämmie schrub: “Aber dafür hat man ja Blogs. Dass man´s nicht vergisst. Man könnte getrost dement werden.” Und der hat ja so gut wie immer recht.

iSore. Ist mir gestern eingefallen. Köstlich. Leider gibts das schon. Ob ich mir ein TShirt mache?

Und Filmstöckchen. Lag ja schon so lange bei der Frau Koma rum, und mir ist nix eingefallen. Nun denn, ich bin sicher, heute fällt mir auch nix ein. Müssense durch oder Sie lassens.

Was war Dein erster Kinofilm und hast Du ihn später noch einmal gesehen? Wie fandest Du ihn dann?

Bernhard & Bianca. Jaja. Und es war mein erstes Date mit Uli, dem schönsten Mädchen in der Klasse, und ich hatte mir heimlich vorgenommen, daß wir uns schon mal verloben (mit 11) und uns versprechen mit 18 zu heiraten. Natürlich hatten drei Jungs aus der Klasse von dem Date Wind bekommen und setzten sich hinter uns im Kino, für den Fall. Außerdem hatte ich mittags bei meiner Schwester einen Pornoroman gefunden, auch eine erste Begegnung. Sie können sich also vorstellen, in was für einem inneren Tumult ich war.
Geliebt habe ich aber Medusa, die Böse in dem Film, mit der wunderbaren Stimme von Beate Hasenau. Sie sehen, alles schon da.

Welches sind Deine drei liebsten Filmszenen und warum?

Puh, zu viele. Auf jeden Fall die Schlußszene in Sweet Charity. Warum? “Good Morning! Morning! Love? Love!”
Alle Szenen aus All about Eve. Weil. “Mouse? Never Mouse! If anything – RAT!” Und der Zigarettenhalter von Gloria Swanson in Sunset Boulevard. In dem die Zigarette so aufgespießt schwebt wie William Holden sich in ihren Krallen windet.

Gibt es einen Film, der Dir Angst macht und den Du nie, nie, nie wieder sehen willst?

Ich kriege keine Luft, wenn Menschen zu lange unter Wasser sind. oder lebendig begraben sind. Also alle Filme wo das vorkommt.

Und welchen Film würdest Du gerne noch einmal auf der großen Leinwand sehen, der leider nur noch im TV oder auf DVD zu haben ist?

Ich spare noch auf mein eigenes Kino. Dann schau ich sie mir ALLE an.

Nenne einen Schauspieler, zwei Schauspielerinnen und drei Filme, die Du sehr gerne magst, und erzähle bitte warum!

Ewan McGregor. Weil er echt scheint. Bette natürlich, always. Die zweite wechselt. Aber toughe alte Luder ziehen eigentlich fast immer. Und auch junge, wie Mia Wasikowska oder Kaya Scodelario oder Hannah Murray, aber NICHT Jennifer Lawrence.

Bist Du schon einmal vorzeitig im Kino aus einem Film gegangen? Warum und aus welchem?

Immer bei Woody Allen (2x), wobei ich mich eher wundere, 2x in einen Woody-Allen-Film überredet worden zu sein. Woody Allen ist die Fusseln am Arsch des Kinos.

Gibt es eine Filmszene, in der ein Song gespielt wird, die sich Dir beide untrennbar ins Gedächtnis gegraben haben?

Bestimmt. Massenhaft. Aber eben jenes Gedächtnis ist grade in Reha Ferien.

Welches ist Dein Lieblingskino und warum ist es das?

Ich hasse Kinos. Weil ich Filme liebe. So ähnlich hat der Glämmie das neulich mal geschrieben. Und recht hat er. Gut, leere Kinos oder ein eigenes, das würde die Lage ändern. Wo man rauchen darf, anständiges Essen und Getränke gereicht würden, und wo man den Film anhält oder zurückspult, wenn ich puschern muß oder was nicht verstanden habe.

Lieber Filme oder TVSerien? Warum?

Filme kommen mir mittlerweile oft vor wie ein freudloser Quickie, wenn man auch über Tage in eine gut gemachte Serie eintauchen kann. Aber das hat James Wolcott in der Vanity Fair besser argumentiert, wenn ich mir auch teilweise andere Beispiele suchen würde.

Welches Remake brauchen wir?

Die Tage dachte ich, man könnte die Dreigroschenoper mal wieder machen.
Und auf jeden Fall The Hunger Games. Bestehenden Film wegschmeißen, und mit Kaya Scodelario neu drehen, und diesmal aus der Ich-Erzählerinnen-Perspektive. So funktioniert der ja nicht.

In welchen Film würden Sie am Liebsten leben?

Short Bus? Short Bus! Und ab und an in The Velvet Underground oder Studio 54. Eigentlich mag ich auch die Ranzigkeit von Fassbinder-Filmen ganz gerne.

3. Wenn Sie ein Film wären (realistisch betrachtet) – welcher Film wären Sie?

hmh – Das Leben ist ein langer ruhiger Fluß? Tatie Danielle? A Single Man? Der Glücksbärchi-Film?

Erklären Sie mir, warum Mery Streep als Hollywood-Star überbewertet ist.

Das kann ich Ihnen nicht erklären. Sie ist halt eine recht gute Schauspielerin, die sich gewitzt durchmogelt. (Und wahrscheinlich haben alle ein schlechtes Gewissen, weil alle sie heimlich so häßlich finden. Sie wissen schon, spielen Sie eine Behinderte oder Fette und schon kriegen Sie ‘nen Oscar)

Wer spielt die Hauptrollen in der Verfilmung Ihres Lebens?

Ich würde mir Ewan McGregor aussuchen. Weil der ist charmant, gewitzt und aber auch bodenständig. Oder Emile Hirsch. Nee, lieber Ewan. Auch wenn Brigitte Mira wohl die realistischste Lösung wäre.

Und ich wette der Glam würde seine letzten 5 Fragen brennend gerne auch noch selber beantworten, deswegen gehts Stöckchen einfach wieder zurück über den Zaun.
Außerdem haben alle 3 1/2 Leute, die überhaupt noch bloggen, das Stöckchen schon gehabt. Ansonstne, bediene sich wer will. Ächz.

Sporty Strike

Jaja! Nicht daß man mir das ansieht, aber innen unter den Bergen Fett und welkem Fleisch fühlt es sich voll sportlich an.

Meine wöchentliche Badminton-Session wird ab sofort auf doppelte Länge und zweimal die Woche insgesamt also vervierfacht.
Weil ich seit neustem einen zusätzlichen Partner habe: TBFNAB (The Blogger Formerly Known As Bomec.)

Und schon beim ersten Mal haben wir gleich einen bleibenden Eindruck am Tresen des gemütlich-gemischten Sportclubs, der vormittags vor allem aus älteren Herren aus Tempelhof und Neukölln mit Körpern, auf die ich mit 30 schon neidisch gewesen wäre, besteht, hinterlassen:
Ichso: “Komm Burschi!”
Tresenmädchen: “hast du grade Uschi zu ihm gesagt???”
TBFNAB: “Nee, Muschi, so nennt der mich immer!”

Ab da wars mit dem zweijährigen Undercover-als-Homo-Dasein dort schlagartig vorbei.

Ächz

Wow, ich habs überlebt – alle Sätze verloren, aber moralisch finde ich total gewonnen.
Jetzt fühle ich mich, als hätte ich drei Stunden heftig Sex gehabt. Nur ohne daß mir der Arsch weh tut.

Und Donnerstag nochmal. Unheimlich, oder?