Kategorie-Archiv: niveauwonieniveauwar

Schwusch

Huppala, schwupps ist so ein Januar vorbei und außer dem Urlaub hab ich noch nix gemerkt vom neuen Jahr.
Kunststück, liege ich doch seit Dienstag flach mit so einer richtigen Männererkältung, und das einzige, was mir tägliche Struktur gibt, ist das Dschungelcamp, und so langsam geht mein Hirn auch ins Leere, genau wie bei den Insassen.

Ich bin übrigens jetzt geswitcht vom bezahlten Blog hier bei Twoday auf die kostenlose Version – das Datenvolumen hab ich eh nie benötigt, aber ich fands angemessen, einen kleinen Beitrag von 3,- pro Monat zu entrichten. Anscheinend wird das aber nicht mehr angeboten, jedenfalls hab ich es nicht finden können, und es sollen jetzt 5,- pro Monat sein, was ich wiederum nicht einsehe, wenn man sich solche Mißstände und den Umgang damit anschaut. Man will hier wohl eh schließen, und aht nur nicht die Ehrlichkeit, den Leuten zu sagen, sie sollen sich was neues suchen. Muß ich mich wohl dann auch mal damit beschäftigen, schade, ich fand es immer recht kommod hier für meine Ansprüche.

Jehtoch!

Was in Ägypten und Tunesien ging, hat anscheinend in BaWü auch geklappt, sogar fast gewaltfrei – eine fast 60jährige Herrschaft zu beenden. Was sicher interessante Veränderungen besonders im mittleren und unteren Verwaltungsfilz bedeutet, der ja jahrzehntelang ungestört rumwuchern konnte.
Besonders freut es mich aber für Rheinland-Pfalz, meinem Heimatland. Wenn ich daran denke, wie ich, als ich das erste Mal wählen durfte, das Wahlergebnis der Grünen in meinem Dorf um 100% steigerte – da werden nämlich am nächsten Tag die Stimmen kontrolliert, und die andere grüne Stimme gehörte einer Frau, die als irre und “mit der spricht man nicht” schon seit Jahren aussortiert war. Da wurd man am nächsten Tag von vielen argwöhnisch angesprochen.
Und jetzt gehts auch dort nicht mehr ohne grün, auch wenn ich die eine Spitzenkandidation mehr als fragwürdig finde.

Apokalyptische Weiber und Milchspendewunder

Herrschaften, wenn Sie bisher dachten, ein apokalyptisches Weib sei etwas, was am Kottbusser Tor in die U-Bahn einsteigt, haben Sie sich getäuscht – anscheinend kann man zur “Jungfrau” Maria, zur Muttergottes, ganz eben mal “Du apokalyptisches Weib”, oder auch “Du brennender Dornbusch” oder auch einfach “Du Bundeslade” sagen, ohne daß gleich 12 strafende Engel vom Himmel rauschen und einen zu Boden schmettern.

Im Gegenteil, Madame fühlt sich angesprochen, lächelt einen rosa und hellblau an, und wenn sie einen ganz doll guten Tag hat, holt sie mit der Hand, mit der sie nicht ihr Balg festhält, ihre Brust raus und spritzt einen daraus mit Milch voll. Was auf Bildern bezeugt ist, die irgendwo in Kirchen oder Klöstern hängen.

Kinky? Yeah, but Catholic.
Ich war fassungslos, sowas hat man uns Messdienern nicht erzählt! Und das mit den Schimpfwörtern probiere ich auch mal aus!

(Was man alles an grauen Wochenenden erleben kann, wenn man die kunstgeschichtliche Magisterarbeit einer lieben Freundin Korrektur liest….!)

Bio-Knöllchen

Mir gehen die Herbst-Politessen schon ein wenig auf den Sack.
Jedesmal wenn ich aufs Auto zusteuere, leuchten bunte Zettel unter dem Scheibenwischer, mein Gesicht ballt sich zur Faust, bis ich merke, daß es wieder nur en paar herbstliche Restblätter sind, die mir der Wind dorthin gesteckt hat.