Archiv für den Monat: Dezember 2014

Kostenlos, aber nicht umsonst

Schon länger bei der Frau Koma und dem Grafen in Arbeit, bin ich jetzt sozusagen auch ein e-published author.  Und schön haben sie es gemacht!

In den Tiefen der Blogs kann man hier kostenfrei, aber nicht umsonst herunterladen, machense das doch einfach. Heute billig, morgen teuer! Hier die Beschreibung der Herausgeber:

“Es werden Gräber gegraben, Joints gebaut und Ateliers verwüstet. Liebe, Geburt und Tod kommen vor. Väter, Mütter und Großmütter treten auf. Gartenzwerge spielen eine geheimnisvolle Rolle. Man gedenkt früherer Zeiten, guten und schlechten, erfindet aus Zufall bahnbrechendes, wandert aus oder spaziert einfach nur am Strand entlang.
Das Buch vereint Blogartikel, die als Kurzgeschichten für sich stehen können und entführt die Lesenden per Link in die Blogs zu weiteren Entdeckungen.
Wir stellen es zunächst als kostenlosen Download zur Verfügung und freuen uns über reges Interesse.”

Und ich bin in bester Gesellschaft: Cabman, Frau Casino, docbuelle, engl, fragmente, Andreas Glumm, Heartcore, Frau Indica, Felix Schwenzel, Journelle, Kaltmamsell, Katiza, Barbara A. Lehner, Lucky, Markus Pfeifer, Modeste, Rosmarin, Sebastian Rogler, Wortschnittchen

Und das mit dem Grab war natürlich ich. Und ja, ich sollte. Und nein, der zukünftige Bewohner war schon tot. (Sie werden übrigens beim Link klicken feststellen, daß einige der Blogs mittlwerweile verstorben oder untot sind. Das kommt, wenn so ein Projekt einige Zeit liegt, schnelllebige Zeit heute und so…)

Viel Spaß damit zwischen den Jahren!

All I Want for Christmas

Und, was wünschst du dir denn zu Weihnachten, fragte ich meine Mutter zu Lebzeiten jährlich. Die Antwort war immer die selbe:
“Einen lieben Jungen!”, womit sie meinte, daß ich mal endlich brav werden sollte. Wobei ich brav bis zur Gefallsucht war, schon immer gewesen, aber man mußte sich bei ihr ja auch immer übers Maß hinaus wehren, zur Not bis aufs Blut.

Nach dem Coming Out und besonders in den letzten Jahren drehte ich es einfach um, wenn Sie mich so ab Anfang Oktober wöchentlich nach meinen Weihnachtswünschen fragte:
“Einen lieben Jungen!”, womit ich aber einen ganzen Kerl meinte.
Und wehren würde ich mich auch kaum.