Archiv für den Monat: April 2008

Billig Spaß!

Sagen Sie einen Befehl
Arschloch!
Wiederholen Sie bitte! (leicht verschnupfte Stimme)
Drecksau!
Nicht verstanden (Die lügt! Die hat genau verstanden!)

So hatte ich gestern abend anderthalb Stunden Spaß mit der Sprachsteuerung meines Handy. Gelacht bis die Schwarte weh tat.

Probieren Sie’s mal! Froh zu sein bedarf es wenig!

Die Zeit der kleinen Wunder

Jaja, Sie haben richtig gelesen, Wunder, nicht Wunden, auch wenn das untypisch ist für dieses kleine Schmutzblog hier.

Es gibt nicht viel zu berichten, Herr Lucky ist beschäftigt damit, die kleinen Wunder zu genießen, wie den blühende Apfelbaum auf der Terrasse, den Vanilleduft des Goldlacks, den ersten kleinen Sonnenbrand des Jahres, einen Abend mit einem unwahrscheinlichen neuen alten Freund, und überhaupt. Zufriedenheit ist das neue Glück.

Seltsam, daß Elend für ein Blog so viel ergiebiger ist. Aber da muß das Blog mal eben leiden, für eine Zeit.

Aber nehmen Sie doch ruhig mein Mantra dieser Tage zur Kenntnis:

(Ja, der Anfang hört sich ein wenig schaurig an)

Frühling – am Arsch! oder: Kimmenkucken

Herrschaften, dieser Tage müssen Sie besonders im Straßenverkehr aufpassen. Wegen der großen hormonellen Verwirrung großer Teile der Bevölkerung.
Geblendete graue Rentner rennen vor Pfosten, Bauarbeiter fallen aus den Gerüsten beim Versuch, einen Blick in die unten vorbeilaufenden frisch entblößten Dekolletés zu ergattern, und Autofahrer haben ihre Augen überall, nur nicht auf der Straße.

Gestern hatte der Herr Lucky eine herrliche Anfahrt zum Büro aufgrund der vorherrschenden Herrenmode: Jeans, die beim Laufen auf Halbmast des Arsches sitzen, geben bei Radfahrern ein sehr hübsches Bild ab, und so fuhr er nicht wirklich konzentriert.

Füllige Ärsche, dürre Ärsche, nackte oder haarige Ärsche, vorgebräunte oder rosa Ärsche, muskulös oder flabberig, eine wahre Parade von Männerärschen wogte auf den Radwegen wie eine Revue aus mehr oder weniger üppigen Dirndl-Ausschnitten umher und sorgte für große Erheiterung Unkonzentriertheit Inspiration.

Dazu noch die ersten noch bleichen, aber teils recht strammen Waden, rasiert oder unrasiert. Hach!

Frühling, ick komme, ick bin mit bei.

(Bemerkenswert: Früher hätte in diesen Zeiten an dieser Stelle ein Beitrag in der Rubrik “Was geht mich der Frühling an!?” gestanden. Sexual Healing in Progress. I guess. I hope.)

Platz

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Prima, dann hab ich ja noch Platz hier, die schreib ich auch noch alle voll.

Aber nicht heute.

Beim bisherigen Tempo dürfte das dann ca. 27 Jahre dauern. Reicht dann wohl für dies Leben.

Oder ich klatsche das noch mit Fotos voll, z.B. könnte ich eine Fotoserie “Der Bettfriseur” (TM die Frau Gräfin von 500Beine) machen, weil meine Haare mal wieder viel zu lang sind und ich jeden Morgen anders schlimm aussehe. Wenn dann noch die nächtliche Arbeit des Bettvisagisten dazukommt.
Aber ich veröffentliche hier ja keine Bilder von mir.

Flughafen am rechten Fleck

Mir war ja grundsätzlich absolut klar, wofür ich am Sonntag abstimme: PRO Tempelhof, keine Frage.

Warum? Angeborene Renitenz, das gute alte Westberliner Berlin-Berlin-Gefühl.
Und weil ich Schönefeld abgrundtief hasse und verachte. Allein der Weg dorthin. Eine Weltreise. Gut, die Autobahn ist fertig, aber Parken ist teuer, und man kann kaum einfach in einer Nebenstraße parken. Taxi kommt auch ziemlich teuer.
S-Bahn fällt aus, weil ich nach einem schönen Urlaub nicht gleich in einer Horde aasgesichtiger Eingeborener oder gar Faschobanden durch No-Go-Areas gefahren werden will, das hat mir letztes Mal innerhalb von Minuten das ganze Urlaubsgefühl zertrümmert, wenn auch gottseidank keine Knochen.
Und natürlich das geile Gefühl, gleich vom Flughafen ins Flugzeug zu steigen, oder umgekehrt, bei einer Ankunft in Tempelhof kam man sich vor wie JFK oder in einer Szene von Billy Wilders ‘Eins, zwei, drei.’
Genaugenommen bin ich allerdings erst einmal von Tempelhof geflogen, nach London Docklands. Damals mußte man nur 10 Minuten vorher da sein. In die U-Bahn, Fliegen, ankommen, abgeholt werden: ich war in anderthalb Stunden von Haustür zu Haustür. DAS nenne ich ein kosmopolitisches Lebensgefühl!

ABER: Wer alles dafür ist, das ist definitiv unsexy. Das wäre das erste Mal in meinem Leben, daß ich einen CDU-Standpunkt unterstütze, was mir sehr unbehaglich ist. Ich, der ich zu 99% auch dem attraktivsten CDU-Anhänger Geschlechtsverkehr aus Gewissensgründen verweigern würde. (Ausgenommen derer, die ich vorher nicht gefragt habe…)
Und diese Kampagne, die ist mir zu fett. Zu viel Geld dahinter, wer steuert das aus welchen Interessen bei? (nicht daß die ‘Ich fliege uff-Berlin’-Kampagne nicht peinlich gewesen wäre) Postwurfsendungen, Megaplakate. Nein, ich möchte nicht mit sowas zugeschissen werden.

‘Nein’ werde ich aber definitv nicht stimmen. Entweder ignoriere ich die CDU und folge meiner Renitenz oder ich gehe gar nicht erst hin.

(Ist ja auch noch die Frage, ob die Volksabstimmung überhaupt etwas bewegen kann, oder ob es nur Zierdemokratie ist, ein funktionsloser Spoiler am Heck des hauptstädtischen Nissan)

Wie geleckt!

Heute nacht habe ich geträumt, wie ich zuerst den Hals von Alanis Morrissette beknutsche, da wo sie einen zauberhaften Leberfleck mit Haaren drum hat.

Danach habe ich im Traum sogar noch an einer Muschi geleckt, ich weiß auch von wem, aber das sag ich hier nicht, kennt ihr eh nicht. War nicht eklig, aber trotzdem! Bitte!

Das wollten Sie nicht wissen? SehnSie, ich auch nicht, aber dazu sind Blogs da, man teilt ja gern.

Schuld an solchen Träumen sind wohl der Glam mit seinen Muschileckwitzen, unfreiwilliges Hören von Genitalherpes samt gedanklicher Visualisierung, Cameron Diaz in diesem Ben-Affleck-Video und wahrscheinlich Ally McBeal Callista Flockheart (ich gucke zur Zeit am Stück Brothers & Sisters, sehr schön), obwohl da gar kein Lecken vorkommt. Aber wenn die sich noch mehr schönheitsoperieren läßt, sieht sie am Ende total aus wie einer dieser mutierten Goldfische, ich glaube Schleierschwänze heißen die.
Schleierschwanz, auch komisch. Aber Kurve gekriegt!

Was sonst? Ach ja:
Der Preis für die schönste Überschrift in dieser Woche geht an Frau Fragmente: “Das Glück ist eine lädierte Katze”
(keinerlei Zusammenhang mit obigem)

Und Herr Pheerce scheint endlich die perfekte Art für sein Blog gefunden zu haben: Reduce to the Max! Eigentlich alles, was ein Blog braucht: Hello World! Mehr als laut Winken sind Blogs ja meistens eh nicht.
(Außerdem kommt es ihm sicher sehr entgegen, er hat ja eh nicht so gern in sein Blog reingeschrieben)

Last Call?

“Du bist der einzige, dem ich sowas erzählen kann, und der nicht denkt, daß ch eine Schlampe bin!”
“Aber du bist doch eine Schlampe!…
(Entsetzter Blick aus braunen Rehaugen)
…Aber wer sagt denn, daß das was Schlimmes ist?”

Die weiter unten gratulierte älteste Freundin hat mich spontan übers Wochenende überfallen. Also eigentlich gings nicht um mich, ich bzw. meine Wohnung war sozusagen ihr ‘beard’, eine Schlafstätte, damit das Date sich nicht allzu sicher sein konnte, daß es zum Äußersten kommt. Heterosexuelle Etikette, Moral und Anstand, wohl.
Als Frau “um die” will sie jetzt endlich ein Kind, bevor’s zu spät ist, und einen Mann dazu.
Deswegen will sie sich noch schnell die Alternativen anschauen, die sie im Internet kennengelernt hat, um zu entscheiden, ob sie’s nun mit der aktuellen Affäre vor Ort oder doch lieber einem anderen durchzieht.

Testfahrt gabs anscheinend auch, und was sie jetzt davon hat, ist Herpes untenrum und totale Verwirrung.

Manchmal denke ich ja auch, daß mein Zug bald abfährt, aber was bin ich froh, daß ich da wenigstens keine biologischen Last Calls zu beachten habe.

Aber immerhin hat sie keinen Hit & Run und Samenraub bei mir versucht.

Tür zu, Fenster auf

Irgendwie gibt es mir doch Vertrauen, daß die Welt nicht wirklich böse ist:
Der Monsterkunde will wohl wirklich kündigen, und es stehen 10 Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Zwei Tage später kommt eine Anfrage, die wirklich riesengoß ist, zwar eine ziemliche Herausforderung, aber auch spannend. Damit ließen sich auf jeden Fall die Arbeitsplätze retten, plus ein paar neue.
Und die Abfindung wäre dann wirklich obendrauf. Leckerland!
Jonglieren ist nun wirklich eine abartige Tätigkeit, aber ich glaub ich mach es grad ganz gut.
Toi toi toi!

Eine Tür fällt zu, ein Fenster geht auf.
Es steht ein Pferd auf dem Flur.

(Herr Glam ist heute ja auch kryptisch, dann kann ich das auch.)

Still counting

In meinem Film bin ich der Star,
ich komm auch nur alleine klar
Panzerschrank aus Diamant
Kombination unbekannt
(Text: A. Humpe, Ideal, Eiszeit)

Oh, dann sind das jetzt sieben Jahre, 2 Monate und 3 Wochen.
At least I’m still counting.
Muß man sich ja zugute halten, unter den Umständen.
Ob ich’s wohl überhaupt noch drauf habe? (Und jetzt komme mir bitte keiner mit fahrradfahren…)
Immerhin gabs ja immer mal Momente, wo ich smitten war mit jemand.

Wenn es damals noch ein Mixtape auf KASSETTE als erstes Valentine war, dann kann ich sogar vielleicht davon ausgehen, daß ich wahrscheinlich en Trägermedium überschlagen werde, also kein Liebeslied-Mix auf CD.
Aber ich würde niemals zum zweiten Date einen mit Liedern bestückten I*pod nano schenken, wie andere. Das wäre mir zu wuchtigteuer.

Besser geht’s nicht!?

Ich schaue ja nie Werbefernsehen, deshalb bin ich gestern fast umgefallen:
In die Küche drang der Ton der neuen Kampagne der AOK. Die AOK ist die Krankenkasse, die jeden nehmen muß, daher die teuerste Krankenkasse mit den eingeschränktesten Leistungen, jedenfalls war das immer so, obs noch so ist, weiß ich nicht, wird wohl aber.

Jedenfalls, als Musik zum Clip lief ausgerechnet 2Raumwohnungs “Besser gehts nicht (schau nur hin, das ist Leben, wir sind drin)”

Brüll – welche hinterhältige Werbeagentur hat der armen AOK das denn angedreht? Das war bestimmt auf Monate der Kracher in deren Büro.

Ob das die neue Ehrlichkeit ist?