Herrschaften! Was ein Wettbewerb, welch Spiele! Welch goldgleißende Reckinnen und Recken!
Über 50 Beiträge, von über 20 Wettbewerbern!
*Heidi-Klum-Modus an*
Es war sehr schwer zu entscheiden. Ich hab alle Beiträge kopiert, und dann die schwächeren rausgenommen. Hier so nach und nach die Finalisten.
Leider konnte ich mich nicht für den von Herrn Rückenhaarregierung so protegierten Pitch von Sacchetto erwärmen. Fraglos genial, funktioniert er m.E. nicht so gut, weil ich immer englisch, also Oma-Eitsch-Beach las. Sorry!

Hach, ist aber auch schwer…
Platz 2-5 (in keiner bestimmten Reihenfolge):
Herr Rob: Beinfehlstellungen bei Jugendlichen werden vom russischen Kugelstoßer Dimitriv Maslenikow (rechts) mit einer neuen, naturnahen Wander-Behandlung therapiert.
Raketenprinz: Jugend vergeht. Schönheit besteht.
(Just wish it were true)
Ramses101: Gute Fee schlampt bei Wunscherfüllung – hätte er vorher gewusst, wer sich ein Sexspielzeug wünschen würde, hätte er sich nicht gewünscht, ein Sexspielzeug zu sein.
Vera Chimscholli: Holidays 2036. Greetings from Demi & Ashton.
And the Winner is:
Baumgarf: Nur Brunhilde hatte bislang bemerkt, dass sich das Meer gefährlich zur Seite neigte.
Für eine simple, leicht lyrische und doch alle Möglichkeiten von Bedrohung und Untergang zulassende feine kleine Headline. Herzlichen Glückwunsch, Herr Baumgarf!
Der nächste Freitagstexter wird also dann im Hause Baumgarf ausgerichtet!
Herzlichen Dank an alle wackeren Reckinnen und Recken, die Spiele waren ein Glanz und eine Ehre!
Ach, ich wollte doch noch den Sonderpreis für das meiste Engagement, meisten Fleiß und Schweiß und Haben-Wollen ausloben: Der geht natürlich an den Herrn Rob. Herr Rob, Sie haben einen Wunsch frei, Sie dürfen sich z.B. einen Beitrag bei mir wünschen!
*Heidi-Klum-Modus aus*
Achso, ja, die Geschichte für hinters Bild: Das stammt aus dem Partnersucheprofil eines jungen Mannes, mit dem ich mich mal zu ebenjener traf.
Es dauerte ziemlich lange, bis die Fotografin auf dem Auslöser drückte, da sie wartete, bis die Dame endlich soweit im Bild war, ohne daß der junge Mann im Vordergrund was ahnte. Ich liiiebe Vanitas-Motive.
Es wurde aber nix mit dem jungen Mann und mir, weil er eine Kölsche Karnelvalsplattensammlung hatte, was ich nicht so sexy fand. Was er an mir nicht so sexy fand, hat er mir nicht verraten.
REPLY:
machense, herr gegenrevolutionsregierung! wir bleim gespannt! oder besser: herr dieter-bohlen-beim-freitagstexter-regierung? hehe!
REPLY:
wunsch ist wunsch! fee
bücktbeugt sichREPLY:
Militärisch-historische Analogien gehen halt nur, wenn die Zielgruppe schon Richtung Prostataleiden bzw. Klimakterium marschiert;)
Alternativer Textergipfel wäre gut, aber nur, wenn dabei die geschmackloseste Line gesucht wird.
REPLY:
das lob ich mir – und wenn schon, dann konsequent geschmacklos, sonst machts ja keinen sinn.
naja, altersgruppenmäßig würds ja fast hinhauen, aber ich bin ja als kriegsdienstverweigerer mit der begründung: “ich habe mal einen kranken vogel töten müssen, das hat mir sehr wehgetan” durchgekommen. aber meine mutter hat ein fettes schießgewehr.
hat er denn mit der puppe im hintergrund mal probiert? der junge mit der schallplattensammlung, mein ich.
innaechtenAgentur….
…immer wird aus dem Reigen der Perlen der
große grüne Popel selektiert – weil der besser “arbeitet”,
wie der Berater zu sagen pflegt.
Herr Sachetto, … wir werden einen Alternativen Textergipfel veranstalten müssen!
– Spalteregierung.
REPLY:
das würde zumindest erklären warum er nicht mit mir probieren wollte – hab ja nur nen gestreiften badeanzug. längsstreifen, versteht sich.
*räusper* (aufs Mikro klopfend)
Eure Hoheiten, meine Damen, meine Herren, sehr geehrter Herr Strikes,
Ich möchte mich n dieser Stelle erst einmal an die Fachjury wenden, die mit Sachverstand die Preise vergeben hat –es war mir ein Vergnügen, an diesem Wettbewerb teilgenommen zu haben.
Der 2., so wie der Sonderpreis sind für mich eine ganz besondere Auszeichnung, weil es doch 2 Preise sind, die aufgerechnet, quasi so viel wert sind, wie der erste – oder auch doppelt so schwer wiegen, wie ein dritter und viermal ein fünfter Platz. Praktisch rechnerisch habe ich somit 32 mal den 18.Platz belegt, das angesichts dieser hochwertigen Konkurrenz nicht außer acht zu lassen ist.
Da ich mir als Sonderpreisträger 2007 nun einen Beitrag wünschen kann, den Herr Strikes dann zu digitalem Papier bringen wird, wünsche ich mir bescheiden folgendes Thema (Variationen möglich):
Halbnackte Schlümpfe aus der Oberpfalz mit Zahnfehlstellungen holen Praktikum als Rotationsmaschinensupervisor nach, fahren daraufhin mit den Siegern des letzten Eurovisonsliederwettbewerbs an den bulgarischen Sonnenstrand und grillen dort, rasierte Königinnen, fallen 23 Tage ins Wachkoma und komponieren in dieser Zeit die neue Nationalhymne für Liechtenstein.
Ich meine, dies ist ein Thema, das neben boulevardjournalistische auch durchaus philosophische Ansätze trägt.
Nochmals Danke, Danke und Danke.
Ich danke vor allem …
(Herren des Ordnungsamtes holen Herrn Rob mit leichtem Druck von der schlicht gestalteten Bühne und bringen ihn zurück in die WG, die schon auf ihn wartet, denn er ist heute mit Abwasch dran – Preis hin oder her)
Oh, welche Überraschung. Jetzt habe ich gar keine Rede vorbereitet.
Also, wie war das gleich? Zuallererst möchte ich dem Veranstalter für diese exquisite Wahl danken. Dann danke ich meinen Eltern, ohne die ich heute hier nicht kommentieren könnte. Freunden und Familie für die moralische Unterstützung, meinem Webhoster, der – he, warum fängt die Musik an zu spielen? – ok, also schnell, meinem Webhoster, der gegen einen kleinen Obulus Platz für mein Blog bereitstellt, den Kühen, die das Leder für meine Schuhe liefern, … ja, das war’s. Danke, danke, danke!
Glückwunsch an Herrn Baumgarf! Ich hoffe doch auf ein ähnlich inspirierendes Bild wie beim letzten Mal.
PS: Geschmacklos geht doch immer! Kommt nur auf das gastgebende Blog an.
REPLY:
am Freitag dann bei Ihnen?
REPLY:
das ist ja das schöne am freitagstexter!
REPLY:
Ganz genau. Es ist übrigens angerichtet.