Archiv für den Monat: Juni 2006

Landei-wochen bei lucky

Ankündigung:
Ab Dienstag werde ich ein paar Tage im Schoße der buckligen Verwandtschaft verbringen. Ich denke da wird sich einiges ergeben für hier von dort, wo die Kühe schöner sind als die Mädchen, die Jungs strenger riechen als Irish Moos, und wo ein fetter Arsch noch ein Statussymbol ist, egal für welches Geschlecht.
Falls am Ende des Tages genug von mir übrig ist, um das Ganze auch noch ins Hochdeutsche übersetzt zu verbloggen.

berufswünsche

Mein erster Berufswunsch war: Zoodirektor. Nein, nicht Pfleger, gleich Direktor. Aber als ich das erste Mal den Hühnerstall oder meinen Meerschweinchenstall ausmisten sollte, hat sich das aber so ganz schnell gegeben.
Mein nächster Berufswunsch war Rentner. Das fanden dann alle ganz putzig.
Seitdem ist mir nichts mehr eingefallen, berufswunschmäßig. Doch, pubertätsbedingt, mal kurz Popstar. Mangels Musikalität eingestellt.
Bleibt also immer noch Rentner.

(edit) Bei etwas Nachdenken fällt mir auf, daß ich doch sowas wie Zoodirektor geworden bin. Mehr so in einem Streichelzoo.

ich nichtschwimmer

Als ich 9 oder 10 war, nahm mein Vater mich mit ins Hallenbad, das erste Schwimmbad meines Lebens. Und wahrscheinlich der erste Ausflug meines Lebens mit meinem Vater. Sonst war halt immer meine Mutter zuständig gewesen.
Jedenfalls war ich mächtig beeindruckt von den Vorgängen, Umkleidekabine, Dusche usw., und auch, daß mein Vater eine Badehose besaß.
Und weil ich nicht so weicheiig erscheinen wollte, dachte ich, probiere ich das mit dem Schwimmen geradeaus, also einfach rein ins Wasser, wird schon gehen.
Mein Vater, sowieso schon schwer überfordert mit dem ganzen Unterfangen, brauchte einige Zeit, mich wieder aus dem Wasser zu ziehen. Vielleicht, weil er auch gar nicht so richtig schwimmen konnte.
Und damit war das gegessen. Trotz etlicher Schwimmkurse habe ich halbwegs Schwimmen erst vor 3 oder 4 Jahren im See gelernt, und bis heute hasse ich Hallenbäder und den Chlorgeruch der Angst.

die boating-saison ist eröffnet

flusspferdchen

Zugegeben, das Foto ist aus einem der letzten Sommer, aber trefflich geschossen vom Glämmerwet
Aber immerhin, Ende Juni, und man kann doch noch schon mit Glämmerdick und Schlauchboot auf und in den Schlachtensee.
Ein neues Schlauchboot übrigens, ‘Tornado’ ist sein Name, riesengroß, nur nicht so schnell wie sein Name verspricht, nachdem pünktlich zum Ende der letzten Saison das schöne alte blaue nach vielen Jahren treuer Dienste eben jenen quittiert hat. So ist die neue Saison eben rot-silber-schwarz. Und geräumiger.
Und leider etwas zu viel Sonne abgekriegt, ich sehe aus wie ein gekochter Hummer. Deswegen heute kein See für mich.

geständnis too

hab dies zwar grade schon bei choc gestanden, aber hier paßt es so hübsch in die reihe:
ich habe einmal bei einem ehemaligen freund während seiner party auf seine zahnbürste gepinkelt. weil ich auf ihn sehr sauer war.
eigentlich hatte ich seine häßliche gaultier-parfüm-flasche im visier, aber dann war mir die geste dann doch zu groß. und die einfüllmöglichkeit zu klein.

so, und jetzt werde ich wahrscheinlich nie wieder irgendwohin eingeladen.

geständnis

wenn ich ganz ganz schlechte laune habe…
… gehe ich gelegentlich zum supermarkt, laß mir an der fleischtheke ein ordentliches paket packen und verstecke es dann ganz hinten unten in irgendeinem regal, das so aussieht, als wird es nicht so oft durchgeräumt.
das klappt besonders gut in dem assi-kaisers bei mir um die ecke. nur fällt leider der gestank dort auch nicht auf.

merci vielmals!

für die vielen netten Beglückwünschungen!
Fühle mich sehr geehrt, und habe nebenbei noch rausgefunden, was gewünscht wird: mehr Tiercontent, mehr Hommagen, mehr One-Liner und mehr Kinderbilder, aber da muß ich dich enttäuschen, liebe Britt, das ist das einzige, was ich mir anschauen kann, ohne daß mir übel wird.

Danke euch allen und ich freu mich auf die nächsten Jahre mit euch!

so blau

muß blau sein. So, daß es im Dunkeln noch nachleuchtet.

ritterspron

Oder so blau wie die Männertreu, die ich zu zig gepflanzt habe. Aber die nutzen anscheinend auch nix.
Aber die Hoffnung stirbt ja angeblich zuletzt.