Archiv für den Monat: Juni 2011

Wiese wolln

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Manchmal sind Zufälle doch am charmantesten.
(Ja, ich weiß, das Foto ist shice, vom eipott halt. Nix gegen meine kleine 1-Byte Digicam wie die Fotos vom letzten Jahr, aber die ließ sich nicht mehr an den neuen Rechner andingsen. hmh.)

Could we be Heroes?

Schaue grade die letzte Staffel Heroes, recht lustlos, die Dramturgie der Serie ist eh seit ewig daneben, da werden ständig mühsam aufgebaute Allianzen im Sekundenbruchteil gekippt, so daß es keinen Sinn macht, der Handlung zu folgen, die Drehbuchautoren drehen es eh gleich wieder andersrum. Außerdem hat die Serie kein Ende, keine Closure, denn nach der vierten Staffel wurde sie sang- und klanglos abgedägt.
Und doch, einige Charaktere hängen einem nach, Noah Bennett, Sylar, Nikia Sanders, der schöne Inder, der in der dritten Staffel diese schöne Szene hat, die aussieht, als ob er von der größten Bukkake-Party ever kommt, und noch ein paar.
Wirklich interessant war aber immer der Aspekt der Superkräfte: Normale Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die sich erst mal mit dem Anderssein und der eigenen Macht zurecht finden müssen.
Das erinnert mich an mich als Kind, da war ich auch überzeugt, Superkräfte zu haben (hab ich neute auch noch manchmal, obwohl ich es besser wissen müßte.)
Und so verbringe ich die mäßig interessante Serie hauptsächlich damit, zu überlegen, welche Superkräfte ich denn am liebsten mein eigen nennen würde:
Selbstregenerierend zu sein wie dieses kleine orangene Mädchen? Nee, das ist lahm, und was hat man davon, daß andere einen zerstückeln können, und dann alles wieder nachwächst, aber selber komplett wehrlos zu sein?
Fliegen können, das ist schon was. Aber was ist dann mit meiner Höhenangst?
Herr über Zeit und Raum zu sein?
Empath werden, das heißt, jeweils die Superkraft des Gegenüber absorbieren zu können? Da würde ich mich immer ärgern, eine bessere abgeben zu müssen.
Die Gedanken des Gegenüber manipulieren zu können? Das schon eher…
Oder doch wie Sylar sie allesamt sammeln zu können?
Ach, ich kann mich nicht entscheiden…
Was wäre denn ihre Superkraft, wenn sie sich das aussuchen könnten?

PS: Und dann gabs noch Mulitplying Man, auch toll – jetzt nicht so für mich selber, aber, sagen wir mal, als Date – das wär schon aufregend…

Hard Times

Den ganzen Mai Angst gehabt, daß mich mal jemand fragt, was ich denn auf Arbeit eigentlich so WIRKLICH tue. Weitgehend nix, Scheff sein?
Dann vor zwei Wochen der frühmorgendliche Anruf und darauf folgende Termin, immerhin erfahre ich die Nachrichten vor den dpa-Meldungen, bevor es in allen Zeitungen steht, sehr anständig, ändert aber auch nix an der Sache.
Der Dorn, der seit fast sechs Jahren als Problembärprojekt in meinem Fleisch sitzt, und zuletzt eigentlich ganz gut abgeheilt war, wird jetzt gezogen werden. Auch gut, denke ich, zunächst, weg ist weg. Sei’s drum.
Aber dann gehts um Finanzen, ein paar Arbeitsplätze, von Menschen, die sich ihren Job wirklich sauer verdient haben, um Sozialauswahl und all so nen schrecklichen Scheiß. Existenzangst, meine, und nicht nur meine.

Letztes Wochenende ist es mir dann doch unter der Haut gerutscht, so sehr, daß ich nicht zu Rainalds grandioser Sause am Samstag gehen konnte, Samstag Sonntag bitter, alles kommt aufeinander, wenn man so begabt ist wie ich in der Richtung, finden sich immer genug negative Sachen im Leben, die sich auf einen großen stinkenden erdrückenden Haufen schichten lassen, wenn man nur wirklich will.
Montag dann Truppensammeltag, Favours eingefordert von Partnern, und dann grauenhafter Abend, Nacht und Morgen, weil es für mich das Schwerste ist, Unterstützung zu erbittern (<- Freud grüßt), mögliche Ablehnung ist das Schlimmste für mich.
Ein wichtiger Grund übrigens, daß ich überzeugter Autofahrer bin, ist daß ich naß geschwitzt bin, wenn ich aus dem Haus muß, unabhängig vom Wetter und wohin ich muß. Das will man nicht in der U-Bahn lüften müssen. Schon an normalen Tagen, dieser Tage besonders. Das sind dann auch die Tage, an denen ich mein Frühstück beim Zähneputzen wieder rauskotze, ich, der ich immer so stolz auf meinen fehlenden Würgereflex war.
Dann aber greift das therapeutisch Gelernte, man sieht die alten Mechanismen, die Partner melden sich, und ich muß endlich mal begreifen, daß ich nicht immer alles so perönlich nehmen und unter die Haut gehen lassen darf.

Immer noch harte unentspannte Zeiten, 10 Bälle in der Luft, und keiner der landet, damit man die nächsten Schritte planen kann, und trotzdem heiter weiter. Voran voran. Das ist dann wohl das, was ich auf Arbeit so WIRKLICH tue. Scheff sein.

Und eigentlich ist es ja nur ein Job, wenn da nicht so wenig Leben drumrum wäre. Zuhause wartet zur Unterstützung nur der Weißwein und ein wenig Unterhaltung, und ein knallrotes, aber leeres Bett. If you build it, he’ll come. My Ass.

Und dann, vielleicht sollte ich einfach mal was anderes an und unter die Haut lassen, extreme Zeiten erfordern extreme Maßnahmen, inspiriert durch Glams Text vom letzten Jahr. Schwanz und Arsch waren doch auch noch für was anderes da als nur zum Ablassen von Stoffwechselabfällen?!

Sechs

Hätte ich im Herbst 2004 was anderes gemacht als weiß ich nicht mehr, dann wäre vielleicht heute vor sechs Jahren was anderes passiert, als daß ich dieses kleine Schmutzblog in die Welt gesetzt hätte.

Dann hätte ich jetzt einen kleinen Jungen oder ein kleines Mädchen, das nach den Sommerferien eingeschult würde. Wahnsinn, oder?

Ich guck jetzt nur noch Tittenfilme

Das ist viel leichter fürs Hirn and much easier on the Eye.
Angefangen mit der 3. Staffel von True Blood, wo es keine nennenswerte interessante Handlung gibt, dafür aber alle 3 Minuten ein nackter Werwolfmann, viel saftiger als diese bleichen Vampire.
Dann gabs bei Hugendubel Tonnen von Filmen für 5 €uro, wo ich mich schwerst eingedeckt habe.
Besonders “300″ – ein Superkracher. Erstens weiß man ja eh wie es ausgeht, und an Wortbeiträgen gibts nur hohlen schwülstigen Pathos. Dafür aber gibts ebenfalls schwülstige, bärtige, schwitzige, wohlgebaute Männer mit nackten Oberkörpern und -haltense sich fest – offensichtlich Gummihöschen (wtf?)
Und wenn sie nicht grade mit dem als Oberschwuchtel inszenierten Xerxes kämpfen (der laut Bildproportionen mindestens 6 Meter groß sein müßte) steht immer der feisteste Spartaner vorne, blut- und schweißverschmiert, mit strammen Titten und 8-Pack, deklamiert irgendwas, der Rest der Horde im Halbkreis dahinter, attraktiv arrangiert. Testosteron!
(Erst später im Film fällt allerdings auf, daß die meisten Sixpacks der Hintergrundhunks aufgemalt sind.)
Egal, mir ist das genug Unterhaltung für so nen Wochentagsabend. Gehsne mir weg mit Kunstfilmen.

Multiple Choice

  • Ja
  • Nee
  • Weiß auch nich

Es waren einfach viele Eindrücke die letzten Tage, zu viele für meinen Hermitenhaushalt, das schöne Fest bei Glämmie, wie immer eigentlich der Höhepunkt des Jahres wie für andere vielleicht Weihnachten (bjäch), tolle Menschen, große Freude, dann zwei Tage aufm See, und das Job-Bömbchen am Freitag – bin platt und weiß auch nicht, aber alles weitgehend schön, überwiegend.
So weit ich das beurteilen kann.
Achso, und an alle die, deren Geburtstag ich jetzt nicht entsprechend gewürdigt habe, es tut mir leid, ich war überfordert – bitte um Geduld.

ooh Child

Darling, happy happy Birthday to you! Mögen all die wunderbaren Anfänge sich wunderbar entwickeln!
Things ARE gonna get easier, wenn sogar Cyndi das weiß (and you can sing along!):