Archiv für den Monat: September 2009

The Challenge

Letzte Woche sagte ich noch, ach noch 1-2 Kilo, dann finde ich mich selbst auch wieder fuckable.
Und was tut mein Körper? Obwohl ich nicht mehr so ganz so konsequent trenne, nimmt er konsequent einfach weiter ab. Fast 10 Kilo seit Mai. Der wills wissen, scheints.

Immerhin habe ich mittlerweile tatsächlich das Gefühl, daß der erste Gedanke, wenn ich irgendwohin komme, nicht mehr ist “Boah, ist der fett geworden!” (jetzt eher: “Boah, ist der alt geworden” ;-)

Aber ich geh mir heute glaub ich mal vorsichtshalber ein paar Tiefkühlpizzen kaufen. Ein bissel auf Zeit spielen.

Finstere Zeiten

…und als erstes haben sie diesen herrlichen Spätsommer abgeschafft. Nichts gönnen sie einem.
Dennoch habe ich eine kleine boshafte Freude, daß dieses Land jetzt von einer uckermärkischen Frau und einem Homo (und was für einem, ürgs) regiert wird, besonders wenn ich mir die Staatsbesuche in arabischen Ländern vorstelle…

Kreuz in Kalender

Den heutigen Tag muß ich rot im Kalender markieren – ich habe das OK vom Konzern bekommen, um das Projekt, das wir seit 6 Monaten mit viel Arbeit, Hirn und Liebe vorantreiben, wirklich betreiben zu dürfen. Ich Trottel hatte nicht bedacht, daß ich da eine Genehmigung brauche, und so lag mir das tonnenschwer auf Magen und Genick – Migräne, Panik und so Späßchen.
Start ist übrigens auch schon nächste Woche.
Na gut, ich habe nicht das uneingeschränkte OK bekommen, und das erst nach einem Monat, aber dafür habe ich ihnen das Projekt auch nicht in seinem vollen Umfang und Ausmaß präsentiert ;-)

Das andere dauereskalierte Thema scheint sich zur Zeit auch auf sachliche Weise zu bereinigen – damit wären die beiden Hauptthemen, die mich so sehr belasteten und mich fast dazu gebracht hätten, hinzuschmeißen (naja, im Grunde würde ich das wohl nicht tun) erstmal erledigt.
Ich glaub das kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat.

Jedenfalls, ab jetzt nur noch viel Arbeit und Streß, Hauptsaison vor der Tür, und auch noch ein neuer Großkunde am Start – egal, Hauptsache keine Angst und Panik mehr – da hab ich jetzt wieder Lust drauf – ick komme!

Wählen wir die Kitzlerin?

Dies hat mir gestern in Kreuzberg fast einen herben Auffahrunfall beschert:

kitzlerin

Bin mir nur nicht sicher, ist das einfach nur frauenfeindlich (was ich hiermit natürlich aufs Härteste verurteile!) oder ist es so, daß sie wirklich auf frischgef*cktes Meerschweinchen retuschiert guckt, mit diesem kleinen Wahnsinn im Blick, daß sie gleich rumkommt und uns ordentlich durchkitzelt, wenn wir immer noch nicht wissen, wo das Kreuzchen hingehört.

Vorher fand ich, daß die SPD-Kampagne den Humorpreis abgegriffen hat “Unser Land kann das besser” mit einem jeweiligen Loser-Foto, nahelegend, daß wir das doch wirklich besser können müßten als die Abgebildeten, neue Ehrlichkeit und Bescheidenheit sozusagen.

(Seltsam, hunderte Besucher, etliche Verlinkungen, und keiner so YEAH im Kommentar?)

Ein Messer namens Irmgard

Das Messer mit dem Wellenschliff, unglaublich scharf, mit dem roten Plastikgriff, wenn ich es benutze, und das ist jeden Morgen, hallt in meinem Kopf jedesmal die Warnung meiner kürzlich verstorbenen Tante, die es mir mal schenkte: “Aber paß auf damit, die sind scharf wie der Teufel.”

Das andere Messer, das ich täglich benutze, ist ein kleines Solinger Schälmesser mit Windmühlenemblem. Ein Muttermesser, ebenfalls scharf wie der Teufel, aus dem Haushalt meiner Mutter mitgenommen, und dabei fällt mir immer ihr Messer gleichen Fabrkats ein, das nach Jahrzehnten Kartoffelschälens und Pflaumenentkernens so abgenutzt ist, daß die Klinge nur noch eine kleine dunkel verfärbte Sichel ist, so scharf und so dünn, daß die Klinge mit dem Auge kaum noch wahrzunehmen ist.

Die spinnen doch bei astro.com

Es ist eine gute Zeit für Liebesbeziehungen – die bereits erwähnte Gefühlswärme wirkt sich hier vorteilhaft aus. Heute könnte eine ganz neue Beziehung beginnen. Wollten Sie heute heiraten, so wäre dies ein denkbar guter Tag dafür.

Ich denke, Sie sollten mir heute aus dem Weg gehen, in ganz großen Bögen!

11:10

ist, scheints, regelmäßig der Zeitpunkt morgens, an dem mich die Panik befällt. Tief atmen, an was Positives denken, sich Bestätigung geben, aufstehen und irgendwas erledigen – die nächsten 10 Minuten bestimmen, wie ich den Tag oder auch die Woche erlebe.
Heute hats einigermaßen geklappt.