Archiv für den Monat: Oktober 2009

Frührente – für’n Arsch?

So wie’s aussieht, war mein letzer guter befriedigender Arschfick (oder überhaupt) anscheinend vor 3 Jahren und einem Tag.
Wenn ich mich auch beim besten Willen nicht mehr dran erinnern kann, wer außer mir noch (offensichtlich) daran beteiligt war.
Kann ich jetzt irgendwo Frührente oder Arbeitunfähigkeit oder Ruhegeld oder irgendwas für meinen Arsch beantragen? Oder Reha? Oder Weiterbildung zur Wiedereingliederung in die (Voll-)Beschäftigung?

Gehet Si do hin, zum Michi

…sonst kommen der Glam und ich vorbei und dann wird es Ihnen so ergehen:
hanghim

Das sieht nicht gut aus und fühlt sich sicher nicht gut an, deshalb, hören Sie auf uns und gönnen Sie sich einen wunderbaren Abend mit einem großen Entertainer – Michael von der Heide, in der Bar jeder Vernunft, noch vom 3.-8.11.

Michi mit Band bietet Pop mit den großartigsten Texten, Deutsch, Französisch und natürlich Schweizer Deutsch, eine unglaublich charmante Mischung in einer kraftvollen Performance – viel zu schade zum Sitzen bleiben, im Grunde. (Und schöner wird er auch noch über die Jahre, unerschämt!) Robbie kann im Grunde zuhause bleiben, aber überzeugen Sie sich doch selbst:

Gehen Sie hin, oder sie werden es bereuen (so oder s.o.)

Gegenteil von Einsiedler

Puh. Seit Monaten verkrieche ich mich abends mit ein paar DVDs und nem Wein abends aufs Sofa, gerne allein, ganz selten dabei mal (ungern) einsam, aber ich bin vor Langeweile fast dran erstickt.
Dieser Tage aber treffe ich 3-5 mal pro Woche abends Leute, und das ist zwar wunderbar, aber es schafft mich total und komplett.
Ob das wie ein Muskel ist, den man trainieren kann oder muß ich einfach besser rationieren?

Etappe

So in der Zeit vorm Geburtstag ist für mich immer Nabelschau, ich kann nichts dafür, müssen die Sterne sein, die vorm Eintritt in den Skorpion mal eben noch schmutzige Wäsche waschen wollen, bevor der Skorpion es tut.
Dieses Mal fiel sie relativ gnädig aus, habe ich doch einiges in diesem Jahr verändert oder neu begonnen, und die Veränderungen scheinen belastbarer als ich es dachte.
Und, nicht zuletzt, ich würde, käme denn einer mit interessiertem Blick und nicht zu abartigem Äußeren, zumindest mal hinschauen, und ihn nicht vors Schienbein treten, bespucken und beleidigen, um mich dann auf den nächsten Baum zurückzuziehen. Die mich kennen und dabei beobachtet haben, wissen, wie revolutionär das ist.

Did I tell you I was lying, by the way,
when I said I wanted a new mink coat?
I was just thinking about something sleek
to wrap around my tender throat!
(Eurythmics)

Happy Birthday, little me!

(und ich finde es ja eine im Grunde doch reizende Geste, daß Robbie extra angeflogen kommt und extra ein Konzert für mich spielt, heute nachmittag. Aber ich zeig ihm die kalte Schulter, phhht! Vor 3 oder 4 Jahren, ja, da hätte das noch was bewirkt, aber er hat seine Chance vertan. Oder er hätte einfach anrufen sollen. So aber: nix is!)

Sorry!

Mein armer Kopf
Ist mir verrückt,
Meiner armer Sinn
Ist mir zerstückt.
(Jöthe)

Herrschaften, jetzt haben Sie mir so schöne, ausgesuchte, gar erlesene Wörter hingelegt, als wertvolle Inspiration für die vertrocknenden Hirnwindungen des Lucky Strike – und was ist? Nix ist! Kein Fünkchen befeuert die verstaubten Kanäle, keine Muse preßt eine Pampel.
Man hätte doch so viele schöne Geschichten daraus häkeln können, aber: Herr Lucky ist wohl hirntot.
Wir bitten um Nachsicht und vielleicht eine baldige Wiederauferstehung.