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Jonglage mit Keulen und Beule

Ich habe ein Dilemma: Wie alle ordentlichen Berliner oder wenigstens Kreuzberger habe ich eine heftige Abneigung gegen alle Menschen, die mir an der Ampel irgendwas andrehen wollen, also Scheiben wischen, Jonglage, Clownseinlage, whatever. Einem ehemaligen Angestellten habe ich, als er seine Stunden zugunsten einer Artistenschule reduzieren wollte, auf die Fresse angedroht, sollte ich ihn jemals an einer Ampel bei Mätzchen erwischen.

Nun steht an der Ampel irgendwo Ecke Gitschiner immer so ein Spanier mit bunten Klamotten und langen Haaren, und er lächelt immer ganz freundlich und unbedarft wie frisch vom Strand, wenn ich ihn beim Geldeinsammeln angnatze, so daß ich mich dann immer etwas schämen muß wegen eigener Verhärmtheit.

Gestern sichtete ich beim konsequenten an-der-Jonglage-vorbei-Gnatzen allerdings eine beachtliche Beule an dem jungen Mann, komplett mit eindeutigem Schwanzabdruck, und ich hatte eine durchaus gut unterhaltene Rotphase.

Mein Dilemma: gebe ich dem jungen Mann ab jetzt einen Euro für seine Beule, auch wenn ich das mit der Jonglage nicht unterstützen kann und möchte? Und wenn ja, ist das dann sexistisch?

Before the Dawn – und dann kam Kate – wahrhaftig

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Es ist wirklich und wortwörtlich nicht zu beschreiben, ich machs einfach trotzdem – als Anker hier für mich. Da draußen gibt es Trilliarden Artikel, fast alle tief herzbewegt, lesen sie die doch auch – ich muß bei den meisten ein Tränchen verdrücken.

Es war das Unwahrscheinlichste, was Glam und mir im Leben widerfahren ist, wahrscheinlich. Kate Bush kündigt mal eben einfach so Live-Termine an, ls ob sie das 2x im Jahr tut. Kate Bush, die seit über 35 Jahren Lieder unserer jeweiligen Seelen singt, aber seit Jahrzehnten eben auch persönlich abgetaucht ist. Ein Fabelwesen, einerseits, andererseits täglich gehört und gefühlt. Beweis, wir sehr ein Künstler in seinem Werk lebt und lebendig ist, jenseits der eigenen Person oder gar Celebrity – ganz offen les- und fühlbar, und doch so weit weg.

Mit Generalstabsplan und viel Glück tatsächlich Tickets ergattert – gleich für zwei Tage hintereinander, denn wir sind uns sofort einig, daß wir beim ersten Mal viel zu aufgeregt sein werden, um wirklich etwas mit zu bekommen – eine weise Entscheidung, im Nachhinein betrachtet.

Die kleine Gruppe Gefährten am ersten Abend in der Einlaßschlange vor dem Hammersmith Apollo – inmitten einer wirklich bunt gemischten, enthusiasmierten, ungläubig blickenden Schar von Mitfans aus aller Welt. Keiner kann sich vorstellen, gleich das zu erleben, was man in Hunderten Beschreibungen schon gelesen hat.

Im Saal wirklich gute Plätze, nicht zu nah, aber sehr gute Sicht. Panik, Atemnot, Überforderung. Lars hat sicher jetzt noch blaue Flecken, wo ich ihm immer ans Bein gepackt habe. Das Licht geht aus, die Musik fängt an, der Vorspann von Lily beginnt – und heraus kommt – unfaßbar: die wahre echte Kate Bush, atmend, lebend, singend: “Lily, oh Lily, I don’t feel safe
I feel that life has blown a great big hole through me!”
Sie strahlt, sie ist stolz und stark, barfuß und reifer, runder, und wunderschön. Die Stimme ist stärker als ich sie mir jemals vorgestellt habe, und Kates Präsenz ebenfalls, kein bißchen verhuscht oder schüchtern und aufgeregt, sondern ruhig, liebevoll, selbst-bewußt, ganz bei sich.

Ich bin völlig überwältigt – wenn ich könnte, würde ich mir die Brust aufreißen, um alles alles in mich aufzunehmen, so bleibt mir nur übrig, Augen, Ohren, Nase und Mund so weit wie möglich aufzusperren – ich fürchte ich sehe aus wie ein sterbender Goldfisch. Die selbe Luft wie Kate Bush!

Im ersten Teil singt sie ein paar unbekanntere Lieder und ein paar der Hits, Hounds of Love und Running up that Hill – es ist so unglaublich herzzerfetzend intensiv, diese Lieder, die mich seit Jahren begleiten, in tiefem Leid und großer Freude, die mit mir an so vielen Orten waren – seelisch wie andersweitig, von Kate Bush live zu hören. Sie werden sich das nicht vorstellen können. Nach vier Liedern bin ich bereits übervoll, aber das wahre Konzert soll erst noch beginnen – ich frage mich ernsthaft, wie ich den Abend überleben soll. Sprichwörtlich wie der legendäre Mann mit dem Minzblättchen bei Monty Pythons.

Mit einem Knall beginnt The Ninth Wave, die zweite Seite der Hounds of Love. In der eine Frau in Seenot gerät, und sich ein Kaleidoskop aus Liedern entspinnt, das assoziativ irgendwo zwischen Wachen und Traum, Todesnähe und Wiedergeburt mäandert. Der Angst vor Tod und Alleinsein, der Liebe und Sehnsucht nach den geliebten Menschen, aber auch des Bewußtsein der fundamentalen Abgeschiedenheit des einzelnen und der vorgeblichen Unmöglichkeit, jemals die Brücke zu dem Anderen zu überschreiten.

Ich habe diese Platte 1986 nach dem Tod meiner Schwester über Monate mehrmals am Tag gehört und bin damit auf viele Reisen gegangen. Sie ist in meiner DNA. Und stellen Sie sich vor, das jetzt in einem unglaublich aufwändigen theatralischen Rahmen bebildert zu bekommen, mit Suchhubschraubern im Saal, skelettösen Fischmenschen, einer Videoeinblendung, in der Kate als Ertrinkende in einer Rettungseste singt, während unten die Traumebene gespielt wird. Wie Kate (live auf der Bühne) versucht, sich ihrer Familie mitzuteilen (Watching you without me) diese sie aber naturgemäß nicht wahrnehmen, wie sie die Genese eines Sturms aus dem All beobachtet und versucht die Seeleute vor der Katastrophe zu warnen, und wie sie am Ende gerettet?/wiedergeboren? zurückkehrt und vollen Herzens singen kann: “D’you know what? I love you better now!”

ich weiß nicht, wie oft ich bis hierher, bis zur Pause, schon aus vollem Herzen geweint habe, vor Glück, vor solcher Schönheit, voller Ergriffenheit. In der Pause sprechen wir alle nicht viel, wir sind überwältigt und betäubt.

Der zweite Teil, A Sky of Honey, ist ebenfalls eine zweite Hälfte eines Albums, Aerial. Eines Tages Reise vom Nachmittag in den Abend über die Nacht bis hin zum Morgengrauen. Jetzt also Luft und Licht statt wie vorher Wasse und Dunkelheit. A Sky of Honey ist viel elegischer als die vorhergehenden Lieder, ein Genuß, Anlaß zum Träumen, zum Philosphieren über den Zusammenhang von Natur, Erleben und Kunst, oder anders herum, illustriert von in Großaufnahmen von fliegenden Vögeln, wechselnden Himmeln und einem Maler (Kates Sohn Bertie) der versucht, die Natur nachzumalen, dabei aber immer wieder von ihr überholt wird. Aber auch hier immer wieder einsetzende Bedrohung, Grausamkeit, inmitten des fast wollüstigen Genusses von Licht, Lebensfreude und wechselnder Tagesstimmung. Auch hier wieder: viele Tränen angesichts solcher Schönheit, aber auch Verstörung, weil man manches (beim ersten Mal und ohne Diskussion mit den Gefährten) nicht verstanden hat. Wie albern, man sollte es verfühlen, und nicht verstehen wollen.

Ebenfalls: eine Holzgliederpuppe, die sich am Ende selbständig umher bewegen kann, eine Kate, die sich immer mehr in einen schwarzen Rabenvogel verwandelt bis zu einem furiosen, nur Zehntelsekunden dauernden furiosen Finale, und Birkenstämme, die senkrecht durch das Piano donnern. Wie übrigens auch eine einelne kleine weiße Feder, die wie zufällig von hoch oben auf das Piano schwebt. Und das ganz exakt an jedem Abend.

Als Zugabe ein unglaublich intimer Moment mit Kate alleine am Piano: “Among Angels”:
I can see angels around you.
They shimmer like mirrors in Summer.
There’s someone who’s loved you forever but you don’t know it.
You might feel it and just not show it.

Wer da keine Tränen hat, hat kein Herz. Die letzte Zugabe “Cloudbusting” – befreiend, auch für den letzten Rest der (Glücks-)Tränen, während alle mit Kate Bush zusammen singen – “I just know that something good is gonna happen!” – and it did.

Es war so viel Liebe im Raum, von der Bühne herab, aus dem Publikum herauf, innerhalb des Publikums – könnte man das in Flaschen abfüllen, es gäbe keine Kriege mehr!

Völlig erschöpft und angefaßt und auch verstört ging es nach Hause, und ich gebe zu, daß ich mir an einigen Stellen mit Kate nicht einig war – dafür war ich viel zu angespannt gewesen, möglichst nichts zu verpassen, und dazu waren ihre Lieder und Bilder zu sehr auch meine eigenen geworden, und es bedurfte eines langen Nachtgesprächs, um das für mich zu klären.

Umso göttlicher, noch einen zweiten Abend mit ihr zu haben – alles richtig gemacht!
Am zweiten Abend viel entspannter, viel offener, und vielleicht lag es nur an der eigenen Verfassung, der gesamte Abend schien noch viel herzlicher und liebevoller und offener und grandioser, ich konnte viel mehr da sein und genießen. Das Publikum schien mir noch viel enthusiastischer und Kates Gesang noch viel runder und voller, und so manches Bild auf der Bühne setzte sich doch noch mit den anderen zusammen. So viel Liebe in den Details und in den Querverweisen, welch grandiose Band und Backgroundsänger, was für eine Person, Frau, Künstlerin, Sängerin, Performerin, Produzentin und: Seele!

Was ein Privileg, drei volle Stunden lang in der Gedankenwelt von Kate Bush eintauchen zu dürfen! Und das gleich zwei Mal – diese beiden Abende werden mich in diesem Leben nicht mehr verlassen.

(Der Glämmie hat das alles hier ein wenig mehr auf den Punkt gebracht.)

Und hier  hat das jemand sehr sehr ausführlich beschrieben, und aufs Beste die Verweise innerhalb der Show und die Show selbst in Zusammenhang mit dem Sublimen gesetzt – ein Meisterwerk, wohl die ultimative Konzertschilderung.

Hinterher ist immer billiger

Tscha, lieber Herr Westerwelle, lieber Herr Hitzlsperger, hinterher ne dicke Lippe riskieren, das gibt viel Aufsehen, und kostet doch nicht viel. Nicht, daß wir uns falsch verstehen, jede Äußerung in dieser Richtung ist eine gute, und selbstverständlich sollte es jedermann/frau/whoevers private Entscheidung sein, wieviel man von seinem Privatleben oder seiner Meinung öffentlich preisgibt, angesichts der Probleme, die man damit unweigerlich in Kauf nimmt.

Herr W., ich hoffe, Sie haben der Kanzlerin auch persönlich beim privaten Abendessen gesagt, daß sie ihre Haltung zur völligen Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften  persönlich und politisch inakzeptabel und gesetzeswidrig finden, und Herr H., ich hoffe Sie haben ihrerzeit in der Umkleidekabine nicht bei den dort vermutlich üblichen homophoben Ritualen und Sprüchen mitgemacht. So viel persönliche Integrität würde ich ihnen zutrauen, ich hoffe das Vertrauen ist gerechtfertigt. Schnell ist man doch in der Position, in der Mannschaftsdusche selbst als Außenminister mit kaltem Kanzlerinnenstrahl erwischt zu werden, oder beim Dinner mit Präsidentengattin in Dubai nach Buttplugs gefragt zu werden (oder umgekehrt, das ist mir gerade egal, ich bin im Rant).

Ich als schwuler Unternehmer arbeite zwar in der homofreundlichen Kulturbranche, aber auch dort ist die Kruste zu den Konzernen hin sehr dünn, und wenn man dann auf einer Messe in einer der gruppen- und kontaktdynamisch sehr wichtigen Rauchpause die Kotze nicht mehr zurückhalten kann, weil man den möglichen Geschäftspartnern zuhören muß, wie sie mit ihren sexistischen Sprüchen über Messehostessen ihr klägliches Geschlecht und Gemächt meinen aufwerten zu müssen und können, und stattdessen auf irgendeinen stattlichen Mann zeigt, dann wird man ganz schnell, eigentlich ab sofort, nicht mehr zu den strategischen Abendveranstaltungen eingeladen. Das ist ein widriger Umstand, mit dem man dann umgehen muß, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden, welchen Preis er oder sie für die persönliche Integrität und letzten Endes vielleicht für einen Beitrag zur Umerziehung eines grundsätzlich immer noch untragbaren Systems zahlen möchte.

Da lobe ich mir die Pragmatik des Ministerpräsidenten Kretschmann, der mit “Menschen akzeptieren, wie sie sind. Fertig. Aus. Amen.” einfach alles Relevante gessagt hat. Mehr muß nicht. (Merken Sie? Er hat akzeptieren gesagt, nicht bloß tolerieren!)

Aber wie wichtig und wie leider wenig selbstverständlich es ist, daß alles auf einen so einfachen Nenner komprimiert werden muß, wenn es um die Gestaltung und Bildung der nächsten Generation geht, das wiederum ist sehr traurig. Daß z.B. irgendein Glaubensverein immer noch meint, eine Doktrin aus dem vorletzen jahrtausend durchdrücken zu müssen, und dabei mit den verständlichen Ängsten der Menschen arbeitet (Selbstmord! Drogen! Psychische Intabilität!), ist unerträglich. Ja, Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans-Menschen und alle drei Trillionen anderer Andersartigkeiten sind mit Selbstmord, Drogen, und psychischen Problemen konnotiert, aber nicht aus sich heraus, sondern weil die grundsätzlich immer noch Andersartigkeit ausschließende diskriminierende Mehrheit mit ihren Moral- und Lebensvorstellungen Andersartige dorthin treibt. Mit 13 hat man noch nicht so viel Lebenserfahrung, um diesen Kräften mit einen kräftigen FUCK YOU entgegen zu treten.

Und hier greift dieser wunderschöne Song von John Grant (you gotta love him!), der beschreibt, wie dieser Schmerz, der einem von der Gesellschaft zugefügt wird, einen zu einem besseren und noch besondereren Menschen machen kann, so wie Diamanten eben durch immensen Druck aus bloßer Kohle entstehen. Das stimmt so auch, aber was ist, wenn man, wie so viele, den Schmerz und Druck nicht überlebt? Ich kenne einige unglaublich wundervolle Menschen, bei denen es nicht nur einmal sehr sehr knapp war.

Es wäre doch schön, in einer Welt zu leben, in der jeder Mensch, egal was seine Andersartigkeit ist (und geben Sie doch zu, Sie alle sind andersartig, oder?), einfach so glänzen und funkeln darf, für alle. Amen.

Bitte schauen Sie das Video an, zwei- oder dreimal mindestens. Es zeigt am Beispiel amerikanischer Kulturgeschichte, welchen Weg wir schon hinter uns haben. Und wieviel Weg noch vor uns liegt. But: What a way to go!

This pain –
It is a glacier moving through you
And carving out deep valleys
And creating spectacular landscapes
And nourishing the ground
With precious minerals and other stuff
So don’t you become paralyzed with fear
When things seem particularly rough

Glaube, Liebe, Hoffnung

Was soll das wohl für ein Tag werden, an dem man aufwacht, weil einem “Immer wieder geht die Sonne auf” von Udo Jürgens in Endlosschleife im Kopf dreht? Richtig, ein guter, glorioser Tag, gestern.

“… denn Dunkelheit für immer gibt es nicht
die gibt es nicht
die gibt es nicht!
Schön, wie er das so wiederholt, als ob er das einem uneinsichtigen Kind einbläuen will.

Irgendwann hatte ich angefangen, meine alten VHS zu digitalisieren, und gleichzeitig das Kiffen wieder entdeckt, nach Jahren freundlichen Desinteresses. Besonders psychoaktiv war da so eine lange Schlagernacht der 60er, in dem sich auch dieses Video befand (irgendwie bin ich zu blöd, hier Videos einzubinden, schauen Sie sich das ruhig mal an.)

Es war das frühe Farbfernsehen, und da mußte natürlich viel Farbe her, beachten Sie doch mal den roten Effekt, wie die Scheibe zwischen Sänger und Chor (der übrigens sehr gewagte Einsätze hat, finde ich) hin- und her fährt, und der Sänger einige Arbeit damit hat, das Mikrokabel immer rechtzeitig aus dem Weg zu räumen, damit die rote Trennscheibe nicht hängen bleibt.

Ich bin ja wahl- und von mir aus auch geschmacklos, ich nehme Inspiration da, wo ich sie kriegen kann, und das schamloser, als ich früher im Keller des F*cken3000 auf den Knien war, wenn ein gutgebauter junger Mann willens war.

Jedenfalls: Dunkelheit für immer gibt es nicht. Die gibt es nicht, die gibt es nicht. Lassense sich das mal ruhig im Hirn zergehen. Einfache Sätze zur rechten Zeit können Leben verändern – wie damals, als Cat Stevens für mich sang

“If you want to sing out,
sing out.
And if you want to be free
be free.
‘Cause there’s a million things to be.
You know that there are”

Das hatte noch nie jemand zu mir gesagt. Es eröffnete Welten.
Also, merkense sich: Dunkelheit für immer gibt es nicht. Die gibt es nicht.
Stimmt. Hat man nur nicht immer auf dem Schirm.

Avec le Temps (tout s’en vas)

“Ich weiß auch nicht, was für ein Heil ich mir immer aus dem Sommer erwarte, aber ich weiß zumindest genau, wann es vorbei ist.”

Das schrub ich heute vor ein paar Jahren hier, und wenn man sich die Rubrik rechts unten “This day past years” anschaut, ist heute, also der 3. September, scheints immer ein Abschiednehmtag.

 

Dieser Mensch besteht zu 88% auf Wasser

Ja, richtig gelesen, “auf”, nicht “aus”

Zwei Tage auf dem Schlauchboot, auch wenn schon zunehmend deutlich wahrnehmbar der Herbst in die Somerschönheit kraucht, und Freitag einen ganzen Tag freigemacht, zur Floßfahrt von Treptow bis kurz vorn Müggelsee – herrlich! Kein Wunder, wenn dann das Wasserviehzeugs einen irgendwann als einen der Ihren akzeptiert:

Die süße Ente, die wir Samstag gefüttert haben, war gestern dann einen Schritt schlauer: Wenn aus dem Boot so viele Leckereien für uns abfallen, dann bedeutet das doch, daß IM Boot noch viel mehr Leckereien für mich zu finden sind, oder!? Geh ich doch mal direkt nachgucken!

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Eine echte Glamourduck, schaunsemal:

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(Man kann nur hoffen, daß sie auch in Zukunft auf so wohlgesonnene Menschen trifft und es ihr nicht so ergeht wie der kahl gerupften Schwester weiter vorne im See…)