Archiv für den Monat: November 2009

Doch Ponyhof!

Ist doch wirklich reizend, wie Kaisers kinderfreundlich, achwas, für die ganze Familie, einen fröhlichen adventlichen Rudelbums inszeniert hat, da wurde sogar mir warm ums verhärtete Herz (und das, wo ich Pferde nicht ausstehen kann):

hoppehoppe

(P.S. Das kommt wahrscheinlich davon, wenn man immer nach 20 Uhr die Regale von diesen hormongestörten Schülern auffüllen läßt…

Wohnung macht Falten

Meine Wohnung habe ich ja mit Hingabe ausgesucht, fünf oder sechs Jahre lang war ich auf Wohnungsbesichtigungen, na gut, die ersten 4 oder 5 Jahre hätte ich auch nicht das Geld dafür gehabt, war also mehr Windowshopping und Träumen, und die Skrupel, eine schöne 110-qm-Altbauswohnung mit Balkon, nur leider Nordseite, aber dafür auch nur 400 € warm, aufzugeben waren groß.
Jedenfalls, das Tolle an meiner Wohnung ist, daß im Sommer die Sonne nicht reinscheint, sie also halbwegs kühl bleibt, dafür jetzt und im Winter, wenn sie schräger steht, die Sonnenstrahlen bis in den hintersten Winkel reinkommen und mir die immer noch erkälteten Gebeine und das Gemüt wärmen.
Das ist soweit perfekt, außer daß ich jetzt hier am Rechner immer die Augen zusammenkneifen und blinzeln muß, so doll scheints hier rein. Und das macht bekanntlich Falten. Ein hartes Leben, das!
(Und nein, ich hasse Gardinen, und hab nur welche an der Nordseite, damit die beiden dicken netten Lesben gegenüber mir nicht beim Sex zusehen können oder brauchen. Das können sie ja auch ohne Gardinen nicht, fällt mir grade ein, die Gardinen können also auch weg.)

Die Stille

So ist das also, wenn man (vorübergehend) nicht bloggt.
Bin ja immer einer der ersten, der schimpft, wenn andere maulfaul sind, und nun hat es mich also selbst getroffen.
Kein Thema, keine Idee, kein Bedürfnis, kein Bedarf.
Ich finds ja selber schade, weiß aber auch nicht, wo ich es grad her holen soll. Bear with me.

Halbvoll, halbleer, gescheckt

Dachte ich mir, wenn ich hier eh schon in Quarantäne vor mich hingammle, dann kann ich doch auch mal einen Vollbart versuchen, ist ja hip dieser Tage und hat den Vorteil, daß man ganze Teile vom Gesicht verstecken kann, die faltig sind oder hängen.
Abgesehen davon, daß es juckt wie Hölle, sieht es auch noch ziemlich mistig aus, nichts halbes und nichts ganzes. Meliert ist ja noch nicht mal das Problem, dunkelblond, schwarz, rötlich, blond und natürlich weiß. Aber einfach nicht genug Barthaare, das sieht aus wie ein kranker Dachs und muß wieder weg.

Apo-Eukalyptischer Karneval

Isch schtink no Eukalyptus,
isch bin enne Koala.
Alaaf!

Und das mir. Sogar Kettenrauchen (geht wieder!) hilft nicht gegen dieses Durchdrungensein von Eykalyptos. Alles schmeckt oder riecht so. Ürgs.
Warum heißt das eigentlich so? Ich würde es definitiv Dyskalyptos nennen! Bäh, Gelomyrtol.

Andererseits:
Knuddelbedürftiges Koalabärchen mit großen fieberglänzenden Augen in liebevoll treusorgende Hände abzugeben. Anyone?

Quarantäne leicht gemacht

So, das Fieber ist wohl jetzt größtenteils durch. Aber können Sie sich vorstellen, nach all den durchschwitzten Shirts und Pants und Bettwäschen, man sollte doch was abgenommen haben? So nach der Rechnung 1 Liter = 1 Pfund!? Pustekuchen! Diese Krankheit ist eine Schweinerei!

Immerhin ist es für den LMB scheints kein großes Problem, mich ein wenig mitzuversorgen, er bringt mir die Medikamente und die Chicken-Noodle-Soup einfach mit Gasmaske rüber.
Die hat er eh neben der Tür hängen, und ich hatte den Eindruck er fühlte sich pudelwohl damit.

Das brauch ich jetzt nicht

Gestern noch bumsfidel gewesen, und heute nacht eine fiese Nacht mit Schüttelfrost, während ich jetzt hier rumsitze und der Schweiß läuft in Strömen an mir runter – das muß doch nicht sein!
Ich hatte mich so auf Elkes Hirschgulasch gefreut, aber ich will nun wirklich keine Hochschwangere zwei Wochen vorm Geburtstermin noch mit Grippe anstecken.

Bio-Knöllchen

Mir gehen die Herbst-Politessen schon ein wenig auf den Sack.
Jedesmal wenn ich aufs Auto zusteuere, leuchten bunte Zettel unter dem Scheibenwischer, mein Gesicht ballt sich zur Faust, bis ich merke, daß es wieder nur en paar herbstliche Restblätter sind, die mir der Wind dorthin gesteckt hat.