Kategorie-Archiv: Duh!

Allet muss, nix jeht

“Ach, das Staatsballett streikt heute abend?
Wie schade, ich bin nämlich in der Charité, wir streiken auch, und da hätte ich heute so schön Zeit gehabt.
Aber die Karten sind ja sowieso noch nicht angekommen, mit der Post.
Schade eigentlich, daß die S-Bahn gerade nicht streikt, sonst wäre ich da auch gar nicht erst hingekommen!”

Spindluder treiben

Nu will ich ja kein Party-Poop sein, weil ich bin ja auch Weltmeister jetzt, gewissermaßen, auch wenn mir das weitestgehend komplett egal ist, aber ich hätte mal folgende Frage:

Wenn, sagen wir mal, Westerwelle oder Wowereit Bundeskanzler wären (Gott oder werweißich bewahre), jedenfalls nehmen wir das mal an, könnten die dann auch so unkompliziert und herzlich und distanzlos in die Umkleide der Weltmeister?

Wenn es nicht eine gar nicht mal so alte aber ältliche Frau als Kanzlerin wäre, der man nicht so viel Sexualität assoziiert? (Und wer weiß, vielleicht ist sie ein Tier zuhause…)

Ich glaub da wären die Trikots aber sowas von schnell wieder an und die Stulpen wieder hochgeschoben, und die Hände immer schön da, wo man sie sehen kann, Herr Bundeskanzler!

Wirf Hirn!

Ich würde ja wenigstens Tagebuchbloggen oder so, aber dazu müßte man wissen, welcher Tag ist und was man so vor 10 oder 50 Minuten gemacht hat, oder war das gestern? Wer? Ich? Und wieso?

kreavtiverlesen

“Im Wald zwei Zwerge boten sich mir da und ich nahm den, der weniger betreten war, und das veränderte mein Leben”

hat ein User in den blauen Seiten als Headline. Damit konnte ich was anfangen, wunderte mich allerdings, warum die Zwerge betreten waren. Waren sie natürlich nicht, er hatte auch nicht Zwerge geschrieben, sondern “Wege” – Wege!

Kind im Manne (Just the one, Dear?)

Es juckt mich ja immer mächtig in den Fingern, wenn ich jemand in Jogginghose auf der Straße sehe, besonders bei diesen Burschen vorm McFit, daß ich mit einem kräftigen Ruck die Hose nach unten ziehe.

Das fand noch nie jemand lustig oder drollig (außer mir), als ich das als Kind gemacht habe, und jetzt bestimmt erst recht nicht, von einem dicklichen, überblondierten, mittelalten Mann – käme das wohl auch nicht gut an.

Tagebuchbloggen?

So ein schöner neuer Plock will ja dann auch gefüttert werden, und eigentlich finde ich ja Tagebuchbloggen eine schöne Idee. Ist ja, wie meine Heidi gleich am Anfang unserer Sitzungen sehr einleuchtend gesagt hat, egal, wo man die Wurscht aufschneidet, ist ja überall Wurscht drin. Ich mag pragmatische Ansätze. Und so lernt man die Leute schon gut kennen beim tagebuchbloggen.

Andererseits habe ich die Befürchtung, daß ich Sie unendlich deprimieren würde mit meinem Alltag, und bei saftigeren beruflichen Sachen müßte ich eh zensieren, und bei den wirklich saftigen, ähm, ganz privaten Details auch (nicht daß es so oft vorkommt, aber, immerhin, es kommt vor, wieder) Ich glaub dann wäre es auch wirklich nicht mehr interessant, oder?