Meteorotik

Komme grade erst wieder zu mir – man vergißt die Elementargewalten einfach zu leicht.

Grade beim Blumengießen mit dem Schlauch, das dauert immer mindestens eine Stunde, die Haut noch am Glühen von einem eigentlich bewölkten Bootstag mit Glammie, leicht enttäuscht, aber nicht deprimiert von einem zwar vorhersehbar geplatzten, aber durchaus nicht möglichkeitslosem Date auf dem See, überrascht mich ein warmer Sommerschauer.

Da die Schultern eh brennen. schnell das Hemd aus, wunderbar die Kühle, und das Prickeln. Ein Blick rundum, ok, die Lesben gegenüber gießen auch, egal, die interessiert das eh nicht, die Hosen auch aus, und schon steht er da, der Lucky, in voller Pracht, und genießt den warmen, zarten Sommerregen, der sich mal zart, mal heftig, warm, aber kühlend, prickelnd und anregend über ihn ergießt.

Lachen Sie nicht, probieren Sie’s! Los! Nicht so zimperlich! Eh der Regen nachläßt!

(Der einzige Nachteil, es regnete in den Weißwein und die Zigaretten wurden naß. Dafür der Rest aber auch!)

(Und da hängt man Monate in den blauen Seiten rum, und alles was hätte passieren können, wäre nicht annähernd halb so schön gewesen wie dies.)

WICHTIGER NACHTRAG: DAS HIER war ich aber nicht. Ich würde nie 41jährige Frauen mit Ventilatoren bewerfen. Egal, wie heiß es ist!

11 thoughts on “Meteorotik

  1. brittbee

    für warme sommerregen auf der haut war ich schon als kleines kidn empfänglich und bin von pfütze zu pfütze gehüpft. am liebsten nach gewitter, und am liebsten nackt. da war das wasser so herrlich warm.

  2. kittykoma

    der nachtrag ist gut, denn ich hab wieder was gelernt. auch exhibitionisten vernetzen sich mittlerweile und üben ihr hobby im club aus. was mich interessieren würde ist, wie die fünf mit ihren nackten dödeln hinter ein fenster gepaßt haben…

  3. luckystrike

    REPLY:
    da war ich auch schon immer für – als kind mußte man mich mit gewalt aus den gewittern herein holen.
    einmal habe ich das auch sehr romantisch bei einem first date eingesetzt, als ich es mir noch leisten konnte. es wurde eine sehr schöne beziehung.

  4. kittykoma

    da hatten sie es besser als ich. ich stand im rollbergviertel (für alle nicht-berliner: no-go-area in neukölln) und konnte mir leider nicht die klamotten vom leib reißen. statt dessen gabs einen verschämten wet-t-shirt-contest.

  5. luckystrike

    REPLY:
    also ich finde Sie hätten ruhig mal was für einen problemkiez tun können! kitty koma quartiersmanagement gibt alles! oder: seh’nse det is Koma, wie herr glam zu sagen pflegt!

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