unbequemer satz

“Sagen Sie nicht ‘ich kann nicht’, sagen Sie stattdessen ‘ich will nicht’!”
Sagt die Heidi immer zu mir.
Das ist hart, aber recht hat sie schon. Wenn man wollte, könnte man schon.
Kann aber auch nach hinten losgehen, und manche Leute sind dann beleidigt, wenn ich sage ‘Ich will nicht.”

17 thoughts on “unbequemer satz

  1. boomerang

    es geht auch umgekehrt: in der hartberger gegend sagt man statt: “ich kann den großen stein nicht aufheben.” – “I mog den stan nid hebn.”
    was bei unwissenden zu gewissen missverständissen kommen kann, da das “mog” (im dialekt von “mögen”) nicht die gewilltheit ausdrückt, sondern von “ich vermag den stein nicht aufheben.” stammt.

  2. Aristides

    naja, und was ist mit
    ich will, aber trau mich nicht?

    die selbstbestimmung wird hoffnungslos überschätzt.

  3. Aristides

    REPLY:
    kaum bin ich bei gayromeo dauerhaft raus,
    gehe ich wieder als i-dötzchen durch.

    hat was. creme-tipps hin oder her.

  4. kittykoma

    ja, aber das ist ja das verrückte: die erkenntnis, daß einem auf ein klares NEIN hin weder der kopf noch andere wichtige körperteile abgerissen werden. der empfänger des NEIN gebärdet sich auch in den seltensten fällen so, als wolle er mit einem nix mehr zu tun haben. und ganz oft kommt einem sogar respekt als antwort entgegen.

  5. chuckles

    REPLY:
    “ich will nicht!” ist endgültig und erlaubt keine weitere Diskussion mehr. “Nein danke, aber ich möchte nicht.” berücksichtigt zwar einen grundsätzlichen Respekt vor dem Gegenüber – soviel Zeit sollte sein, sonst macht Ebay keinen Spaß – aber wirft es letztendlich auf die eigene Penetranz zurück, wenn er weiter im Thema herumstochern will/möchte/muss.

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