Ich weiß nicht, ob das immer noch so ist, lange nicht ausprobiert, aber früher, als ich noch ein Sexualleben hatte, setzte bei mir immer ein saublöder Mechanismus ein:
Wenn ich jemanden besonders attraktiv fand, setzte bei mir sofort eine komplette Unentspanntheit ein. Die Objekte der Begierde fixierte ich mit grimmigem Blick wie einen Schmetterling auf einer Nadel im Schaukasten, so daß es vorkam, daß das Objekt mich dann völlig verunsichert fragte, was denn los sei, und ob er mir was getan hätte, daß ich ihn so böse angucke.
Ein besonders attraktives und charmantes Exemplar meinte ich einmal wohl verbal so sehr auf meine (vermeintliche) Größe zusammenstutzen zu müssen, daß er heulend die Runde verließ.
Keine Frage, nicht die beste Strategie für ein reichhaltiges Sexleben….
Kann also sein, wenn ich Sie mal brachial grimmig anschiele, daß ich Sie sehr scharf finde.
(Gilt aber nicht für Polizisten, Busfahrer, bekloppte Radfahrer, CDU-Parteimitglieder und renitente Meckersenioren!)
Ich versuche mich gerade zu erinnern, wie freundlich Sie zu mir waren, als wir uns kennen lernten.
wer würde schon mit maulenden rentnern zu bett gehen wollen?
ist eine feine qualitätskontrolle. wer beim bösen blick dran bleibt, beweist passion.
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fishing for, junger mann? nun, vielleicht war ich war ein wenig zickig für meine verhältnisse. ich weiß aber auch gar nicht, ob ich das heute noch so mache. đ
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näh, soweit bin ich auch noch nicht!
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und/oder leidensfähigkeit. braucht’s ja mitunter auch đ
Eine harte Auslese. Allerdings kommt sie mir leider sehr vertraut vor. Ich habe früher nicht nur grimmig geguckt, sondern die Objekte meiner Begierde auch so gut es ging ignoriert – und mich dann gewundert, dass sie mich ebenfalls ignorierten…
Tja, da liegt die Lösung ja wohl eindeutig auf der Hand und bei Ihnen: freundlich blicken – freundlich
f*ckenSpass haben! (o;sehr geehrter herr pussy!
ich glaube sie leiden an einer art von umgekehrten sadomachismus…
bitte lassen sie sich umgehend behandeln…
danke!
MfG S. Wolf
Schüchternheit ist liebenswert und säxi !
Be what you are.
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irgendwie ist es ja auch ein wenig schulhof. wahrscheinlich aber werde ich es auch noch im altenheim so handhaben…
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ha! das haben Sie doch bestimmt zuhause auf alle topflappen und kissen gestickt, sowie als brandgemaltes schild über der schlafzimmertür!
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ist in arbeit, sogar.
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schüchternheit ist eine zier
doch weiter kommt man ohne ihr.
n’est-ce pas?
shyness is nice
and shyness can stop you
from doing all the things in life you´d like to!
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ich weiß, ich weiß. Das Schlimmste: hätte ich doch meinen damaligen hormonellen Aufruhr dazu genutzt in vielfältige und wahllose Untenrum-Aktivitäten zu verfallen, als mir die Haare schwarz zu färben und depressiv rumzusitzen!
Morrissey & Robert Smith stole my Youth!