Doch

… die gut abgehangene Endfünfzigerin mit der großen, wenn auch etwas kaputten blonden Frisur im TXL-Bus, wie da aus ihrer Handtasche sehr laut und glockenklar Opening und Refrain von “The Final Countdown” vom Handy erklang. Das war eine große Freude für den ganzen Bus, und es hieß mich herzlich wieder in Berlin willkommen.
Besser als sich von Taxifahrern anschnauzen lassen.

Achso, und auf der Hinfahrt weigerte sich der TXL-Busfahrer, mein (vorsichtshalber sorgsam abgezähltes) Fahrgeld anzunehmen und zwang mich damit also, schwarz zu fahren.

6 thoughts on “Doch

  1. brittbee

    der song ist programm. vleicht sollte ich mir auch einen programatischen Klingelton zulegen, dann weiß jeder, woran er bei mir ist. ah, ich habs… the bucket von kings of leon

  2. glamourdick

    das hatte ich auch schon! nicht den final countdown, aber einen txl-busdriver, der mein kurzstreckengeld nicht wollte. wegen dem streiken die bestimmt! der ruiniert die bvg!

  3. luckystrike

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    ich hab auch sehr rumgeguckt, ob sie nicht doch einen kontrollör an bord haben, dann wäre das ganze ja nicht laisser-faire, sondern extrem niederträchtig…
    trau, schau wem!

  4. luckystrike

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    also bei mir wärs auch nicht the final countdown…
    vielleicht “One day I’ll fly away” aus Moulin Rouge?
    oder “Holding out for a Hero?”

    Momentan ist es aber “Meds” von Placebo.
    Da klingt dann immer “Babeeeee, did you forget to take your Meds!?” Auch leicht peinlich.

  5. brittbee

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    leave all this to yesterday. *seufz*
    hab noch mla überschlafen “daylight in your eyes” von den no angels 🙂 🙂 🙂

  6. luckystrike

    REPLY:
    joh, das ginge auch!
    oder doch die deutsche version von blondies “call me”
    “ruf an, aber schnell,
    weil ich dann für uns den sekt bestell!
    ruf an, aber bald,
    sonst wird unsre große liebe kalt!”
    hrhr

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