die biergnymphe

Bei der wochenendlichen Lektüre bekloppter Gayromeo-Profiltexte stieß ich auf die Geschichte der Biergnymphe.

Bier-Gnymphe, da konnte ich mir sofort etwas drunter vorstellen, so eine Kreuzung zwischen Elfe und Gnom, kleiner süßer Bierbauch, Fluppe im Mundwinkel. etwas verwachsen und ungewaschen, mit dicken knubbligen Knien und runden roten Wangen.

Jedenfalls, die Geschichte mit der Biergnymphe ging in etwa so, daß sie sich unsterblich in jemand verliebte, der aber die Liebe nicht erwiderte, weil er zu beschäftigt war, sein Spiegelbild im Fluß anzuschauen, weswegen er von den Göttern zur Strafe in eine Blume verwandelt wurde.

Moment!?

Biergnymphe? Nein, ohne ‘i’, Berg-Nymphe stand da.

Was ein zuviel gelesenes ‘i’ , ein unvorbildlicher Lebenswandel und zuviel Neil-Gaiman-Lektüre so alles an selektiver Wahrnehmung in einem eh schon schrägen Hirn verursachen können…

(und hiermit beanspruche ich die indirekte Urheberschaft des schönen assoziationsreichen Worts “Biergnymphe” für mich)

18 thoughts on “die biergnymphe

  1. wortschnittchen (Gast)

    Groß. Bier-Gnymphe ist der Neologismus des Jahres. Jetzt schon. Darauf ein Pröstchen!

  2. larousse

    my lucky dear, das ist doch völlig normal – Freud ruft aus der Heimat! E Bierg as e Bierg, da kann man noch so viel trinken!! (o;

  3. wortschnittchen

    REPLY:
    Das fordert jetzt natürlich Inhalte! Die großen Biergnymphenstory möchte ich lesen.

  4. luckystrike

    REPLY:
    das ist ja großartig!
    eine eigene kleine internetzhaltestelle für den biergymphen!
    wahnsinn! supersüß! dankeschön! herrlich!

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