Archiv für den Tag: 3. Juli 2006

oops, i did it again

man denkt, man wird älter und schlauer.
stimmt aber nicht. man wird nur älter.
schon wieder sehe ich aus wie ein gut durcher hummer, trotz bester fürsorge durch herrn glam und hotel mama, die mich immerhin ab und zu ermahnte ich soll doch jetzt mal was überziehen. ob aus ästhetischen oder fürsorglichen gründen, soll hier mal offen bleiben.
aber nix genutzt – es war einfach zu schön – schlachtensee und schlauchboot (man bemerke die alliteration, waren die 35 semester doch nicht umsonst!), bier und bojenplatz, luftmatratze und licht, das auf wellen tanzt.
immerhin dann doch unverhältnismäßig viel geschwommen. soll ja gut gegen hängetitten sein. auch wenn die jetzt krebsrot sind. und abends dann so fertig sein wie nach 3 tagen bestem sex.
summertime!
and the living is easy!
eine frage bleibt trotzdem offen: in der pfanne schmilzt sich fett einfach so weg. warum nicht in der sonne?

bloss nicht gucken!

Diese ärgerliche Schmonzette (nicht daß ich sonst etwas gegen Schmonzetten hätte!) ‘Wo die Liebe hinfällt’, im Original ‘Rumour has it’.
Angefangen von der untragbaren Fehlbesetzung der Hauptdarstellerin Jennifer Aniston, die aussieht als ob ein dreijähriges Kind ein Gesicht malen soll (Punkt, Punkt, Komma, Strich) und dieses auch nur gelegentlich fernsehserientauglich verziehen kann, über die völlig dämliche und uninteressante Handlung bis dahin, daß man Kevin Kotzner eigentlich auch nie wieder in einem Film sehen wollte. Immerhin müssen die beiden miteinander schlafen, was ja irgendwie paßt.

Ärgerlich die Ausführung der eigentlich interessanten Grundidee, was wäre, wenn es die Familie in der ‘Reifeprüfung’ wirklich gegeben hat, und wie ist es weitergegangen? Die Rolle der Mrs. Robinson mit Shirley MacLaine zu besetzen, ist eigentlich erstmal gut, und es freut daß die alte Un-Dame mal wieder mehr Filme produziert. Traurig dagegen, daß sie im Gegensatz zu ihrer Rolle in ‘In her Shoes’, wo sie tatsächlich auch schauspielert, hier nur versucht, die Charge zu wiederholen, die sie vor 20 Jahren einmal gewinnbringend für sich eingeführt hat. Nur leider gerät ihr das hier lediglich mumienhaft, und der immer gleiche Alkoholikerwitz in Variationen ist das einzige, was sie zu sagen bekommt.
Wenn Aniston also mit Kotzner schlafen muß, bliebe als erfreuliches Ergebnis Marc Ruffalo übrig. Nur leider sieht der glattrasiert gar nicht gut aus, dabei kann er sonst doch so sexy. Wer auch immer in der Maske beschlossen hat, ihn glattzurasieren, dem gehört jedes einzelne Sackhaar mit der Pinzette ausgerupft.
Fazit: Soviel kann man gar nicht nebenher trinken, um sich diesen Film schön zu gucken! Dann lieber in eine verstaubte Zimmerecke starren.