Category Archives: gutes tun

Fulfilling Date

Gestern tolles Date gehabt. Mit einer Partyplatte Sushi (und extra viel Wasabi, thankyouverymuch) und der dritten Staffel True Blood. Ich sag dann auch immer nix, wenn die mir das zweite Paar Stäbchen mit dazulegen. Sonst muß man ja auch alles alleine erledigen, warum also hier nicht und wen geht das was an?

Bei der dritten Staffel True Blood fragt man sich übrigens dauernd, warum man nicht gleich die Hardcore-Version gekauft hat, alle zweieinhalb Minuten zieht jemand blank (also fast nur die Männer) und man hat wohl festgestellt, daß Vampire langweilig sind, und zeigt deswegen deutlich mehr Werwölfe. Was ja auch komplett Sinn macht, schließlich sind die immer nackt, wenn sie vom Wolf zurückmorphen, und müssen nicht so weißgräulich überschminkt werden. Hab ich gar nichts dagegen. Ich frag mich nur warum fast alle Vampire Brusthaare haben, aber die Werwolfmänner blankrasiert sind wie ein Baby?
alcide

…Elefantööös, meine Dame!

Sitze ich grade so auf dem Pott und gucke aus dem Fenster.
Wahnsinn, was da für eine Wolkenformation vorbeitreibt, wie eine unendliche Herde großer weißgrauer Elefanten!
Aber das paßt ja, die sind sicher auf dem Weg, dem Glämmie zum 6. Bloggeburtstag zu gratulieren!

Überhaupt der Glämmie: jetzt kenn ich ihn schon über 20 Jahre, und gestern hat er mich doch mal wieder überrascht und geschockt, und das nicht zum ersten Mal seit jenem Morgen mit dem Kubaner und dem Whirlpool:
Sitzt der da im sonnengelben Shirt mit Marilyn-Aufdruck, und ißt: eine Banane!
Ich schwöre Ihnen, ich habe den Mann in über 20 Jahren noch nie OBST essen sehen!

Sunday at the Luckystein Place

So, soweit alles erledigt für den Sonntag, gefrühstückt, Blogrundgang, Spon, Tagesspiegel, Morgenpost, Berliner, Süddeutsche und Vanity Fair online gelesen, gewichst, geflosst, Zähne geputzt, geduscht, Spülmaschine ein- und ausgeräumt, Wäsche abgehangen.
Kann ich mich jetzt meinem längjährigen Rechercheprojekt widmen: Warum schmilzt ein Pfund Butter in der Sonne einfach so weg, mein Hüft- und sonstiger Speck aber nicht?

Lessons of Lenya

For the sun will rise and the moon will set
And you’ll learn how to settle for what you get,
It’ll all go on if we’re here or not,
So, who cares, so what?

“Ach Luckychen, was soll nur wärden? Issich alles Schaißer. Was soll ich machen? Chab ich immer noch keine Mann, mußich wieder Ukraine, chab ich 5 jahre vertan mit die Idiot aus Irak, und bald ich bin 40 und was mach ich wenn ich bin alt und krank, ach Luckychen!”
“Dasselbe wie wir alle hier, Maul halten, weitermachen!”
That shup her up.

Mange Tout!

Na, auch Ihre Pubertät in den frühen Achtzigern gehabt und wenn sie so richtig schönen Elektropop hören, wenn das so richtig schön britzelt und frickelt und brummst, setzen sich Ihre Hormone in Bewegung?

Können Sie sich denn noch an Blancmange erinnern? Das war ein Duo, vielleicht am ehesten vergleichbar mit Yazoo, welches nie den Ruhm von Depeche Mode oder Human League erreichte, dafür aber die wesentlich interessantere Musik machte, knochentrockene Elektronik mit indischen Einschlägen, und dazu hat der Sänger auch noch diese mächtig sexy Stimme. Überhaupt fand ich den damals unglaublich sexy, besonders die kleine Narbe über seinem Mund. Hits damals waren Don’t Tell Me, Blind Vision und das ABBA-Cover The Day before You Came. Die sich ganz gut gehalten haben über die Jahre.

Jedenfalls, 25 Jahre nach Auflösung haben sie wie fast alle Bands dieser Zeit ein neues Album herausgebracht, und das höre ich seitdem rauf und runter und runter und rauf – es macht gute Laune, hibbelig und es ist perfekt – es hat alles, was ich an Blancmange schon immer toll fand und sonst nirgendwo gekriegt habe, aber es ist: modern, zeitgemäß produziert – und sexy. Ein perfektes Comeback ohne jede rührselige Peinlichkeit. Hören Sie ruhig mal rein, hier The Western:

The Western by blancmange
Oder hier das Video von Drive Me:


Drive Me

Blancmange | Myspace Music Videos

Blancmange!

Klug scheißen

Seit ein paar Tagen liegt die Norton Anthology of Poetry im Bad neben dem Klo, und so gibt es jeden Morgen ein paar Minuten erlesenste Lyrik, momentan wate ich zeilenweise durch Eliots Wasteland – herrlich, das.
Lyrik übrigens immer am besten laut lesen. Vielleicht außer, wenn Sie in der U-Bahn sind.

Slightly mysterious Scratches oder: Hauen und Stechen

Wenn sie mich heute sehen sollten: Nein, ich habe kein ausgiebiges SM-Wochenende gehabt, ich habe mich auch nicht selbst stranguliert oder mit Ritzen angefangen, ich habe nur fast alle meine Zimmerpflanzen abgewaschen und umgetopft. Da sind einige Riesenkadaver dabei, war also kein leichtes Unterfangen.
Aber daß die Biester sich noch wehren, beißen, kratzen und um sich schlagen, das ist doch wirklich nicht nachvollziehbar.

Aus der Quarantäne

Herrlich, so vier Tage in Quarantäne – wegen irgendwie grippiger Situation hatte ich mich aus dem Verkehr gezogen, ein wenig Schüttelfrost und Fieber, aber vor allem ein mindestens baseballgroßes leeres schwarzes Loch gleich hinter den Augen – nun, ersteres ist weg, zweiteres blieb.
Egal, ich geh heute mal gucken, was die Welt macht. Also jenseits vom Bildschirm.

Blond am Sonntag

Heute ab 15 Uhr ist übrigens Bloggerblondieren bei Lucky. Ansätze oder ganz – wie es beliebt, Herr Lucky wird selbst Hand anlegen an die Häupter der Besten. Nicht, ohne sich der Gefahren bewußt zu sein.
Also, wer braucht noch? Wer hat noch nicht?

(Und in ein paar Jahren mach ich dann vielleicht Botox-Parties für alle)