Author Archives: luckystrike

X aus 100

Auf dem Weg ins Büro spiele ich ja manchmal das ‘Wieviele aus 100’-Spiel, das ich mal in Sex and the City gesehen habe: mit wie vielen aus 100 männlichen Passanten paarungsfähigen Alters würde ich ins Bett gehen?
Auf dem relativ kurzen Weg zur Arbeit komme ich da immer auf extrem unterschiedliche Ergebnisse, irgendwo zwischen 0 und 85, je nach Tag.
Also entweder lassen sie an manchen Tagen nur die wirklich häßlichen Menschen raus oder es gibt dann doch nymphomanische und Nonnentage.
Beruhigend finde ich immerhin schon mal, daß es nie 100% sind. Und daß es nur ein Spiel ist.

Einseifen! Jetzt! Schneeballschlacht!

Ha! Paßt man mal ne Sekunde nicht auf, weil man den Blick in die Ferne von 007 gerichtet hat, schon schmatzt es kalt, hart und feucht am Schädel – ein Schneeball von Ms. Kathleen – mitten aufs Ohr! Na warte, jetzt wirste richtig eingeseift! Leider hatte KleinesF die naheliegendste Idee mir geklaut ein paar Stunden vor mir, dann hatte ich eine Erleuchtung:

schneeball

Volle Deckung! Und wenn ich mit Kathleen einseifen fertig bin, dann fliegen noch je ein dicker leuchtender Schneeball weiter an Herrn Oh Behave und Miss Arbo, denn die kann sich ja nicht wehren, ans Sofa gefesselt wie sie ist. En garde!

blumen statt böller

Da ich ja sowieso schon als Blümchenblogger verschrien bin, teile ich zum Jahreswechsel mal ganz einfach, was mir heute auf der Terrasse, als ich noch ganz verknattert kurz an die frische Luft ging, geschenkt wurde. Das Blümchen hat sich ganz ungefragt und selbstständig angesiedelt, und sich entschlossen, uns ganz genau heute und spontan ein Zeichen zu setzen:

daisy

Möge euer neues Jahr genau so unverhofft und schön und so einfach und perfekt sein!

totes land

so zwischen den Jahren. Seltsam, eigentlich mag ich die Zwischenzeit sehr, X-nachten ist überlebt, man steht noch ganz ohne Verantwortung dem neuen Jahr gegenüber und kann das alte sinnlos verpuffen lassen, so wie man das letzte Glas Rotwein aus der Flasche auch immer noch trinkt, egal ob man Lust drauf hat oder nicht. Ordnung muß sein.
Diesmal aber kein wohliges Gefühl, einfach kein Gefühl, keine Lust auf Rückschau auf den Knochenbrecher, der 2006 hieß, nur das diffuse Gefühl, mit knapper Not überlebt zu haben.
Und ein Haufen Ideen und Vorhaben, die dafür sorgen sollen, daß 2007 aus einem komplett anderen Wurf sein wird. Hoffnung alleine wird dafür nicht ausreichen.

plötzlich und unerwartet

und meinerseits auf lange Strecke weitgehend ignoriert steht es nun da, das sogenannte Fest.
Und so reihe ich mich heute in die lange lange Karawane derer, die nicht hinreichend eigene Familie gebildet haben, daß es als Rechtfertigung zum Fernbleiben der genetischen FAMILIE anerkannt wird. Irgendwie pubertär, hätte ich eine Frau und Kinder, dann würde das wohl keiner erwarten.
Aber so lange meine Mom noch da ist, mache ich das Spiel mit, und hoffe obendrein, daß ich das noch viele Jahre kann.
So begebe ich mich heute in die Obhut der Deutschen Bahn (immerhin zum ersten Mal erster Klasse, weils billiger war) und danach in die Obhut der buckligen Verwandtschaft. Wird schon gut gehen. Hoffe ich.
Übrigens ganz ohne ein einziges Geschenk in der Tasche. Keine Zeit gehabt, von Lust ganz zu schweigen. Die Geschäfte haben bis 22 Uhr auf? Das nützt mir nix, ich arbeite meist bis 12 Uhr oder 1. Und morgens muß ich 1-2 Stunden in Ruhe Kaffee trinken. Also, keine Creme, kein Parfüm, kein gar nix gibt es diesmal von mir, nicht mal für die Kinder, nicht mal Einheitsnotgeschenke. Müssen alle durch. Gibts zu Ostern halt Weihnachtspäckchen.

Bin dann erstmal weg und wünsche allen, die mögen, schöne Tage, froh & fest, und denen, die es ignorieren möchten, gutes Gelingen.

aufgewärmtes

Nö, heute gibts hier nix Frisches, Aufgewärmtes ist ja manchmal auch lecker, auch wenn es in diesem Fall Last Season ist. Mein Last Year’s Kisses-Böppel freut mich nämlich manchmal sehr, wenn ich alte ‘Perlen wiederentdecke.
Seltsamerweise scheinen mich die Herren der blauen Welt just um diese Jahreszeit am interessantesten zu finden (Kunststück, muß ich ja jetzt nicht in Badehose rumlaufen), wie im letzten Jahr die sehr anregende Einladung zum Monopoly. Unnötig zu sagen, ist daraus nichts geworden, hatte betreffender Herr nicht den Arsch in der Hose, mich persönlich zu treffen, nicht zuletzt auch, weil er es wohl nicht geschafft hatte, wenigstens Jahrtausendaktuelle Bilder von sich einzustellen. Letzteres wäre mir ja wurscht gewesen, ich seh ja auch nicht mehr aus wie im letzten Jahrtausend. Aber bitte, wer nicht will, der hat schon und bist du zu stark, sind sie zu schwach.
Auch in dieser Adventszeit häufen sich die Anfragen, und mal sehen was aus dem ein oder anderen Date wird, was ich für 2007 schon mal angedacht habe.
Schließlich wird ja extra für mich zur Zeit in Italien ein Bett angefertigt, so haben es jedenfalls meine Möbeldealer mir ausgemalt, und ich habe mir vorgenommen, es nicht so verwahrlosen zu lassen wie das letzte.
Einer der Herren verfügt auch über alles an Bildern ins einem Userprofil, die so gar nicht gehen: Chaps-Pics, Katzenfotos, Gattenfotos, und ein Sling ist auch dabei. Worbüber ich sehr lachen mußte, was den Herrn etwas irritiert hat. Aber zumindest ein Sling kann ja sehr kommod sein. What the heck!
Note to self: Flaunt it while you still got it
P.S.: Zweifelhafte Ehre: Dies bescheidene Blog erscheint unter den ersten 10 Ergebnissen, wenn man nach ‘Ficken leicht gemacht’ guggelt. Ich fühle mich mißverstanden. Ich bin doch so kompliziert!