Ich schätze ja Anette Humpe sehr, aber die letzte Ich+Ich-Platte hört sich nun wirklich an wie die singende klingende Telefonseelsorge, und dieser singende Tanzbär ging noch nie.
Habe mich immer gewundert, wie die mit ihren depressiven Liedern (und ich bin da als schwermütige Kuh weiß Gott offen für) so einen Riesenerfolg hinlegen konnten und sogar die scheußliche Ozwei-Halle vollkriegen. Sie haben es ganz einfach geschafft, die deutsche Johanniskraut- und Therapierten-Gemeinde anzudocken, und jetzt sieht man mal wie riesig die ist.
Andererseits grandios und konsequent: Wenn ihr nicht so ist, dann tritt sie einfach nicht mit auf, bleibt zu Hause und läßt den singenden klingenden Tanzbär alleine machen, O-Zwei hin oder her, das finde ich dann schon wieder anbetungswürdig.
konsequenterweise sollte anettes projekt sich nun “ich” nennen.
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alternativ: er und vielleicht ich
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Oder á la Prince: Wer?
das geht aber auch nur in deutschland, dem land der depressiv-erleuchteten.
stellen sie sich vor m.j. hätte bubbles auf die bühne geschickt.
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Warten Sie ab – die Veranstalter der Londoner OZwei überlegen grade, ob sie die Shows nicht noch mit Resten füllen, so daß sie doch stattfinden…!
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stimmt, als art “tribute to…” ich bin nach wie vor der meinung, daß m.j.s tod teil des marketingkonzeptes war.
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…und wenn ja, wieviele?
“singender klingender Tanzbär” – Herr Lucky, you made my day! (o;
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Johanniskraut-Glücksbärchi!