Ältere, leicht haldol-umwehte Nachbarin auf dem Friedhof:
“Oh, hallo, äh, Lucky, du bist doch Lucky?”
“Ja, Frau Haldol, guten Tag!”
“Ich war mir unsicher, du bist ja so dick geworden!”
“Oh, vielen Dank, das ist ja nett!”
“Ich meine rund, im Gesicht, du hast so ein rundes Gesicht bekommen…”
“Zu spät, Frau Haldol, was raus ist ist raus”
(Noch bevor mein letzter Satz raus war, war die Alte ruckzuck und ganz behende um die Ecke verschwunden)
ein kleiner schupser und der tag wäre unvergesslich für sie geworden…
Solche Begrüßungen auf einem Friedhof zu sagen, kann gefährlich werden…
REPLY:
Ein Grab wäre ja noch offen gewesen…
REPLY:
siehe oben – leichtsinnige Menschen? Deathwish?
“Man sieht sich immer zweimal, Frau…!”
Hm.
“Du bist ja so dick geworden!” ist das neue “Du bist aber gross geworden!”
Der Alterunterschied zwischen Sagendem und Hörendem ist noch der gleiche.
Bloss dass die Sätze heute noch beschissener sind.
Ähm….wow. Baff. Als stille Mitlerserin muss ich nun mal kommentieren. Wer will schon solch einen Dialog. Was wollte Sie wohl mit diesem Gesprächseinstieg erreichen? Wo hätte das Gespräch hinführen sollen…
REPLY:
Ich bin irgendwann dazu übergegangen, mit
“du bist aber alt geworden” zu kontern, aber auch das kann nach hinten losgehen…
REPLY:
Ich glaube nicht daß sie ein Gespräch eröffnen wollte, es war mehr so ein Pups, äh, ein Atmen. Was eben halt so kommt, nimmt man đ
REPLY:
Vermutlich ist es zu spät für einen Lehrgang an der Volkshochschule “Wie beginne ich ein Gespräch, so dass es Sinn macht und zum Erfolg führt…”
REPLY:
Wahrscheinlich war der Lehrgang “Wie lebe ich als Seniler mit Inkontinenz” auch dringender…