boy-kott

Die Berlinale habe ich ja geschafft komplett zu ignorieren. Ich bin ja schon überfordert damit, die Broschüren durchzuarbeiten. Und der Volkssport für den Bildungsbürger, sich da 1-3 Tage Aufwand für den Erwerb eines einzelnen Tickets zu machen, macht mir das Ignorieren auch wirklich einfach. Sogar die Einladungen zu irgendwelchen Berlinaleparties habe ich geflissentlich übersehen. Hanna Schygulla soll auch ohne mein Beisein unter ihrem Stein hervorkriechen können und mich damit nicht belasten. Da schau ich lieber einem Schmelzkäse beim Schmelzen zu, ist eh im Grunde das selbe.
Karneval, Fasenacht, Fasching und sonstewas habe ich schon als Kind im Rheinland geschafft zu umgehen, und in Berlin ist das ja gottseidank noch viel einfacher.

Überhaupt Einladungen: Heute zu 3 (3!) Geburtstagen eingeladen – da ich mich nicht entscheiden kann, werde ich mir einen gemütlichen Heimabend machen, schließlich bin ich diese Woche ja schon 2x bis 4 Uhr morgens aufs Freundlichste versackt. Trotzdem natürlich Happy Birthday! besonders für ale mitlesenden Geburtstagshasen!

Gestern die Einladung ebenfalls glorios umschifft: da die Gastgeber zur eingeladenen Zeit noch nicht fertig mit Herrichten waren, ‘kurz’ in eine Bar in der Nachbarschaft, da war dann zufällig Happy Hour. Die stellte sich als ihres Namens würdig heraus, und als um 22 Uhr die Hour vorbei war, war ich so happily drunk, daß ich mich nur noch ins Taxi zum Sofa werfen konnte. Nochmal grade gutgegangen!

Der Soundtrack zum Beitrag, wärmstens empfohlen:
Daliah Lavi – Lieben Sie Parties?
Lieben sie Parties? Ich finde sie unbequem.
Keiner kennt keinen, doch jeder sagt ‘Angenehm!’
Man steht herum stumm das Glas in der rechten Hand
und wer zuerst schläft ist meistens der Verstand.
Doch man plaudert weiter – wohlfrisiert und heiter – blabla

Achso, und der Valentinstag ist so komplett an mir vorbeigegangen, daß ich soger vergessen habe ihn zu ignorieren – so wird alles gut!

3 Gedanken zu „boy-kott

  1. Alpha-Hasi (Gast)

    Och, es war aber sehr hübsch. Leute kamen, Leute gingen, der hier wohnende Besuch hat aufgeräumt und die Getränke haben gerade so gereicht (die letzte Flasche Prosecco werde ich nächste Woche mit meinem Elch in der Badewanne leeren…). Also sehr unaufgeregt und magenfreundlich. Die Parties, bei denen man merkt, dass jetzt Schluss ist, weil die einen Gäste in den Flurschrank pinkeln und die anderen gerade neue Cocktails mit Nagellackentferner und Abtropfwasser von Annanasdosen entwickeln, sind mir wesentlich lieber woanders. ;o)

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