Gestern wie immer viel zu spät zur Arbeit gehetzt, schlechtgelaunt und angespannt aus der U-Bahn gestürzt, schnaubend 3-5 von diesen dussligen Leuten, die immer im Weg stehen, umgeschubst (besonders diese Kopftuchburgen, ach ich fang besser gar nicht erst an!) schnell um die Ecke – da!
Ein blaues blaues Meer. Ich ausgebremst von so viel Blau.
Es stehen zwei ältere Brandenburgerinnen mit vielen Eimern voller – Kornblumen! Im November! Mehrere Quadratmeter!
Da mußte ich doch ein paar handvoll Kornblumenblau mit ins Büro nehmen und dort verteilen. Und mein Blick war plötzlich ein anderer.
Kornblumen … Sie Glücklicher, dass Sie gleich mehrere Quadratmeter Kornblumen mitten im November gesehen haben.
Ich finde, jeder sollte Kornblumen auf seinem Schreibtisch stehen haben, dann wäre die Welt bestimmt besser.
kornblumen entwaffnen, ganz klar. wunderschön.
(und der profane prinz dachte erst, das blaue wunder bezöge sich auf die blauen seiten.)
Da wär ich doch ausnahmsweise mal gern Ihre Sekretärin gewesen 🙂
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das war wirklich ein blaues wunder, und einmalig – heute waren sie nicht mehr da. kornblumen! im November!
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nö, da hat die zeit alle wunder geheilt auf den seiten – um mir das schöne wortspiel mal bei frau holofernes zu borgen. da glaub ich nicht mehr dran.
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glaumse mir, das würden sie nicht wollen in diesen zeiten, kornblumen hin oder her. außerdem hab ich keine sekretärin, wir sind da nicht so.
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das sagt sich so schnell – und dann stellen sie sich vor, sie sind dann bundeskanzlerin oder papst oder christiansen – was würden sie sich hassen!
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Nicht mehr als heute auch.
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Ich wär grad alles gern außer ich selbst, und wenn es da zu noch Kornblumen gäbe, hach! 🙂
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so ist mir dieser tage auch. trotzdem bin ich froh, daß ich kein papst bin. oder sowas.
jou, wirklich eine beeindruckende farbe!
aber den anderen blick bekommt man dann doch eigentlich eher von mohnblumen, oder? 😉