Hach, das tut gut. Erholungsphase eingetreten. Seit Tagen komplettes Zen: nichts tun, so gar nichts. Nichts tun wollen und nichts tun müssen. Und entsprechend auch nichts auf die Reihe kriegen. Muß ja auch nicht. Ich könnte jetzt wirklich nicht sagen, was ich die letzten Tage gemacht habe. Ganz bei mir im Nirgendwo. Meist sogar vergessen zu essen. Und vergessen zu denken. Vergessen zum Arzt zu gehen. Ab und zu ins Bad, seltener in die Küche. Gar nicht mal übermäßig viel geschlafen. Erstaunlich mit wie wenig so ein Tag auch vergehen kann.
Das wird eine harte Landung, ob ich wirklich morgen wieder ins Büro gehen soll? Oder bleib ich noch liegen? Heute muß ich aber mal raus, Zigaretten sind alle. Ob ich mal dusche?
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Das Leben ist kein Zuckarschlecken.
Hab ich grad in irgendeiner Anzeige gelesen.
hrmpf
X aus 100
Auf dem Weg ins Büro spiele ich ja manchmal das ‘Wieviele aus 100’-Spiel, das ich mal in Sex and the City gesehen habe: mit wie vielen aus 100 männlichen Passanten paarungsfähigen Alters würde ich ins Bett gehen?
Auf dem relativ kurzen Weg zur Arbeit komme ich da immer auf extrem unterschiedliche Ergebnisse, irgendwo zwischen 0 und 85, je nach Tag.
Also entweder lassen sie an manchen Tagen nur die wirklich häßlichen Menschen raus oder es gibt dann doch nymphomanische und Nonnentage.
Beruhigend finde ich immerhin schon mal, daß es nie 100% sind. Und daß es nur ein Spiel ist.
was helge kann…
… konnten Marlene, Glam und ich und zufällig verrutschte Haarteile und eine abgefallene Klebewimper schon lange:



(von ganz ganz tief unten aus der Mottenkiste)
Einseifen! Jetzt! Schneeballschlacht!
Ha! Paßt man mal ne Sekunde nicht auf, weil man den Blick in die Ferne von 007 gerichtet hat, schon schmatzt es kalt, hart und feucht am Schädel – ein Schneeball von Ms. Kathleen – mitten aufs Ohr! Na warte, jetzt wirste richtig eingeseift! Leider hatte KleinesF die naheliegendste Idee mir geklaut ein paar Stunden vor mir, dann hatte ich eine Erleuchtung:

Volle Deckung! Und wenn ich mit Kathleen einseifen fertig bin, dann fliegen noch je ein dicker leuchtender Schneeball weiter an Herrn Oh Behave und Miss Arbo, denn die kann sich ja nicht wehren, ans Sofa gefesselt wie sie ist. En garde!
blumen statt böller
Da ich ja sowieso schon als Blümchenblogger verschrien bin, teile ich zum Jahreswechsel mal ganz einfach, was mir heute auf der Terrasse, als ich noch ganz verknattert kurz an die frische Luft ging, geschenkt wurde. Das Blümchen hat sich ganz ungefragt und selbstständig angesiedelt, und sich entschlossen, uns ganz genau heute und spontan ein Zeichen zu setzen:

Möge euer neues Jahr genau so unverhofft und schön und so einfach und perfekt sein!
totes land
so zwischen den Jahren. Seltsam, eigentlich mag ich die Zwischenzeit sehr, X-nachten ist überlebt, man steht noch ganz ohne Verantwortung dem neuen Jahr gegenüber und kann das alte sinnlos verpuffen lassen, so wie man das letzte Glas Rotwein aus der Flasche auch immer noch trinkt, egal ob man Lust drauf hat oder nicht. Ordnung muß sein.
Diesmal aber kein wohliges Gefühl, einfach kein Gefühl, keine Lust auf Rückschau auf den Knochenbrecher, der 2006 hieß, nur das diffuse Gefühl, mit knapper Not überlebt zu haben.
Und ein Haufen Ideen und Vorhaben, die dafür sorgen sollen, daß 2007 aus einem komplett anderen Wurf sein wird. Hoffnung alleine wird dafür nicht ausreichen.
plötzlich und unerwartet
und meinerseits auf lange Strecke weitgehend ignoriert steht es nun da, das sogenannte Fest.
Und so reihe ich mich heute in die lange lange Karawane derer, die nicht hinreichend eigene Familie gebildet haben, daß es als Rechtfertigung zum Fernbleiben der genetischen FAMILIE anerkannt wird. Irgendwie pubertär, hätte ich eine Frau und Kinder, dann würde das wohl keiner erwarten.
Aber so lange meine Mom noch da ist, mache ich das Spiel mit, und hoffe obendrein, daß ich das noch viele Jahre kann.
So begebe ich mich heute in die Obhut der Deutschen Bahn (immerhin zum ersten Mal erster Klasse, weils billiger war) und danach in die Obhut der buckligen Verwandtschaft. Wird schon gut gehen. Hoffe ich.
Übrigens ganz ohne ein einziges Geschenk in der Tasche. Keine Zeit gehabt, von Lust ganz zu schweigen. Die Geschäfte haben bis 22 Uhr auf? Das nützt mir nix, ich arbeite meist bis 12 Uhr oder 1. Und morgens muß ich 1-2 Stunden in Ruhe Kaffee trinken. Also, keine Creme, kein Parfüm, kein gar nix gibt es diesmal von mir, nicht mal für die Kinder, nicht mal Einheitsnotgeschenke. Müssen alle durch. Gibts zu Ostern halt Weihnachtspäckchen.
Bin dann erstmal weg und wünsche allen, die mögen, schöne Tage, froh & fest, und denen, die es ignorieren möchten, gutes Gelingen.
wahrer sex
findet im Kopf statt.
Und nein, ich meine damit nicht Blowjobs.
someone to watch over me
Seit einer Woche habe ich einen Schutzengel – jedenfalls hat einer namens guardian angel meinen Blog abonniert.
Irgendwie beruhigendes Gefühl.
Er hat aber keine Homepage angegeben, vielleicht dürfen die nicht bloggen.