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Stadt der Blinden – Blindness

(Nein, kein Text über Radfahrer in Berlin)

Stellen Sie sich vor, es gibt eine neue hochinfektiöse Seuche, die sich rasant verbreitet, man erblindet, aber nicht so Black-out, mehr White-Out.
Die Regierung interniert die Betroffenen in einem verlassenen Krankenhaus, darunter auch die nicht erblindete, anscheinend immune Julianne Moore, die ihren Ehemann (Marc Ruffalo, hach) nicht allein lassen will.
Die Anstalt hat kein fließendes Wasser, und die Orientierungs- und Hilflosigkeit der Insassen läßt sie schnell zur Kloake verkommen.
Essen wird täglich in Kartons geliefert, jedoch ist die Anstalt sehr schnell sehr überfüllt und es entstehen Machtkämpfe um die immer unzureichenderen Rationen. Ein ehemaliger Barmann (Gael Garcia Bernal, hach) erhebt sich zum Führer von Station 3, schließlich hat er eine Knarre, und so überfüllt, wie der Laden ist, trifft man auch als Blinder immer irgendwen.
Also müssen die Gefangenen der anderen Stationen zuerst ihre Wertgegenstände gegen das Essen eintauschen, das von Station 3 beschlagnahmt wurde, und als die Wertgegenstände alle sind, müssen die Frauen sich gegen Essensrationen für ihre Gruppe vergewaltigen lassen, bis eine zu Tode kommt.

Die Internierungsstrategie der Regierung ist längst gescheitert, auch draußen sind alle erblindet, so daß bald gar kein Essen mehr kommt, und in der Anstalt eskaliert die Situation der Blinden weiter, so daß bald der einzige Trumpf, die einzige Sehende, Initiatve zeigen muß.

Ein sehr intelligenter Endzeitthriller, der mit seiner Versuchsaufstellung intellektuell immens stimuliert, großartige Schauspieler bis in die Nebenrollen, und dazu noch spannende Unterhaltung – Ansehen!

Hier gehts zum Trailer

Noch ein Leser

Wahnsinn, da liest sich grade jemand in Etappen von vorne nach hinten Tag für Tag durch mein Zierblog, scheint jemand zu sein, der nicht schlafen kann. Er oder sie ist schon im Jahr 2007 angelangt.
Beeindruckend, so eine Ausdauer!

Wie geleckt!

Heute nacht habe ich geträumt, wie ich zuerst den Hals von Alanis Morrissette beknutsche, da wo sie einen zauberhaften Leberfleck mit Haaren drum hat.

Danach habe ich im Traum sogar noch an einer Muschi geleckt, ich weiß auch von wem, aber das sag ich hier nicht, kennt ihr eh nicht. War nicht eklig, aber trotzdem! Bitte!

Das wollten Sie nicht wissen? SehnSie, ich auch nicht, aber dazu sind Blogs da, man teilt ja gern.

Schuld an solchen Träumen sind wohl der Glam mit seinen Muschileckwitzen, unfreiwilliges Hören von Genitalherpes samt gedanklicher Visualisierung, Cameron Diaz in diesem Ben-Affleck-Video und wahrscheinlich Ally McBeal Callista Flockheart (ich gucke zur Zeit am Stück Brothers & Sisters, sehr schön), obwohl da gar kein Lecken vorkommt. Aber wenn die sich noch mehr schönheitsoperieren läßt, sieht sie am Ende total aus wie einer dieser mutierten Goldfische, ich glaube Schleierschwänze heißen die.
Schleierschwanz, auch komisch. Aber Kurve gekriegt!

Was sonst? Ach ja:
Der Preis für die schönste Überschrift in dieser Woche geht an Frau Fragmente: “Das Glück ist eine lädierte Katze”
(keinerlei Zusammenhang mit obigem)

Und Herr Pheerce scheint endlich die perfekte Art für sein Blog gefunden zu haben: Reduce to the Max! Eigentlich alles, was ein Blog braucht: Hello World! Mehr als laut Winken sind Blogs ja meistens eh nicht.
(Außerdem kommt es ihm sicher sehr entgegen, er hat ja eh nicht so gern in sein Blog reingeschrieben)

Be Berlin, Be Guerilla

Es gibt sie noch, die kleinen feinen Sachen, die mein dürres, trockenes, kaltes Herz erfreuen! Und DAS ist dann eben Berlin, Berlin, das ich mag.
(wo kommt eigentlich immer dieser Zang her, Berlin im Satzbau zu doppeln, ist ja hier nicht N.Y., N.Y.!?)

Als gestern unser aller Wowimeister die wie ich finde recht überflüssige Sprechblasen-Kampagne präsentierte, wurde die launige Rede per Livestream auch auf der Site der Hauptstadt übertragen:
…einen wunderbaren Nahverkehr, wenn er denn fährt (…) …und soll Spaß machen – obwohl, das ist ja immer so eine Sache, mit dem Spaß, in Berlin (ungefähr zitiert). Siehe auch schönen Beitrag im Spiegel

Jedenfalls, nicht von gestern und frech wie Borke haben sich zu just der selben Zeit die Flughafen-Tempelhof-Befürworter ein dickes fettes Banner für die Startseite von Berlin.de gegönnt, da prangte dann neben dem Wowi-Livestream janz prall: Be Berlin! Be Tempelhof!
Das war dann auch gaaanz schnell wieder weg, und hinter den Kulissen hats dann ganz ordentlich gerappelt, aber DAS ist eben Berlin.

Oder die Köpi: Auch wenn ich jetzt nicht der größte Sympathisant für den verwahrlosten Müllhaufen bin, fände ich es dennoch sehr schlimm, wenn einer der letzten Orte, in denen Berliner noch nach ihren Vorstellungen als Hausbesetzer leben, geräumt würde. Ich meine, es gibt kaum mehr Wagenburgen und die meisten besetzten Häuser sind als solche nicht mehr zu erkennen, oder geräumt.

Jedenfalls, in wohl langwierigen, aber jewieften Verhandlungen haben die Hausbesetzer wahrscheinlich ene kleine Unstimmigkeit zwischen dem Hauskäufer, der wohl eher ein Strohmann für einen großen Berliner Immobilienhai war, wie der Spiegel
nahelegt, ausgenutzt, und einen 30-jährigen Mietvertrag bekommen. Riecht irgendwie nach “mit eigenen Mitteln geschlagen…”

DET is Berlin, meine Herrschaften! Renitent und jewieft, schniek und knorke, frech wie Borke!

(Nachtrag: genau 30 Sekunden habe ich es auf dieser gräuslichen Kampagnenseite ausgehalten, 20 Sekunden Ladezeit inklusive. Bjäch)

Chinesisches Roulette

Heute mal ein Versuch in Audience Participation: Wir spielen Chinesisches Roulette (auwei, da könnte ich gar nicht mit umgehen, wenn jetzt keiner mitspielt, ein großes Wagnis für mich…)
Und es ist jetzt gar nicht so dumpf, das Spiel, hat Herr Fassbinder immerhin schon mal einen Film draus gemacht. Gespannt, ob es hier auch so zur Sache geht ;-)

Also: Beantworten Sie mir doch folgende 5 Fragen zu meiner Blogpersona, und keine Hemmungen oder falsche Scheu, bitte:

1. Wenn ich eine Blume wäre, welche Blume wäre ich?

2. Wenn ich ein Film wäre, welcher Film wäre ich?

3. Wenn ich ein Land wäre, welches wäre ich?

4. Wenn ich ein Möbelstück wäre, weches wäre ich?

5. Wenn ich ein Lied wäre, welches wäre ich?

So, und jetzt bin ich gespannt.

Uch, fällt mir grade ein, das könnte ja ein Stöckchen werden. Also, wer mag, mitnehmen und weitermachen, Fragen können selbstverständlich ausgetauscht werden. Madame Larousse vielleicht? Herr Rob, möglicherweise? Herr Basti, damit er nicht nur trocken Möhren essen muß?

ich bin ein jugendlicher gewalttäter

holt mich hier raus!

Konsequent, Herrschaften, alle Achtung!
Ich finde es nur richtig, jugendliche Gewalttäter in ein Bootcamp zu schicken, es war ja auch nicht mehr mit anzusehen, wie dilletantisch und ungeordnet diese Überfälle immer ablaufen, kein geordneter Rückzug, alle kloppen immer einfach auf die vollen, das geht doch besser!
Ausbildung und Disziplin ist das Zauberwort, jawoll! In diesem Fall paramilitärisch, da lernt man richtig und gezielt mit seiner Körperenergie umzugehen, und nicht nur ungezielt drauflos zu schlagen. Unterordnung und Gehorsam, wichtig für eine Straßengang – wo kämen wir denn da hin, wenn man dem Anführer zum Schluß nur noch eine blutige Masse zum Draufhauen übrig läßt?
Logisch, und konsequent. Ich fordere darüber hinaus einen Chemie-Grundkurs für Zündler und Drogendealer, ein Praktikum bei Mister Minit für überzeugte Einbrecher und einen Grundkurs Anatomie für Körperverletzer, damit sie auch wirklich da hin gehen, wo es weh tut.

Am besten man legt das gleich mit dem Dschungelcamp von RTL zusammen, die Zuschauer können abstimmen, wer länger drin bleben darf, so eine Art DSDJG, und zur Abschreckung müssen die Jungs Kurse bei Lisa Fitz in Robustheit und bei Desiree Nick in Abhärtung nehmen. Ausdauer lernen sie, wenn sie Bata Illic die Warzen aus dem Gesicht lutschen müssen. Doh!

gehnse sich doch mal zählen lassen

Herrschaften, begeben Sie sich doch mal zu Metaroll und lassense sich da mal zählen.
Die erstellen da einen Schwanzvergleich aufgrund der Verlinkung in Blogrolls, der ganz vernünftig ausschaut, und den man auch begreifen kann, anders als die Dienste bei Technorati, Blogcounter oder Blogscout (r.i.p.), finde ich jedenfalls.
Wobei mir ein Schwanzvergleich eigentlich eher egal ist, viel mehr interessiert mich die nette Funktion “Verwandte Blogs finden” – die zeigt einem auf, mit welchen Blogs man am meisten parallel verlinkt ist, und ich hab schon ein paar interessante darüber gefunden.
Go and try!