Category Archives: igel when he flies

not amused?

Ich bin ja eigentlich kein gemeiner Mensch, aber mein Humor ist manchmal halt etwas drüber.
Christine, englische Austauschstudentin und keines Wortes Deutsch mächtig, wollte von mir wissen, was ‘Wie bitte?’ also das deutsche Pendant zu ‘Pardon?’ auf deutsch hieße.
Ich sagte ‘ficken’.
Irgendwie vergaß ich, sie über den Scherz aufzuklären, so daß die arme Christine wohl ein paar Tage auf jedes Angesprochen-Werden mit einem freundlich-fragendem Blick und dem Wörtchen ‘Ficken?’ reagierte.
Für sie, die etwas unentspannt und auch ein wenig verklemmt war, schon eine schlimme Sache, als ich sie dann doch mal aufklärte.
She was so very not amused. I was. Very. Gemein, nicht!?

band cool aid

Ihr Lieben,
das hat Spaß gemacht! Ihr wart formidabel mit euren Beiträgen!
Hiermit ernenne ich euch zu Ehrenmitgliedern der Band Cool Aid, deren ausgewiesenes Gründungsziel ist, dringend benötigte Erfrischung an heiße Ecken zu bringen, ob nun mit oder ohne Geschmack.
Das Krönchen für die Meistbeteiligung geht natürlich an Arboretum, aber die ist das Packen ja auch gewohnt momentan.
Das machen wir auf jeden Fall wieder, entweder, wenn im Herbst die Blätter fallen, oder wenn wir im Winter was Warmes brauchen, gelle?!

invincible summer

So sieht der Sommer aus:

sommer

Oder so:
sommer2

Und ich liebe ihn. Zu heiß gibt es nicht, nur zu viel Bewegung, zu wenig Wasser oder zu viel Streß.

Ich liebe das Gefühl, dieser Moment sei immer schon gewesen, und werde immer bleiben. Alles sei gut.
Und Winter gäbe es nur in seltsamen Geschichten.

Darf man eigentlich zum Frühstück schon Caipi trinken? Oder gibt es da ein Gesetz?

ick fühl mir schwer jeehrt!

Denn einer meiner Texte hat Gnaden vor den Augen des großen Don gefunden, und er hat ihn auf dem wunderbaren Epicore eingestellt. Eine prima Idee, so ein Blog (darf man das heutzutage noch schreiben?), in dem man Leseempfehlungen bekommt von Texten, die man nie zu sehen bekommen hätte.
Gefickt eingeschädelt und empfohlen hat das Ganze natürlich Good Ol’ Glam.
Merci! Ich freu mich sehr! Ich schreib ja sonst mehr so Obst & Gemüse, aber da hatte ich mir auch wirklich Mühe gegeben.

last day

am freitag gehts zurück in mein leben – heute abend sehr nette einladung gehabt vom hausarzt meiner mutter und seiner freundin, und das, obwohl sie nicht wissen daß ich privat versichert bin 😉 – charmante leute, never fail to trust in the comfort of strangers.
dann habe ich dank der deutschen bahn 7 stunden zeit, mich wieder in mein eigenes leben rein zu pellen, und ich schwöre, das wochenende wird ein sehr ungesundes! freu!
heute den ganzen tag gearbeitet wie ein bauarbeiter, dach abgerissen, bretter geworfen, sand geschippt, äste gesägt. um 3 nachmittags völlig erledigt, aber ganz zufrieden.

oops, i did it again

man denkt, man wird Àlter und schlauer.
stimmt aber nicht. man wird nur Àlter.
schon wieder sehe ich aus wie ein gut durcher hummer, trotz bester fĂŒrsorge durch herrn glam und hotel mama, die mich immerhin ab und zu ermahnte ich soll doch jetzt mal was ĂŒberziehen. ob aus Ă€sthetischen oder fĂŒrsorglichen grĂŒnden, soll hier mal offen bleiben.
aber nix genutzt – es war einfach zu schön – schlachtensee und schlauchboot (man bemerke die alliteration, waren die 35 semester doch nicht umsonst!), bier und bojenplatz, luftmatratze und licht, das auf wellen tanzt.
immerhin dann doch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig viel geschwommen. soll ja gut gegen hĂ€ngetitten sein. auch wenn die jetzt krebsrot sind. und abends dann so fertig sein wie nach 3 tagen bestem sex.
summertime!
and the living is easy!
eine frage bleibt trotzdem offen: in der pfanne schmilzt sich fett einfach so weg. warum nicht in der sonne?

scheisse sieht das gut aus!

wenn der tag sowieso schon ruiniert ist, dann kann man ihm auch gleich die kante geben, und z.b. die fliesen an die wand in der küche machen. längst überfällig.
rote klitzekleine mosaik-glasfliesen.
und es sieht echt verdammt gut aus und hat anscheinend sogar geklappt (wenn sie nicht morgen wieder alle untenliegen) – jetzt ist mir doch schon deutlich besser.

merci vielmals!

für die vielen netten Beglückwünschungen!
Fühle mich sehr geehrt, und habe nebenbei noch rausgefunden, was gewünscht wird: mehr Tiercontent, mehr Hommagen, mehr One-Liner und mehr Kinderbilder, aber da muß ich dich enttäuschen, liebe Britt, das ist das einzige, was ich mir anschauen kann, ohne daß mir übel wird.

Danke euch allen und ich freu mich auf die nächsten Jahre mit euch!

birthday boy

Ha! Heute ist mein erster Blog-Geburtstag!
Dafür daß ich erst nicht wollte, macht mich das Bloggen aber dann doch scheiße glücklich. Dank dafür gehört natürlich dem besten Glämmerdick als He(ber)amme, der mich fast mit roher Gewalt dazu bringen mußte, bei dem neumodischen Zeuch mitzumachen.

Heute, ein Jahr später, hat das Bloggen mich reich gemacht.
Reich an wunderbaren, skurillen, krachlustigen oder auch todtraurigen Geschichten, die ich hier täglich von euch lesen darf. Schade nur, daß ich seitdem kaum mehr zum Bücherlesen komme.

Reich an wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen konnte, ob nur hier virtuell, oder tatsächlich im ‘wahren’ Leben, ob an Silvester in Moabit, beim Kegeln, beim Karaoken oder beim Grillen, oder einfach so. Oops, da fällt mir auf, daß ich noch nie auf einer Blogger-Lesung war…
Reich an Inspirationen, Denkanstößen oder auch nur dummen Ideen.

Bloggen ist schon ein dolles Ding.
Es ist wunderbar, einen Ort zu haben, wo ich das alles lüften kann, was mir so durch den Kopf geht oder auch nur dran vorbei, und noch wunderbarer, zu merken, daß das den ein oder anderen Menschen sogar interessiert, der dann seine Meinung und seine Spur hinterläßt.

Ein Ort für Hommagen, Beschwerden an das Leben, Gefundenes oder auch wahrhaft profund Geniales

Und wenn ich mir jetzt zum Geburtstag was wünschen dürfte, dann würde ich mich einen Ast freuen, wenn ihr mir euren Lieblingsbeitrag bei mir verratet.