Category Archives: igel when he flies

november dreaming

Irgendwie von Jamaica, Ananasfarm, Alarm (reimt sich auf -farm) und Johnny.
1.111 heißen Küssen und einer unglaublich entspannten Sängerin. Ob’s an der Ananas liegt?

(Entschuldigen Sie den Player, auf die Schnelle gings nicht besser – wie kriege ich das auch als inbegabter Mensch so schick hin wie z.B. Der feine Herr Rob oder die feine Frau Nessy?)

Edit: so, dank der guten Anleitung von Herrn J.W. sieht das doch großartig aus!

wie der herr so’s gescherr

Widerstandsfähig, zäh, eigensinnig, und doch auch anmutig, hübsch und tapfer.
Das kleine purpurne Löwenmäulchen wächst aus eigenem Antrieb aus einer Ritze zwischen den Platten unter der Bank auf der Terrasse und gibt sich schon seit Monaten Mühe. Der Schnee gestern hat es aber doch ein wenig erschreckt.

tapfer

besser geht’s nicht

Tropical the island breeze
all of nature wild and free
this is where I want to be
La Isla Bonita
Last night I dreamt of San Pedro
young girls with eyes like potato (oder so)

capdesfalco
(der junge Mann rechts im Bild ist unbekannt, sehen Sie ihn als Platzhalter)

Eine geglückte Woche, in Gesellschaft und allein auf einer flüchtig bekannten Insel. Genau die richtige Mischung aus Vertrautem und Unbekannten, oder manchmal auch beides in einem.

Sehr ratsam: Beginnen Sie den Urlaub in Gesellschaft eines Flugbegleiters, und Sie werden immer gut versorgt sein – Danke Skailight! Manchmal ist es einfach schöner, nach einen ausgiebigen Mittagessen und -trinken einfach sitzenzubleiben und nahtlos nach ein paar Hierbas zur Sekt-Sangria überzgehen, um dann als Selbstversorger später noch den Sonnenuntergang am Cap des Falco zu genießen. So ein erfahrener Flugbegleiter hat nämlich immer noch eine Flasche gekühlten perlenden Pescador auf Tasche, falls der Service mal wieder versagt.

Übrigens habe ich herausgefunden daß Nina Hagen recht hat und Ufos auf Ibiza landen. Es sieht nur so aus, als ob Mondstrahlen zwischen den Wolken hindurch das Meer bescheinen. Nein, es ist ganz einfach zu erkennen, daß die Ufo-Landestellen im Meer von unten beleuchtet sind.

Gut aufgehoben auch bei Andy und Norbert, die dort eine sehr reizende Herbergerei betreiben, genau die richtige Mischung von Familienanschluß (6 Hunde! 3 Katzen! 1 Sau!) und Freiheit. Auch in den letzten Tagen, die ich dort allein verbrachte, war ich bestens umsorgt, nicht zuletzt von meinem Freund Mowgli, der mir abends immer noch eine starke Brust zum Anlehnen und Kraulen bot, damit ich mich nicht alleine fühlen sollte. Ein Hund wie ein Haus, ein Gentleman, und wie es sich gehört, mittlerweile schon etwas graumeliert im Gesicht, der Sean Connery unter den Hunden.

mowgli1

Vielen Dank noch einmal allen, die mich durch sanften Druck und gelegentliches Drängen und Nachfragen wieder einmal zu meinem Glück gezwungen haben. Without you…

experiment geglückt

Also, ist alles gut gegangen, so in Kürze mal eben mitgeteilt.

nackthund

Das ist jetzt nur eine Illustration, nicht ich, sondern der Welt häßlichster Hund namens Charlie, ein Nackthund, der nicht mal die obligatorischen albernen Puschel an Kopf und Schwanz hat, und der mindestens einmal täglich eingecremt werden muß. Aber einen tollen Charakter hat er.

In der Reihe ungewöhnlicher Ausreden:
‘Schatz, bleibst du über Nacht?’
‘Nein, geht leider nicht, ich muß noch meinen Hund eincremen.’

blau blau gelb

Blau der Himmel über mir
Blau das Meer vor mir
Gelb der Sand vor meinen Füßen
Sonst Nichts.
Ach doch: ich.

und:

Ich möchte am Montag mal Sonntag haben
Und Feierabend vorm Aufstehn sagen
ich möchte ganz sorglos verreisen können
und Erdteile wie meinen Garten kennen.

Ich möchte mal etwas ganz Nutzloses kaufen
und barfuß allein durch den Kongo laufen
Ich möchte mit dir nach Australien fliegen
und Sonnenbrand am Mississippi kriegen.

Ich möchte im Winter mal Sommer haben
und nachts in römischen Brunnen baden
Ich möchte einmal in Juwelen wühlen
und mich als Schwan unter Enten fühlen.

Ich möcht meine eigenen Nerze züchten
und mich an die Brust eines Stierkämpfers flüchten
Ich möchte im Juli das Mittelmeer pachten
und von meiner Yacht die Küste verachten.

Ich möchte am Montag mal Sonntag haben
und nie mehr in drohenden Rechnungen graben
Ich möchte nach keiner Befördrung mehr streben
und meinem Alltag den Abschiedskuß geben.
(natürlich Knef)

Bis nächsten Sonntag – 27 Grad Luft und 24 Grad Wasser! Und macht mir keine Schande!

worthy endings (no spoiler)

Am Wochenende habe ich ja den letzten Harry Potter (& the Deathly Hallows) zuende gelesen – bin immer erstaunt, wenn Leute fragen “Wie, DU liest das!?”
Ja, ich les das, und zwar sehr gerne. Und ich finde Ms. Rowlin hat jede der vielen Millionen verdient, die sie mit Harry, Ron & Hermione gemacht hat. Rundum. Ich liebe die Welt und die Charaktere, die sie erfunden hat, und ich finde auch gut zusammengeklaut besser als schlecht selbst erfunden.
Für die letzten hundert Seiten habe ich am Samstag 12 Stunden gebraucht, weil es so spannend war, daß ich übersprungsmäßig alle 2-3 Seiten in die Küche oder sonstwohin rennen mußte.
Ein rundes, würdiges, ausführliches finales Finale für eine Welt, die mich viele Jahre begleitet hat. Ok, hier und da gibts auch ein wenig zu meckern, aber perfekt bleibt es trotzdem. Ich liebte diese Welt und ich werde sie vermissen, aber in 2 oder 3 Jahren kann ich es ja noch einal von vorne lesen.

Da bleibe ich altmodisch, ich brauche Closure, ich will zum Schluß genau und ausführlich wissen, was mit wem und wie passiert ist, ambivalente oder offene Enden treiben mich in den Wahnsinn.

Auch in Queer as Folk gibt es ein schönes, ausführliches Ende, wie auch bei Herr der Ringe (auch wenn das im Film sogar für mich -zig Minuten kürzer hätte sein können)

Das formal und emotional schönste Finale ist und bleibt zur Zeit aber die Schlußsequenz von Six Feet Under. Auch wenn ich da immer mindestens 2 Packen Taschentücher brauche, auch beim zehnten Mal.

Endlich wieder fix

Es hat kaum 3 Wochen gedauert.
War gar nicht schlümm.
Es geht ja auch super mit DFÜ-Verbindung, der guten alten Hitlers Datenautobahn.
Man muß nicht wirlich youtube-Videos gucken oder Podcasts hören. Ist doch alles Quatsch. Und wenn man Pornos gucken will, dann greift man eben auf die guten alten VHS-Videos zurück, die kennt man wenigstens in- und auswendig.

Wie dem auch sei, nach 3 Wochen bin ich jetzt endlich wieder mit DSL.Geschwindigkeit unterwegs. Es hat Hell-is-Alice kaum 2 Wochen gebraucht, mir ein neues Modem zu schicken, und dann hat es kaum 4 Tage gebraucht, um den verf*ckten Windows-Kram wieder beizubringen, wie es sich einzuwählen hat. Alles gut, ich bin GANZ entspannt.
Und schwöre, dieses Internetz jetzt ganz sacht und mit Samthandschuhen zu benutzen, damit das nie nie nie wieder kaputt geht. Denn dann ist man am Arsch.

DER BRÜLLER DER FAMILIENFEIER

Die alte Dame steht am Eingang zum Festsaal, umgeben von Sohn und Tochter, um die Gäste zu begrüßen und Glückwünsche und Geschenke zu ihrem 80sten entgegenzunehmen.

Ein Geschenk rutscht ihr aus den Händen, der Sohn bückt sich, um es aufzuheben, und zischt laut und vernehmlich: “Paß bloß auf, sonst kommst du ins Heim!”
Betretenes Schweigen, irritierte Blicke, hochrote Köpfe bei den Gästen. Die Todesstille vibriert vor Entsetzen.

Bis die Jubilarin zeitgleich mit ihrem Sohn laut losprustet, die beiden können kaum an sich halten, Tränen strömen ihre Wangen herunter, sie krümmen sich vor Lachen und müssen sich aneinander festhalten, sie gackern und lachen und es nimmt kein Ende.

Verwirrt schauen sich die Gäste an, manche lächeln unsicher, andere versuchen ein höfliches Kichern. Irrtitiert bleiben sie. Die Schwester ist es bis heute.

Meine Mutter gestand mir hinterher, daß sie sich um ein Haar eingemacht hätte vor Lachen.
Sie ist schon eine coole Sau, meine Mom.

mieterhöhung? nich mit omma pfiffig!

ProAsozial Hausverwaltung:
(…)leider sind wir gehalten, die Mieten dem marktüblichen Niveau anzupassen (…) in ihrem Fall eine mögliche Erhöhung um 35,92 € ereechnet. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer konnten wir jedoch erreichen, daß dieser nicht sofort diese Summe geltend macht, sondern nur einen reduzierten sozialeren Beitrag.
Wir bieten ihnen deshalb hete an (…) einer einvernehmlichen Erhöhung von 73,68 zuzustimmen. Sollten Sie nicht einverstanden sein, wären wir leider gezwungen (…) auf dem üblichen Wege zu verlangen.

???

RAPraxis Nichtmitmir (süffisant):

“Wir können unseren Auftraggebern nicht empfehlen, der von Ihnen vorgeschlagenen Mieterhöhung zuzustimmen. Bei Ihren – nicht nachvollziehbaren – Berechnungen haben Sie wahrscheinlich nicht berücksichtigt, dáss die Parteien unter Ziff. 2 des Mietvertrags vereinbart haben, daß Bewertungsgrundlage bei Mieterhöhung das Baujahr des Hauses bis 1918 ist.”
Eine Mieterhöhung ist deshalb ausgeschlossen.

Hrhrhr, waren wir doch vor 7 Jahren so schlau, unser Dachgeschoß an den viel niedrigeren Preis des Altbaumietspiegels zu koppeln, und der damalige Vermieter hats tatsächlich unterschrieben.
Hrhrhrhrhr!