Category Archives: gay astray ctsy glam

Thank you, but No

“ich bin suche sex live sex ich bin sex 2 sutunde arsch ficken garanti “

Also schon ein attraktives Angebot von Mr. Sex himself anscheinend, hervorragend flankiert von Messages “hi”
“danke treffen” “treffen” – Reduce to the Max, gewissermaßen.

Garantien sind was Schönes, aber 2 Stunden, nein, das geht nicht. Hätte er 1:45 gesagt, oder 2:10, hätte ich mich vielleicht einlassen können, aber so, leider leider… nicht mein Zeitfenster…

Deutlich mehr Taube auf dem Dach

Haben Sie im Frühling auch manchmal so unerklärliche Hormonschwankungen? Ich führe das auf die Narzissen zurück, die auf der Terrasse um die Wette blühen…

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Ich wäre ja sehr gespannt, was über 25 Grad passiert, muß aber leider jetzt ins Büro.

Edit: Ich blöde Sau!
Jetzt erst fällt es mir ein: ich hätte hochgehen können, mit dem Angebot, ihn einzucremen!

Vertragsmormone

Vor dem Altar der Hausratsversicherung gelten mein Mitbewohner und ich als Lebenspartnerschaft, wenn auch nur dort eingetragen.

Seit gestern habe ich mit einer Freundin ein gemeinsames privates Konto, um dort die Einkünfte unserer gemeinsamen Briefkastenfirma zu verwalten, also haben wir jetzt auch einen gemeinsamen Briefkasten. Ringe mußten wir aber nicht tauschen.

Vor Jahren hatte ich auch eine eingetragene LPG-Lebenspartnerschaft zur Erlangung besserer Konditionen beim Bio-Einkauf. Doch weil ich nie nie nie im Leben Bio einkaufe (gut, ich gebe zu, ich war einmal da, um meine Vorurteile bestätigt zu sehen) sah sich jene Freundin nach jemand anders um, mit dem sie sowohl im Punkte Bio-Einkauf wie auch in horizontaleren Aspekten der Partnerschaft mehr anfangen konnte als mit mir.

Auch zur Erlangung des Pachtvertrags eines Schrebergartens mußten eine lesbische Freundin und ich Partnerschaft vorheucheln, und warne so die wahrscheinlich erste eingetragene schwullesbische Lebenspartnerschaft in den Augen des Kleingärtnervereins Schöneberg-Tempelhof.

Soll jetzt aber keiner von mir sagen, ich sei ein Flittchen.

Hihi, erwischt!

bodypaint
(Klick vergrößert)

Ob der fast noch junge Mann sich vor jedem Date auch den Waschbrettbauch mit dunklerem Schminkstift nachzieht?
Und ist das dann wasser- oder sonstige-Flüssigkeits-fest?
Oder sollte es gar eintätowiert sein, und bleibt das bei zunehmender Beanspruchung durch die Erdanziehung dann auch an den richtigen stellen?

Auch ‘geil’?

‘Geil’ ist auch ein durch und durch tragisches Wort.
‘Geiler jugendlicher Mittfünfziger sucht geile Jungs bis 25’
Puh.
Manchmal schaffen die Leute es gar, bis zu 5x ‘geil’ in einem Statement unterzubringen.
Wobei dann nicht geklärt ist:
Ist der jugendliche Mittfünfziger nun unglaublich erotisch und attraktiv oder hat er es nur unglaublich nötig?
Und welchen Aspekt von ‘geil’ sucht er nun an seinen jugendlichen Begleitern?

(Erster Teil einer neuen Serie ‘Tragische Ausdrücke’.
In der nächten Woche: ‘Durch die Lappen gegangen’)

Reflexlos

Da fällt mir grade ein, ich hatte in der Silvesternacht doch tatsächlich einen Verehrer. Groß, schlank, blond, also nicht ganz mein Beuteraster, aber Beggars can’t be Choosers can be Losers. Wirklich nicht häßlich, und er sagte mehrmals, daß er mich sexy fände. Damit konnte ich wohl nicht so viel anfangen, ausschlaggebend war allerdings das Feingestreifte in Hellblau, was an sich schon schwierig ist, aber wenn es dann noch auf Feingestreiftes in Rosa und Weiß trifft, in Verbindung mit einem hellen Anzug mit zu kurzer Hose, dann ist mir das eine Spur zu Krömer.

Zugegeben, etwas wählerisch für Hermannplatz um 6 Uhr morgens, aber man kann offensichtlich nicht aus seiner Haut heraus.

Dabei habe ich doch eigentlich die schöne Tradition, daß ich, wenn schon sonst nicht, wenigstens am Neujahrsmorgen noch was abbekomme. (Wahrscheinlich weil ich sonst nicht ganz so besoffen bin und mich wehren kann… – Oder umgekehrt, man weiß es nicht mehr so genau…)

Vor drei Jahren einen echten Pornostar, hünenhaft und gut gebaut, den alle in den diversen Kneipen mit den Augen auffraßen, aber ich war es, der dann mit ihm all die Sachen tun durfte, die ich niemals zuvor und niemals danach wieder getan habe, aber für die paar Stunden hat es schon gepaßt.

Vor zwei Jahren jemand, an dem ich mich schon mittags nicht mehr erinnern konnte, als ich wach wurde, und auch nicht nachschauen konnte, weil er schon weg war. Aber wund geknutschte Lippen und Augenzeugen aus der Bar vorher bestätigten mir, daß da was war.

Letztes Jahr war, glaub ich, nichts.

So gesehen, muß ich wohl für dieses Jahr mal meine Reflexe wieder aufpolieren. Und zwar vor der nächsten Silvesternacht. Gefälligst.

Schwul und vergesslich

Blöd ist es, wenn man vergessen hat, bei welchem Teil der erweiterten Verwandtschaft man sein Coming Out schon hatte, und wo nicht, und wo man das so unter der Hand geregelt hat.

Für manche der Leute ist es anscheinend auch seltsam, sonst würden sie bei dem ein oder anderen Scherz nicht so konsterniert oder verwirrt gucken.

Und ja, ich hab hier im Blog nachgelesen, auch hier fand sich keine Notiz drüber, hätte ich doch etliche Jahre früher mit Bloggen angefangen!

Hausbesuch II

Gut, daß ich vormittags meist noch zuhause bin, da kann ich immer die Handwerker abgreifen.
So hab ich letzte Woche noch getönt, als der stramme metrosexuelle Dachdecker auf der Suche nach “Wasserschäden” vor meiner Tür stand.

Nun, heute morgen um neun klingelte es wieder – es war eben jener Dachdecker, um eben jenen “Wasserschaden” zu beheben. So weit, so gut. Nerv, letzte Nacht hab ich nur 2 Stunden geschlafen.

Aber ehe ich 1 und 1 zusammengezählt hatte, hatte ich den Mitbewohner geweckt, er soll sich gefälligst kümmern, ist ja sein Wasserschaden schließlich.

Moment, Samstag morgens? Häh?
Ich dumme böde Sau!

Nun, er hat sich gekümmert, mit Kaffee kochen und (zunächst un-)verfänglichen Gesprächen. Dachdecki gab sich gewohnt zutraulich, zog es aber vor, seinen Kaffee an der offenen Wohnungstür zu trinken.

Angeblich müsse er eh wiederkommen, an anderer Stelle sei das Dach auch undicht.

Und dann ist MEIN Moment, denn Kaffee kochen kann ICH auch! Und bei mir traut er sich auch bestimmt in die Wohnung.

(Und wenn mich demnächst jemand mit meiner Bosch-Lady-Akkubohrmaschine auf dem Dach sieht, dann will ich’s wissen tu ich nur was für die Privatwirtschaft!