alles nichts, oder?

An dieser Stelle sollte sich ein eher depressiver Beitrag befinden, der sich damit beschäftigte, das Leben meiner Eltern mit meinem zu vergleichen. Meine Eltern haben vor viiiielen Jahren ziemlich genau zu dieser Zeit ziemlich genau in meinem jetzigen Alter – mich gezeugt.
Doch es klingelte eben an der Tür (“Werrrbung”), und aus Versehen klickte ich nicht auf ‘offline speichern’, sondern auf ‘abbrechen’, und so bleibt der Welt dieser seierige, selbstmitleidige Beitrag erspart.

12 thoughts on “alles nichts, oder?

  1. larousse

    Nicht Fisch mit Fleisch vergleichen (oder andersrum), da kommt doch außer Bauchweh nüscht bei rum!

    (Sag, gehst Du auch auf eine Null zu, wegen des sentimentalen Kramens?)

  2. raketenprinz

    herr strike, mindestens einmal im monat rechnet der prinz nach und denkt sich: wenn er seine mutter wäre, dann hätte er jetzt einen sohn, welcher gerade erwachsen geworden wäre.

    und dann denkt der prinz sich: “wäre, hätte, wäre. pech. weitermachen.”

    (doch vielleicht fängt das sterben an wenn man akzeptiert, dass man nicht haben wird, was man sich wünscht. dann hingegen sollte man kämpfen.)

  3. larousse

    REPLY:
    redet ja niemand von rausgehen, sondern von später, was danach kommt, wenn die Grübelphasen Vergangenheit sein werden. Ich denke, irgendwann kommt eine Akzeptanz ohne Frustration. Na gut: ich HOFFE. Muß ich erwähnen, daß ich Optimistin bin?

    PS. oh, seh grad erst, daß der Raketenprinz die Akzeptanz auch schon eingeräumt hat…

  4. luckystrike

    REPLY:
    an den beitrag kann ich mich erinnern, und wie ich mir verkniffen habe zu kommentieren, so erregt vor neid war ich von wegen klagen auf hohem niveau… 😉

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