Grade hat mein Magen-Herz-Gegend einen doppelten Handstandüberschlag gemacht – Annie Lennox hat eine neue Platte (YEAH) mit – Weihnachtsliedern (ÜRGS ogottogott!)
Ausgerechnet – bjäch!
(“Atmosphere – that’s very important” sagt sie, und knallt ein Teelicht aufs Sideboard wie ein Pfund Mett, im Dokuvideo)
Kurz reinschauen und -hören mußte ich natürlich doch (das Video ist so eine Art Rattenfänger Weihnacht mit ohne Kelly-Family), traditionelle Weihnachtslieder, komplett unironisch und ernst gemeint, wie grauenhaft, wie kann ich ihr das jemals verzeihen? Ok, in England und den USA hat man ein anderes Verhältnis zu sowas, aber! Und dann doch, nicht schlecht arrangiert, warum denn eigentlich nicht, warum sich nicht einfach mal einlassen?
LUCKY! Backpfeife rechts und links – Weihnachten und du, das ist wie Weihwasser und Teufel, wirst du alt und milde? Pfui! Sofort raus und weg da! Schäm dich!
REPLY:
Bei mir eh nicht – so genau hab ich auch nicht reingehört, wollte mir nichts holen…
REPLY:
Am Ende warte ich immer noch drauf, daß sie Mr. X-mas endlich anzünden…!
oh fuckety fuck, me likes. (und die kreativität, den adventskranz nicht immer nur statisch aufm tisch, sondern aufn kopp! unse annie. )
wird wie ein Pfund Mett auf den Tisch – ist die Stimme auf die Musik. Vielleicht waren ja auch nur die Kopfhörer zu laut bei der Produktion oder das Fenster zur Autobahn offen im sommerlichen Aufnahmestudio zur Hauptverkehrszeit – man weiß es nich, aber was immer es war, es führte jedenfalls dazu, daß uns Annie nur am rumbrüllen is.
man muß vor klassischer weihnachtssentimentalität also nich wirklich angst haben :-/