So in der Zeit vorm Geburtstag ist für mich immer Nabelschau, ich kann nichts dafür, müssen die Sterne sein, die vorm Eintritt in den Skorpion mal eben noch schmutzige Wäsche waschen wollen, bevor der Skorpion es tut.
Dieses Mal fiel sie relativ gnädig aus, habe ich doch einiges in diesem Jahr verändert oder neu begonnen, und die Veränderungen scheinen belastbarer als ich es dachte.
Und, nicht zuletzt, ich würde, käme denn einer mit interessiertem Blick und nicht zu abartigem Äußeren, zumindest mal hinschauen, und ihn nicht vors Schienbein treten, bespucken und beleidigen, um mich dann auf den nächsten Baum zurückzuziehen. Die mich kennen und dabei beobachtet haben, wissen, wie revolutionär das ist.
Morrissey in a Coma
I know, I know, it’s serious
Ich hoffe nicht. Aufstehn, weitermachen!
Edit: Es geht ihm wohl wieder besser und er ist zuhause.
Duster
Also von mir aus können wir die Uhr auch schon jetzt umstellen, wird eh nicht mehr hell bis März.
Did I tell you I was lying, by the way,
when I said I wanted a new mink coat?
I was just thinking about something sleek
to wrap around my tender throat!
(Eurythmics)
Happy Birthday, little me!
(und ich finde es ja eine im Grunde doch reizende Geste, daß Robbie extra angeflogen kommt und extra ein Konzert für mich spielt, heute nachmittag. Aber ich zeig ihm die kalte Schulter, phhht! Vor 3 oder 4 Jahren, ja, da hätte das noch was bewirkt, aber er hat seine Chance vertan. Oder er hätte einfach anrufen sollen. So aber: nix is!)
Sorry!
Mein armer Kopf
Ist mir verrückt,
Meiner armer Sinn
Ist mir zerstückt.
(Jöthe)
Herrschaften, jetzt haben Sie mir so schöne, ausgesuchte, gar erlesene Wörter hingelegt, als wertvolle Inspiration für die vertrocknenden Hirnwindungen des Lucky Strike – und was ist? Nix ist! Kein Fünkchen befeuert die verstaubten Kanäle, keine Muse preßt eine Pampel.
Man hätte doch so viele schöne Geschichten daraus häkeln können, aber: Herr Lucky ist wohl hirntot.
Wir bitten um Nachsicht und vielleicht eine baldige Wiederauferstehung.
Sagen Sie doch auch mal was
Ich lebe noch, aber mehr so in Zwischenzeit, und mein Hirn ist tot, und deswegen passiert hier nix, mangels Einfällen/Erleben.
Sagen Sie doch einfach mal was, vielleicht fällt mir ja dazu was ein, und ich schreibe daraus einen kleinen Artikel?
Product Placement
Im Gegensatz zu sonst ist in homosexuellen Datingportalen die Bezeichnung “Bückware” doch sicher nicht herabsetzend zu verstehen, oder?
Neue Rechtschreibung?
…. Mich gibt es nicht unkompliziert ich bin ein Abendteuerurlaub und keine Pauschalreise……..!!!!!
(aus einen Gayromeo-Profil)
Pisa-Opfer oder verdeckter Hinweis auf gebührenpflichtiges Abend-Entertainment?
Dull Boy
All work and no joy
makes Jack a dull boy
Es gibt nix neues vom Innen- oder Außenleben des Lucky Strike. Gehen Sie bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen.
So!
Zwei Wochenenden in meinem Turmzimmer in Quarantäne mit Gegreine und Selbstmitleid, das muß reichen.
Es ist übigens nicht dasselbe Turmzimmer wie das Glam’sche, das ist natürlch viel mehr sexy, glamorös und wundersam.
Den größten Berg Arbeit dürfte ich jetzt hinter mir haben, und dann schaun mer mal weiter.
Wenn Sie sich was gutes tun wollen, dann lesen Sie doch The Monsters of Templeton von Lauren Groff. Das hab ich in den letzten Wochen auch getan, immer nur ein kleines Stück auf einmal, und dann im Hirn zergehen lassen. Ein wunderbarer Roman, ein sattes, üppiges Buch, und dazu noch ein Erstling.
Eine junge Frau kehrt schwanger nach einer schief gegangenen Affäre zurück ins Haus ihrer Mutter, in den Ort, den ihre Vorfahren in Upper New York State vor 200 Jahren gegründet haben. Just an eben jenem Tag wird das titelgebende Monster aus dem See, an dem die Stadt liegt, tot angespült.
Aus Gründen wirft sich die Protagonistin in die Recherche ihrer Familienverhältnisse, und was folgt, ist ein enorm vielstimmiges Panorama aus über 2 Jahrhunderten Templeton. Traumhaft schön geschrieben, ein großer Wurf.
Enjoy!