So!

Zwei Wochenenden in meinem Turmzimmer in Quarantäne mit Gegreine und Selbstmitleid, das muß reichen.
Es ist übigens nicht dasselbe Turmzimmer wie das Glam’sche, das ist natürlch viel mehr sexy, glamorös und wundersam.
Den größten Berg Arbeit dürfte ich jetzt hinter mir haben, und dann schaun mer mal weiter.

Wenn Sie sich was gutes tun wollen, dann lesen Sie doch The Monsters of Templeton von Lauren Groff. Das hab ich in den letzten Wochen auch getan, immer nur ein kleines Stück auf einmal, und dann im Hirn zergehen lassen. Ein wunderbarer Roman, ein sattes, üppiges Buch, und dazu noch ein Erstling.
Eine junge Frau kehrt schwanger nach einer schief gegangenen Affäre zurück ins Haus ihrer Mutter, in den Ort, den ihre Vorfahren in Upper New York State vor 200 Jahren gegründet haben. Just an eben jenem Tag wird das titelgebende Monster aus dem See, an dem die Stadt liegt, tot angespült.
Aus Gründen wirft sich die Protagonistin in die Recherche ihrer Familienverhältnisse, und was folgt, ist ein enorm vielstimmiges Panorama aus über 2 Jahrhunderten Templeton. Traumhaft schön geschrieben, ein großer Wurf.
Enjoy!

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