poetic justice

Ich find das poetisch: einmal haben wir die Boating Season mit einem schönen Brasilianer auf dem Schlauchbootrand ausgeläutet, dieses Jahr läuten wir die Outdoor Season mit einem sexy Kubaner am Beckenrand ein…

unentdeckte tierarten I: Der Penetrant

Obwohl ebenfalls zur Familie der Dickhäuter gehörig, ist der PENETRANT wesentlich unbekannter als der Elefant. Mit dem entfernten Cousin verbindet ihn die dicke, graue und fast unverletzbare Haut.
Die kleinen, starren, fast unbeweglichen Augen sind optimal für den Lebenszweck des Tieres eingerichtet: Sie dienen dem Tier, sein Opfer zu fixieren, bis dieser sich freiwillig den Bedürfnissen des Penetranten unterordnet und nur noch dem Parasiten dient.
Die stämmigen Beine helfen dem Penetranten, ausdauernd in seiner Beutestellung zu verharren, verhindern allerdings eine allzu große Beweglichkeit des Tieres. Diese ist für ein Überleben jedoch auch nicht notwendig – überlebenswichtig ist für den Penetranten das Beharren auf einem einmal eingenommenen Standpunkt. Daher auch die ungebührliche Körperfülle des Penetranten, da er ohne eine gewisse Gewichtigkeit einfach aus dem Weg zu räumen wäre.

Im Gegensatz zu anderen dickhäutigen Parasiten ist der Penetrant ein Kulturfolger, der u.a. im modernen Arbeitsleben und in den Medien seine perfekte biologische Nische gefunden hat. Erstaunlich dagegen ist seine fast völlig unbemerkt gebliebene weltweite Verbreitung, der Penetrant scheint ein Meister der Mimikry zu sein, er tarnt sich unter anderen als “Talkshowmaster”, “Kunde” oder als “Vorgesetzter”. Wie sich das überaus unpossierliche Tierchen vermehrt, ist daher noch völlig unbekannt. Es wird jedoch vermutet, daß der Penetrant zur Kontaktaufnahme sein namensgebendes rüsselförmiges Organ einsetzt, besonders an Bars, wo er sich ebenfalls durch eine besondere Beharrlichkeit auszeichnet.

Warnung: Mittel zur Vertreibung oder Tötung des Parasiten sind bisher nicht bekannt. Als Schutz empfehlen führende Experten den Wechsel des Arbeitsplatzes, Abschaffen des Fernsehgerätes, das Abbrennen des Bürokomplexes oder gar einen Umzug ins nicht benachbarte Ausland.

the cure – a placebo? without You I’m nothing – a lovesong

Whenever I’m alone with you
You make me feel like I am home again

Strange infatuation seems to grace the evening time
I’ll take it by your side

Whenever I’m alone with you
You make me feel like I am whole again

Such imagination seems to help the feeling slide
I’ll take it by your side

Whenever I’m alone with you
You make me feel like I am young again

Instant correlation sucks and breeds a pack of lies
I’ll take it by your side

Whenever I’m alone with you
You make me feel like I am fun again

Oversaturation curls the skin and tans the hide
I’ll take it by your side

However far away
I will always love you
tic toc tic
However long I’ll stay
I wll always love you
tic toc tic
Whatever words i say
I will always love you
tic tic

Whenever I’m alone with you
You make me feel like I am free again

Im unclean, a libertine,
and everytime you vent your spleen
I seem to lose the power of speech

Whenever I’m alone with you
You make me feel like I am clean again

You’re slipping slowly from my reach
You grow me like an evergreen
You’ve never seen the lonely me at all

However far away
I will always love you
I…
Take the plan, spin it sideways.

However long I’ll stay
I wll always love you
I…
Fall.

Whatever words i say
I will always love you
Without you, Im nothing
Without you, Im nothing
Without you, Im nothing

Take the plan, spin it sideways.
Without you, Im nothing at all.

I will always love you
tic toc
tic
tic
tic toc
Without you, Im nothing

I will always love you

Lyrics: Robert Smith / eingeflüstert von Brian Molko
MashUp: Lucky Strikes, inspired by Queer as Folk, Season Two, Episode 18, Soundtrack

tunten & technik

Ich hab ja jetzt Probleme mit der Kupplung, wenn man die ganz runtertritt, klemmt sie und kommt nicht mehr ganz hoch – das ist ganz schön blöd, wenn man an der Ampel anfährt und so. Seit Tagen will ich damit schon in die Werkstatt, aber irgendwie kriege ich das nicht so hin.
Gestern hab ich dann mal ganz fachmännisch selbst nachgeschaut, und siehe da: es ist die Fußmatte, die immer über die Kupplung rutscht, so daß sie klemmt. Das konnte ich dann selbst beheben.
Aber die Vorstellung, wenn ich damit in die Werkstatt gefahren wäre – wie Paaaiiiiiinlich!
*doppelter Colliergriff, gefolgt von einfachem, aber geknicktem Diademgriff*

katzencontent

Jetzt weiß ichs. Warum es so viele Katzenbilder in Blogs gibt.
Ich halte ja mein Blogdings auch wie ein Haustier. Morgens kuschle ich auch noch ne Stunde damit im Bett, bevor ich in die wahre Welt hinausgehe, und abends auch oft nochmal vorm einschlafen. Ab und zu füttere ich es mit ein paar Bröckchen oder erzähle ihm einen Schwank aus meinem Leben oder was mir grade Dummes ein-, aus- oder aufgefallen ist.
Der Vorteil: es kackt mir nicht hinters Bett und zuppelt nicht an meiner Aufmerksamkeit, wenn ich andere Pläne habe. Andere Haustierliebhaber kommen und plauschen oder geben ihren Senf ab, oder die Tierchen können sich mal eben kurz direkt austauschen, wenn sie in Hitze sind.
Wenn also alle Welt ihre Haustiere ins Internetz stellt, dann nur im Sinne der guten alten Forderung: ‘Zusammenlegung jetzt – Schluß mit der Einzelhaft’

blazing away

I’ve got one eye on insanity
the other on the wheel
one’s turning, one’s burning
blazing away
Marianne Faithfull

Gestern ein riiiesiges Hoch gehabt, bin nämlich zum ersten Mal wieder offen gefahren, nachdem ich aufgrund höherer Gewalt eine Saison aussetzen mußte. Zur Feier des Tages sogar extra eine neue Mix-CD gebrannt. Und ja, es war ‘Oooh la la la’ und Wundervoll’, so einen Glücksmoment habe ich sehr lange nicht gehabt, und ich bin noch nicht mal Autofetischist. Blazing Away.

Natürlich wäre ich nicht ich, wenn ich mir nicht selber ein bissel in die Suppe gespuckt hätte. Der Gedanke auch angesichts anderer offen fahrender drängte sich nämlich auf, ob es nicht bei Cabrios – und auch neuen Betten – so ist: je edler und doller das Gefährt, desto oller der Inhalt.