Category Archives: gutes tun

Schatz, nimm dir Essen mit…

… wir fahrn nach Brandenburg!
Heute gehts bis morgen abend in einen kleinen Ort in eine Gegend mit dem attraktiven Namen Schorfheide Chorin.
(Ich spare mir jetzt das mit der Schorf-Heide)
Ich bin gespannt, und muß noch eben einkaufen, heute abend gibt selbstgemachte Pizza. Wie Grebe schon sang.
Und sobald ich die erste Glatze sehe, die nicht an einem über 70jährigen ist, dann bin ich sofort wieder im Auto und zack wieder in Berlin, hab ich alle schon gewarnt.

Muß ja nicht

“Derjenige, der wirft, muss auch fangen.”
Hat der wunderbare, leider verschollene Herr Spango heute vor x Jahren über einen Mutterbeziehungsbeitrag kommentiert.

Und grade festgestellt, daß ich an diesem Tag in allen 4 Jahren Blogbestehen fleißig was geschrieben habe, also muß ich heute nicht ran.
Lesen Sie doch einfach währenddessen mal die alten Sachen, die kennen Sie nicht oder haben sie vergessen – es gibt dafür unten rechts extra die Knöppe “heute vor x Jahren”, bedienen Sie sich!

Fruchtfliegen

“Wenn ich allein bin
seh ich Fruchtfliegen”
singt Katja Ebstein zur Melodie von Dionnes “Heartbreaker”
(stimmt natürlich nicht, sie sucht “Fluchtwege”, aber es drängt sich auf.)

Jedenfalls, einer der Nachteile von Trennkost sind die vielen pflanzlichen Abfälle, die sich wiederbeleben, wenn man sie nicht schnell genug entsorgt. Einer der Vorteile dagegen ist, daß nun Halbzeit ist auf meiner Gewichtsskala, was dazu führt, daß man als schmaler im Gesicht wahrgenommen wird.
Und ersteres wird meine ukainische Putzbomberin wieder in den Griff bekommen, die diese Woche ihren Dienst wieder aufnimmt.

Irgendwie urlaubsreif, jeden Abend vor 12 im Bett, und trotz 10-12 Stunden Schlaf so übellaunig gewesen, daß ich gestern fast nicht mit zum See gekommen wäre. Gut, daß doch, denn die Laune hat sich auf dem Wasser und in der Gesellschaft schöner Menschen schlagartig gebessert,so daß den Ursprungszustand wohl fast keiner wahrgenommen hat. Und einen kleinen Sonnenbrand auf den Schultern ergattert, obendrein.

Abends dann Al Pacinos “Cruising” geschaut, ein Krimi aus den 70ern, der sich mit Morden in der New Yorker Schwulen-SM-Leder-Szene befaßt. Erstaunt gewesen, wie explizit und, ja doch, sehr erotisch, das dargestellt wurde (Lederkerle waren auch mal jung, damals, und sahen in Chaps und Jockstraps auch mal gut aus, damals), und wie das so langsam unter die Haut von Al Pacino geht, der sich dort undercover einschmuggeln muß. Lost Worlds.

Ich kann mich noch vage erinnern, damals – allerdings deutlich später als Al Pacino – als ich selbst noch hormongetrieben durch sommerabendheiße Straßen trieb, nur mit meinem eigenen Körper bewaffnet, in denen die Hormone der anderen wie die Vorahnung eines Gewitters standen.

Spochty Strike

Vorletztes Wochenende 2x im Harzer Bergsee geschwommen.
Gestern Schlachtensee, zwar nicht geschwommen (wir hatten nicht so viel Wein bei), dafür aber Schlauchboot aufgepumpt und gerudert.
Mit den Rudern die Inline-Skates aus dem Keller schon mal hochgeholt, für vielleicht.
Dazwischen Badminton bis zum Purpur-Gesichts-Status. (Ein furchtbar gemeiner Muskelkater ist das vorne an den Schienbeinen!)
Heute den PT-Termin umgewandelt in Osteo. (Dabei wollte ich eigentlich doch fast mit dem Fahrrad dorthin fahren)
Ich erkenn mich selbst nicht mehr.

Badminton

First I was afraid
I was petrified

Es ist schon erstaunlich, daß ich die Session Badminton überlebt habe, was auch zum guten Teil am Partner lag, der immer mal – fast völlig unverschwitzt – meinte, er bräuchte mal ne Pause, wenn ich allzu dunkelpurpur im Gesicht wurde.

Das erstaunlichste aber ist, daß mir erst 25 Minuten nachdem wir die Halle verlassen hatten auffiel, daß ich noch gar nicht geraucht hatte.

Und das bei jemand, der es sportlich findet, Weißwein statt Rotwein zu trinken, weil man da ab und an aufstehen und zum Kühlschrank gehen muß zum Nachschub holen…)

(P.S. Ist das eigentlich normal, daß ich über eine Stunde später immer noch schwitze wie 10 Hängebauchschweine bei einer Orgie am Äquator?)

Unheimlich

Heute abend gehts zum Badminton.
Haben Spochthallen eigentlich auch Raucherecken oder darf man da überall rauchen?

(Edit: Entwarnung, Termin verschoben)

Stolz!

Stelle grade fest, daß ich im Büro heute nur 14 Zichten geraucht habe (ist ja auch ein Nichtraucherbüro!)
Obwohl – ich war ja auch nur gut 4 Stunden da…

Harzback Mountain

So, die Herrschaften, bin dann mal kurz weg übers Wochenende – mit Herrn Ereignishorizont i.R. zum Herrn Glam auf die Harzer Berge. Sachen machen die Jungs so tun – Holz hacken, Kälber gebären, Hirsche jagen. Oder so, keine Ahnung, jedenfalls nix mit Bohnen und Zelt.
Und in die Hände gespuckt wird höchstens zum Holzhacken.
Für gute Verpflegung ist jedenfalls gesorgt, die Kiste Weißwein ist schon seit gestern im Kofferraum, und Herr Glam hatte dieselbe Idee. Wahrscheinlich müssen wir den Rest des Buffets selber jagen oder zur Not Pflücken.

Versetzt

Na toll, extra früher aufgestanden und das nach einem langen feuchten Sommerfest, weil Termin bei meiner Friseurin des Herzens zum polnisch-blond nachlegen und dann ist deren Kind krank.
Zum Ärgern ist es zu heiß, also freu ich mich stattdessen über 2 gewonnene Stunden.

Das neue Leben

Gestern an der Supermarktkasse hatte ich doch so ein sonderbares gutes Gefühl, so wie es die Menschen im Werbefernsehen scheinbar haben, wenn sie sich was angeblich Gutes tun mit irgendwelchem Wellnessdreck.
Für eine Sekunde fand ich es schade, daß es doch (noch?) keine Ampelkennzeichnung für Lebensmittel gibt, denn sonst hatte ich bestimmt Bonuspunkte bei meiner Krankenkasse bekommen, wenn Kaisers die Daten meines Einkaufs an sie weitergibt.
Es lagen nur Sachen auf dem Band, wo man mehrere zusammen kochen muß, Frisches und Gesundes, kein Fertigprodukt, OK, eine einsame Tüte Chips für die schwachen Stunden, und auch kein Alkohol.
(Na gut, ich hab eine neue Lieblingssorte Wein, den ich woanders kistenweise kaufe, und die Kiste war schon im Auto, und die Stange Zigaretten kaufe ich immer beim Händler meines Vertrauens der baut auf mich.)
But, still.