Das neue Leben

Gestern an der Supermarktkasse hatte ich doch so ein sonderbares gutes Gefühl, so wie es die Menschen im Werbefernsehen scheinbar haben, wenn sie sich was angeblich Gutes tun mit irgendwelchem Wellnessdreck.
Für eine Sekunde fand ich es schade, daß es doch (noch?) keine Ampelkennzeichnung für Lebensmittel gibt, denn sonst hatte ich bestimmt Bonuspunkte bei meiner Krankenkasse bekommen, wenn Kaisers die Daten meines Einkaufs an sie weitergibt.
Es lagen nur Sachen auf dem Band, wo man mehrere zusammen kochen muß, Frisches und Gesundes, kein Fertigprodukt, OK, eine einsame Tüte Chips für die schwachen Stunden, und auch kein Alkohol.
(Na gut, ich hab eine neue Lieblingssorte Wein, den ich woanders kistenweise kaufe, und die Kiste war schon im Auto, und die Stange Zigaretten kaufe ich immer beim Händler meines Vertrauens der baut auf mich.)
But, still.

4 Gedanken zu „Das neue Leben

  1. walküre

    Ha ! Ich hatte gestern ein ganz ähnliches Erlebnis, aber im Bezug auf die Kundin vor mir; mich hat nämlich erschreckt, was da so auf dem Laufband lag: Literweise Frittieröl, fettige und/oder süße Fertigprodukte, Halbfertigprodukte zum Frittieren, Naschzeug – und kein einziges naturbelassenes Nahrungsmittel. Alles definitiv auf Kinder ausgerichtet. Nun bin ich ja nicht der Meinung, dass man Pommes und Süßigkeiten generell verteufeln sollte und seinen Kindern verbieten, sowas zu essen – aber wissen, wie Äpfel, Tomaten und Gurken schmecken, sollten die Kids schon …

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