Category Archives: gutes tun

HASSE MACKE!!??

Ja? So eine kleine oder große Abnormität?
Vielleicht richtig schön abstehende Segelohren?
Ne schiefe Nase, vielleicht 2x gebrochen?
Zwei verschiedenfarbige Augen?
Unterschiedliche Mundwinkel?
Gar O-Beine?
Ein kleines Lispeln?
Schielst du ein bißchen?

Seufz! Wie schön! Dann komm an mein Herz und laß dich knuddeln.

Now playing: Dalbello
I’d rather stare at the stains on my window
than look into those immaculate eyes

freitagstexter @ luckystrike – die entscheidung

Herrschaften! Was ein Wettbewerb, welch Spiele! Welch goldgleißende Reckinnen und Recken!
Über 50 Beiträge, von über 20 Wettbewerbern!
*Heidi-Klum-Modus an*
Es war sehr schwer zu entscheiden. Ich hab alle Beiträge kopiert, und dann die schwächeren rausgenommen. Hier so nach und nach die Finalisten.
Leider konnte ich mich nicht für den von Herrn Rückenhaarregierung so protegierten Pitch von Sacchetto erwärmen. Fraglos genial, funktioniert er m.E. nicht so gut, weil ich immer englisch, also Oma-Eitsch-Beach las. Sorry!

flyintheointment1

Hach, ist aber auch schwer…
Platz 2-5 (in keiner bestimmten Reihenfolge):
Herr Rob: Beinfehlstellungen bei Jugendlichen werden vom russischen Kugelstoßer Dimitriv Maslenikow (rechts) mit einer neuen, naturnahen Wander-Behandlung therapiert.

Raketenprinz: Jugend vergeht. Schönheit besteht.
(Just wish it were true)

Ramses101: Gute Fee schlampt bei Wunscherfüllung – hätte er vorher gewusst, wer sich ein Sexspielzeug wünschen würde, hätte er sich nicht gewünscht, ein Sexspielzeug zu sein.

Vera Chimscholli: Holidays 2036. Greetings from Demi & Ashton.

And the Winner is:
Baumgarf: Nur Brunhilde hatte bislang bemerkt, dass sich das Meer gefährlich zur Seite neigte.

Für eine simple, leicht lyrische und doch alle Möglichkeiten von Bedrohung und Untergang zulassende feine kleine Headline. Herzlichen Glückwunsch, Herr Baumgarf!

Der nächste Freitagstexter wird also dann im Hause Baumgarf ausgerichtet!

Herzlichen Dank an alle wackeren Reckinnen und Recken, die Spiele waren ein Glanz und eine Ehre!

Ach, ich wollte doch noch den Sonderpreis für das meiste Engagement, meisten Fleiß und Schweiß und Haben-Wollen ausloben: Der geht natürlich an den Herrn Rob. Herr Rob, Sie haben einen Wunsch frei, Sie dürfen sich z.B. einen Beitrag bei mir wünschen!
*Heidi-Klum-Modus aus*

Achso, ja, die Geschichte für hinters Bild: Das stammt aus dem Partnersucheprofil eines jungen Mannes, mit dem ich mich mal zu ebenjener traf.
Es dauerte ziemlich lange, bis die Fotografin auf dem Auslöser drückte, da sie wartete, bis die Dame endlich soweit im Bild war, ohne daß der junge Mann im Vordergrund was ahnte. Ich liiiebe Vanitas-Motive.
Es wurde aber nix mit dem jungen Mann und mir, weil er eine Kölsche Karnelvalsplattensammlung hatte, was ich nicht so sexy fand. Was er an mir nicht so sexy fand, hat er mir nicht verraten.

wunsch ist wunsch – fee bückt sich

Herr Rob ist ganz wild auf Erfüllung seines beim Freitagtexter gewonnenen Sonderpreises, einen Wunschbeitrag auf & von Lucky. Aufgabe:
Halbnackte Schlümpfe aus der Oberpfalz mit Zahnfehlstellungen holen Praktikum als Rotationsmaschinensupervisor nach, fahren daraufhin mit den Siegern des letzten Eurovisonsliederwettbewerbs an den bulgarischen Sonnenstrand und grillen dort, rasierte Königinnen, fallen 23 Tage ins Wachkoma und komponieren in dieser Zeit die neue Nationalhymne für Liechtenstein.

Hier kömmt:

Sehr geehrte Leser, hier stand kurzzeitig ein viel zu großes Foto vom DSDS-Gewinner Marc Medlock, wie er ein noch blöderes Gesicht macht als sonst schon. Der Betreiber dieses Streichelblogs konnte den Anblick nicht mehr länger ertragen. Sie müßten sich das also bitte selber vorstellen, aber ich weiß, daß Sie als erlesene Leser das schaffen.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Manchmal sagt ein Bild auch mehr als 1000 Worte. Alles bei! Aber perfekte Vorlage, Herr Rob!
(das scheußliche Bild fliegt aber ganz schnell wieder hier raus, mir kommt ja schon meine Frühstücksbanane wieder hoch)

Ex-esse(n)

War ich doch in den letzten Wochen mit einigen meiner Exe essen oder dort eingeladen. Ist doch sehr schön, wenn man nach Jahren noch oder wieder eine freundschaftliche Basis hat und sogar auch wieder in die Wohnung gelassen wird.

Hinterher immer etwas melancholisch, was so alles dumm gelaufen ist. Aber, Tränen von gestern abend, Schnee vom vergangenen jahr.

Der Punkt: sollte mal mit einem zukünftigen Ex essen gehen, das bringt sicher doch mehr konkreten und kurzfristigen Spaß. Muß ich jetzt nur noch Kandidaten auftreiben für.

Anyone?

Doubles, anyone?

Just love the lyrics. And the slips on these boys.

edit: Sind das umgekehrte Kreuze an ihren Ohren? ist das ein okkult-satanistisches Video?

freitagstexter @ luckystrike

Herrschaften, willkommen zum Freitagstexter!
Nach hartem aber fairem Kampf hab ich den Titel von der supersexy rückenbehaarten Weltregierung in dieses superschwule Plüschnest heimtragen können.

Hier also das Freitagstexter-Bild, für das ihr bittschön eine Bildunterschrift texten sollt (aus Rücksicht auf die Weltregierung hab ich was mit Badeanzug genommen):

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Herrschaften, die Spiele sind eröffnet! Kämpfen Sie!
Überbieten Sie sich! Strengense sich mal an! Geben Sie – alles! Alles ist erlaubt! (Nein, wir wollen keine abgeschnittenen Ohren)
Am Mittwoch wird dann der Gewinner gekürt und der darf dann den Wanderpokal mitnehmen.

Und dann erzähle ich auch die Geschichte für hinters Foto.

serviceteil: restaurantempfehlung

Wie die werte Leserschaft ja weiß, tut der Herr Lucky ja immer gern viel von allem, arbeiten, rauchen, trinken, aber auch viel gut essen.
Deswegen hier der Hinweis auf ein göttliches italienisches Etablissement, das ich am Samstag entdeckt habe, und weil es dort traurigerweise ziemlich leer war, fordere ich auf: gehen Sie hin, geniessen Sie, gönnen Sie sich!

Die Hostaria La buona Forchetta in der Graefestraße (Nr. 83) hat mich doch sehr überzeugt: Es gibt 3 Menus zur Auswahl, und nur diese. Man entscheidet zwischen kleinem Menu (10,-), mittlerem (25,-) und großen (35,-) im Preis ist dann alles, auch Wasser und Wein (soviel man will! und das mir!) und Espresso und Digestif inklusive.
Das große Menu kann ich nicht so empfehlen, denn schon das mittlere brachte mich an den Rand meiner Kapazitäten: Als Opener Rohkost mit Dip, frisches Brot, dann eine leckere Antipasti-Platte mit handeingelegtem Gemüse, dann 2 Sorten Pasta, einmal mit grünem Spargel (sehr würzig), einmal Tagliatelle Wodka mit ebenjenem und Shrimps, dann Schweinebraten mit grünem Pfeffer und zum Schluß Panna Cotta mit Erdbeeren nebst Espresso und Grappa mit Nachschlag. Alles äußerst lecker und liebevoll und aufmerksam serviert, und man wurde wiederholt aufgefordert, sich doch noch etwas Wein zapfen zu gehen. Und das alles für 25,- Endpreis, wo in manchen Etablissements eine Portion mieser Pasta schon 14,- kostet. Was ich allerdings erfragen müßte, ist, wie man auf Vegetarier eingestellt ist.

Also, Herrschaften, hingehen! Aber nicht gar so viele, weil der Herr Lucky braucht ja auch noch Platz dort!

(Und nein, diese Werbung ist nicht gesponsort)

Edit 31.05.: Eine meiner lieben Kolleginnen ist mit einem ersten (!) Date dorthin speisen gegangen auf meine Empfehlung und fands hundsmiserabel. Und hinterher wars ihr übel. Und ja, ich hab nachgefragt, sie ist nicht etwa schwanger. Und am Typen scheints auch nicht gelegen zu haben. Also, nicht, daß sie nicht schwanger war, sondern das Essen. Also ich weiß nicht, vielleicht hab ich einen formidablen Abend erlebt und sie einen miesen. Der, der mich dorthin geschleppt hat, war öfter da und fands immer gut. Müßt ihr jetzt entscheiden, ob ihrs ausprobiert.

reizarm (content without content)

Herrlich, so 4 Tage am Stück frei gehabt zu haben. Anfangs war die Panik groß, was alles tun, denn der Herr Lucky ist es nicht mehr gewohnt, Freizeit zu haben. Und dann: hat er einfach gar nichts gemacht. Rein gar nichts. Nicht mal einkaufen war er. Und das nicht aus Depression oder aus Lähmung, sondern einfach so, weil er es wollte. Gefreut, daß draußen die Sonne so schön scheint, und dann drinnen auf dem Sofa geblieben. Sogar die Pflanzen auf der Terrasse sind ihm um ein Haar vertrocknet, so faul war er. Nix wollen, viel können, nix müssen.
Ab und an ein paar Freunde getroffen, und das wars schon. Und schön wars. Sicherlich nicht content-fördernd, but it makes me content.
Reha 2007: Stufe 1 erfolgreich abgeschlossen!

leerstelle

An diese Stelle hätte nun eine obligatorische Grand-Prix-Rückschau gehört.
Leider aber haben die Betreiber des angeblich besten deutschen Bloganbieters es immer noch nicht geschafft, ein Abo so einzurichten, daß es sich selbst bis auf Widerruf verlängert. So wurde Herr Lucky zur denkbar ungünstigsten Zeit mit der unfreundlichen Bemerkung begrüßt, daß er nun keinen Beitrag mehr anlegen könne, da das Abo unterbrochen wurde. Nach einer angemessenen Zeit werde das Blog gelöscht.
HIMMEL! Wenn ihr das mit der Technik schon nicht hinbekommt, dann seid wenigstens kulant!

Jedenfalls geriet die Sangesshow sowieso so sehr in den Hintergrund des Abends, daß ich gestern erstmal recherchieren mußte, wer denn eigentlich gewonnen hat, und es war eigentlch ja auch sowieso egal. Und das Thema ist überall und rundherum sowieso bestens betreut worden.

Bilanz an Leergut: 3 Flaschen Sekt, 4 Flaschen Weißwein, eine Flasche Rose, eine Flasche Wodka. Und nein, ich wiederhole hier nicht, wieviele Menschen wir waren… Aber harte Umstände erfordern harte Gegenmanahmen. Erschwerend hinzu kommt, daß wir vorsätzlich gehandelt haben.
Ansonsten: 1 Sonnenbrand von der ausführlichen eigengesangsbegleiteten Begrüßung der Sonne von Aufgang bis High Noon.
Frittiertes Hirn. Textlücken sogar in den bestens bekannten Liedern, die sich aber wieder langsam schließen. Solle das menschliche Hirn doch über Regenerationsfähigkeiten verfügen?
Und ja, ich bin dankbar, daß wir ein Flachdach haben. Mit grüner Wiese. Und nachsichtige Nachbarn. Und daß diese Woche einen Feiertag mittendrin hat.

der richtige griff zur rechten zeit

Die Schlesische Straße zu überqueren ist zu allen Zeiten nur etwas für Hartgesottene, der dichte laute Verkehr stimmt sich entweder schon auf die Autobahn Richtung Dresden ein oder kommt grade von eben dieser.

Ohne Unerschrockenheit und Entschlossenheit kommt man also nicht auf die andere Straßenseite.

Am Freitag abend begab es sich, daß der Herr Lucky auf die andere Straßenseite mußte, um sich sein Chicken Jhalfreezi von seinem Lieblings-Takeaway-Inder zu holen. Was zur Folge hatte, daß der heranbrausende BMW sehr stark etwas abbremsen mußte. Was zur Folge hatte, daß der BMW meinte, laut und lange hupen zu müssen. Was zur Folge hatte, daß Herr Lucky dem BMW den unmanikürten Mittelfinger in einer unmißverständlichen Geste entgegenreckte. Was den BMW veranlaßte, eine Volbremsung zu machen, es sah sogar so aus, als wolle der Fahrer auch aussteigen, um den Sachverhalt näher auszudiskutieren.

Aus einem mir unerfindlichen Grund griff Herr Lucky aber in die linke Innentasche seiner Jacke, warum, bleibt wohl ein Rätsel, denn dort bewahrt er lediglich Taschentücher auf. Jedenfalls schien der BMW die Handbewegung mißzuverstehen und brauste mit quietschenden Reifen davon.

Wußte gar nicht, daß ich so gefährlich wirken kann.