Das Comeback des Ali Sultan M.

Wie bei jedem Comeback kann man sich ja grundsätzlich fragen, ob es wirklich nötig sei, meist verklärt ja die Erinnerung oder das Einzigartige von damals den Blick – so auch hier.

Vertrautheit mit dem Sexpartner ist ja durchaus was Positives, auch wenn sie dann an den Rändern leicht in Langeweile abgleiten kann – aber: wir sprechen hier von dem, der meinen hundertjährigen Dornmöschenschlaf beendet hat. Das muß man auch erstmal hinbekommen (haben.)

Auch wenn es nur halb so aufregend ist, wenn die Affäre zum Fuckbuddy mutiert – der emotionale Aufwand ist einfach deutlich niedriger, wenn man sich drauf einstellt, daß man das Angebot nutzt wenn es paßt (oder eben nicht) und ansonsten seinen Kram macht. Und wer kann schon von sich behaupten, daß er ein time-share an einem Sultan hat?

So gesehen, auch wenn es gestern ein wenig ernüchternd war, kann der so oft zum Comeback vorbeikommen wie Tina Turner auf Abschiedstournee ging – hello, Private Dancer! What’s Love got to do with it? We don’t need another Hero.

2 Gedanken zu „Das Comeback des Ali Sultan M.

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