Archiv für den Tag: 17. März 2013

Tränen für Mogli

Es ist schon etwas unglaublich, besonders wenn man weiß, daß ich Hunde an sich nicht so dolle mag, aber nun sitze ich hier im verfrorenen Berlin und heule, weil auf Ibiza ein Hund gestorben ist.
Gerade heute mittag fand ich noch beim Durchsortieren Fotos von ihm und bekam ein ganz intensives Gefühl und dachte: das ist nicht einfach so ein Hund, das ist jemand, den man regelmäßig sehen und besuchen müßte, so wie einen guten Freund oder einen alten Verwandten. Und bekam so ein bißchen Sehnsucht.
Mogli war nänlich kein normaler Hund, er war ein Gentleman, ein Sean Connery unter den Hunden, ein Hund wie ein Haus.
Als ich das zweite Mal auf Ibiza war, ging es mir nicht besonders gut, nach meinem Burnout und mit Depressionen. Mogli hat sich aber ganz ganz großartig um mich gekümmert, leistet mir immer Gesellschaft, wenn ich alleine zuhause war, paßte auf mich auf, und wenn ich jemand zum ganz fest halten brauchte, ließ er es geschehen – und er war ja ganz großartig gebaut zum Festhalten, so ein großer Hund. Ich hatte das Gefühl, als ob er genau wußte, was ich brauchte, als könnte er in meine Seele sehen.
Ich werde Mogli nie vergessen und ihn sehr vermissen, wenn ich mal wieder nach Ibiza kommen sollte.
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