Verschwende deine Jugend (an mich)

Schon ein seltsames Gefühl, mit jemandem im Roses mit Wodka-Cranberries zu stehen, den man als Neugeborenen in den (zitternden) Händen hielt.
Jedenfalls bin ich gestern mit dem Patensohn und seinem besten Freund ganz vorbildlich bis morgens früh im Roses versackt, zwei wunderhübsche und tolle und stramme (Hetero-)Jungs Anfang 20, und ich nehme mal an, ich habe ordentlich für Spekulationen gesorgt, während die Leute versuchten, an mir vorbei die Jungs anzuflirten. Ich meine die Gruppe Spanier hinter uns so verstanden zuhaben, daß man beschloß, daß ich der Vater sein müsse, und daß das ja wohl komisch sei, wenn ich meine Kinder dort hin schleppe.

Oh, to be young.
Und jetzt komm mir keiner mit aber die Weisheit, und nicht tauschen wollen, die Erfahrung und diesem ganzen verlogenen Geseire.
(Auftritt Bette Davis: “Anyone who says that life begins at forty is full of it. As people get older their bodies begin to decay. They get sick. They forget things. What’s good about that?”)
Und nichts läßt einen älter und verkaterter fühlen, als wenn der Kumpel des Patensohns morgens nur im Slip jung, stramm und wohlgeformt durch die Wohnung turnt.

4 Gedanken zu „Verschwende deine Jugend (an mich)

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