Nüsse, Krähen und Elefanten

Ein Heidenkrach im Hinterhof heute nachmittag. Die Krähen haben Nüsse gefunden und probieren die richtige Fallhöhe um sie zu knacken – knick knock dongelong krack – vom Dachfirst über die Dachfenster über die Zinkverkleidung in den Hof.
Und es sieht so aus, als ob sie auch einen Heidenspaß dabei haben, wie sie tanzen.

schachtelhalm

Im Hintergrund fliehen die Helden in Ketten und ich sitze immer noch leicht hung over von gestern in der Altweibersonne, oben heiß und unten kühl, zwischen herbstlichen Blüten und habe Water for Elephants angefangen – wahnsinnig tolles Buch, bin erst 24 Seiten weit und mußte schon zweimal weinen, so schön ist es.

sonnenhut

Es gibt einfach perfekte Momente.

passion1

(UND grade festgestellt, daß ich nicht so dringend einkaufen gehen muß – unbezahlbar!)

14 thoughts on “Nüsse, Krähen und Elefanten

  1. luckystrike

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    Naja man muß halt die richtigen Details fotografieren, es ist halt nicht mehr in jeder Ecke Sommer – aber das zu orchestrieren, also jetzt in der Botanik, das ist schon ein wenig Kunst. Aber grade heute abend haben mich drei Passionsblüten in einer Reihe geradezu erschreckt, als ich vom Buch mal kurz nach rechts guckte.
    Und ja, ich weiß, aber ich mag zuerst das Buch lesen, und mit Kopffiguren vor allem aus Carnivale bevölkern, bevor ich es einer pekinesengesichtigen Blonden und einem zwielichtigen Milchbubi überlasse.

  2. kopffueßelnde (Gast)

    In dem Buch versinke ich auch gerade, bin schon einige Seiten weiter und träume langsam aber sich davon, mir ein Paillettenkleid zu kaufen 🙂

    (Von Berlin nach Straßburg bin ich übrigens letzthin auch mal wieder, dieses Mal allerdings mit dem Rad – eine Erfahrung für sich)

  3. arboretum

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    Ich habe auch zuerst das Buch gelesen, da gab es den Film noch nicht. Aus dramaturgischen Gründen mussten dort auch zwei Figuren zu einer verschmolzen werden.

    In meiner englischen Ausgabe war auch noch ein Nachwort, da hat die Autorin all ihre Recherchen reingepackt. Heftig.

  4. kopffueßelnde (Gast)

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    Aus Jux und Dollerei! oder auch: Eine fixe Idee in einem dringend durchzupustendenden Kopp 🙂

  5. arboretum

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    Das kenne ich leider gar nicht. Aber eins, wo sie ihn befingert, äh, berüsselt. Und eins von einer Giraffe – vermutlich auch weiblich – die mit ihm schmust.

    Für den ganzen zwielichten Hype kann der junge Mann ja nichts. Er ist seinerzeit in die USA aufgebrochen, um einen kleinen Indie-Film zu drehen, dessen Story auf einem ihm bis dato völlig unbekannten Buch basierte, das nicht mal in den Londoner Buchläden stand. War immer noch besser als ohne Job in London herumzuhängen. Nachdem bekannt wurde, dass er für die Rolle gecastet wurde, gab es Online-Petitionen, zigtausende stimmten gegen ihn. Konnte also keiner ahnen, welche Hysterie mal um ihn ausbrechen würde (die spitzen Schreie verglich er übrigens mal mit dem Tor zur Hölle). Ich mag seinen Humor und seinen Verstand und finde ihn auch äußerst nett anzuschauen.

  6. luckystrike

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    DAS ist sicher eine Erfahrung, und wenn es nur ein wunder Hintern ist… Aua, warum macht man sowas?
    (und die Paillettenkleidphase liegt deutlich hinter mir, genau genommen war es mehr eine Kittelschürzenphase)

  7. luckystrike

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    Tscha – und Sie hätten sie erstmal im Sommer sehen sollen…
    (ich kann mir nicht helfen, ein bißchen piesacken muß sein, es ist der Skorpion in mir, sorry)

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