Unter Talaren

Wo ist eigentlich das Problem?
Wenn jemand Kinder schändet, ist das eine erbärmliche Straftat, egal welchen Beruf er hat.
Wenn sein Arbeitgeber versucht, das intern zu regeln, also die Straftat verheimlicht und vertuscht, dann macht sich eben dieser Arbeitgeber mit schuldig und sollte verurteilt werden, die Geestze dazu sind da.
Wer braucht dazu einen runden Tisch?

9 thoughts on “Unter Talaren

  1. luckystrike

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    Jaja, das Prinzip ist schon klar, es ist mir nur nicht verständlich, warum ein Staat eine (staatlich zwar anerkannte, aber so what?) Sekte so einfach aus seinem Rechtszugriff entläßt und denen eine Art Parallelhandhabe zugesteht (die nicht funktioniert, aus lauter Angst, es käme einmal alles heraus)

  2. engl

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    ist das tatsächlich ein rechtlich fundiertes zugeständnis des staates? ich dachte immer, das sei so eine art mafiöse hybris der besagten sekte. der hoffentlich nun das üble handwerk gelegt wird. (aber wer weiß?)

  3. luckystrike

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    Es liegt denke ich tatsächlich daran, daß die Trennung von Kirche und Staat nach dem ersten Weltkrieg nicht konsequent und sauber erfolgt ist, und es etliche Verquickungen gibt, die den Kirchen ein Mitspracherecht in allem möglichen erlauben. Dazu kommt, daß die katholische Kirche eigentlich ja selber wie ein Staat aufgebaut ist, allerdings nicht demokratisch, und von daher der verfehlten Annahme ist, sie könnte Sachen, die in den staatlichen Rechtsbereich gehören, mit ihren eigenen Mitteln (Vertuschen, Ruhigstellen, Erpressen etc) regeln. Siehe dazu etliche ausfhrliche und beeindruckende Artikel in der aktuellen Süddeutschen. Es macht mich rasend.

  4. engl

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    das war mir so gar nicht klar. umso schlimmer.

    oder anders: das ganze thema ist ohnehin dabei mir schleichend mehr und mehr den atem zu rauben. ich wage gar nicht, daran zu denken, was da noch alles hochkommen mag.

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