inside second life -so you don’t have to be!

Gestern wurde mir ein Escort-Job in einer Sex-Bar angeboten und außerdem habe ich 250 L im Glücksspiel gewonnen – feiner Abend. Ich glaube den Job mach ich mal, man will ja wissen; wie sowas im virtuellen Leben funktioniert, wenn schon die eigenen Versuche im wahren Leben, als man noch jung und schön war, so wenig nachhaltig verklangen.
Was man sonst noch so lernen konnte?
Franzosen sind sehr nervig, sie treten nur in Kleingruppen auf und haben nur untereinander Sex. Und reden die ganze Zeit dabei, aber kein Cybersextalk, sondern irgendwas.
Cybersextalk unter Niederländern dagegen hört sich zum Piepen an. Gacker.
Im Second Life kann man ja alles machen, was man auch im First Life so tut: Häuser bauen, Geschäfte machen, arbeiten gehen, ausgehen. shoppen. Ich glaube nur, Kinder machen und Familie gründen geht nicht, allerdings gibt es relativ viele Kinder dort. Gruselige Vorstellung, wer sich da wohl auslebt….

Da ich außer Häuser bauen und Familie gründen alles obige im First Life schon mehr als genug an der Backe habe, widme ich mehr dem Sexleben.
Im Second Life habe ich mittlerweile einen Fuckbuddy aus New York, einen aus Südfrankreich und einen aus Schottland. (Alles angeblich natürlich.)
Und – Surprise! – das bewirkt bei mir gar keinen Rückzug in eine alternative Realität, eher das Gegenteil: Da die Animationen zwar schon relativ ausgefeilt sind, auf Dauer aber doch langweilig werden, ist man, wie im wahren Leben auch, auf Phantasie und Sprachgewandheit angewiesen.
Was zur Folge hat, daß bei mir einige arg verstaubte Synapsen freigepustet wurden und werden, und es mich des öfteren ins wahre Leben zu ganz unvirtuellen Unternehmungen hinaustreibt. Was mir da zum Glück fehlen würde, wäre dann also ein Fuckbuddy aus Friedrichshain, einen in Kreuzberg und von mir aus auch noch einen in Neukölln… (Und das besser nicht angeblich!)

Auch gelernt: Heteros sind in öffentlichen virtuellen Sex-Areas viel viel krasser als Homos. Mit welcher Aggressivität und mit wie wenig Phantasie und Lockerheit da vorgegangen wird, ist doch eher erschreckend. Also wer da Vorurteile hat, wie Homos da angeblich drauf sind, der begebe sich doch mal ins Hideaway…
Wollte ja eigentlich mal als dralle Blondine austesten, was die heterosexuellen Herren der Schöpfung so drauf haben, aber das überlege ich mir nochmal.
Auf alle Fälle werde ich Sie auf dem Laufenden halten!

Es grüßt Lucky Strikes –
INSIDE SECOND LIFE – SO YOU DON’T HAVE TO BE!

30 thoughts on “inside second life -so you don’t have to be!

  1. glamourdick

    leight hat gestern auch beinahe einen auf die mütze gekriegt, als er mal wieder unter heten fickte. mein fuckbuddy aus montreal ist aber auch immer so exhibitionistisch veranlagt.

  2. saintphalle

    Wieso lese ich neuerdings nur ständig was von Second Life? Ich sehe mich da auch schon rumturnen und Sex mit Schwulen haben, die nicht erkennen, dass ich eine Frau bin, weil ich vergessen habe, mir Brüste zu basteln. Oder so… Dabei ist das First Life doch schon kompliziert genug.

  3. larousse

    *note to self: nein larousse, DU gehst da NICHT hin, das hast du nicht nötig, virtuellen sex SEUFZ!!! pah! du bleibst schön in leben nummer eins, damit kommst du ja schon nicht klar, und versuch BLOSS nicht hinter meinem rücken…*

  4. luckystrike

    REPLY:
    das ist doch wurscht, Hauptsache dein OH YEAH liest sich überzeugend….
    Moment, vergißt du im First Life auch gelegentlich, dir Brüste zu basteln?

  5. luckystrike

    REPLY:
    vielleicht könntest du auch einige der virtuellen Kinder adoptieren und denen mal ein bissel Raison beibringen? Muß ja nicht immer Sex sein…. 🙂

  6. saintphalle

    REPLY:
    Ach, das ist der ganze Trick? OH YEAH!!!!
    Im First Life würde ich mir manchmal gerne Brüste basteln, die so einen richtigen Vorbau bilden, so einen kleinen Balkon, auf dem ich auf einer Party mein Sektglas abstellen könnte. Das stelle ich mir sehr praktisch vor. Leider habe ich noch keine brauchbare Bastelanleitung gefunden.

  7. luckystrike

    REPLY:
    also ich hab mir in einem früheren leben welche aus styropor gebastelt, die saßen ganz gut – allerdings beim nahkampf wärs dann doch sicher aufgefallen.
    Ansonsten kannst du ja jederzeit im 2nd life sex mit schwulen haben, kommt ja nicht drauf an, mit wem man schaukelt, sondern nur wie hoch.

  8. saintphalle

    REPLY:
    Gut, dass wir das alles klären, BEVOR ich ins Second Life eintauche. So bleiben mir vielleicht die größten Peinlichkeiten erspart. Merke an mich selbst: Es kommt nicht darauf an, mit wem ich es treibe, Hauptsache, ich schaukel hoch genug.
    Das mit dem Styropor ist übrigens ein prima Tipp. Die Dinger könnte man dann vermutlich auch gleich noch als Airbag benutzen.

  9. Jekylla

    REPLY:
    Ich leg mich doch nicht zum Schlafen einfach in einem Club ab! Und die Vorstellung, was “die” dann so tun …
    Nein, im Ernst, ich hätte gern ein Domizil gehabt, aber dafür nicht unbedingt meine ECHTE Kreditkarte belastet. Das geht doch mächtig ins Geld, oder? Oder playen Sie das alles for free???

  10. humbug

    REPLY:
    noch bin/bleibe ich standhaft, denn irgendwie klingt die ganze sache sehr sehr zeitraubend. nix für leute mit hoher suchtanfälligkeit, wie mir scheint.

  11. Jekylla

    nach meinem ersten Ausflug schreckt, ist die Geschichte mit dem Geld. Ok, man kommt als Frau offenbar auch so über die Runden, aber irgendwie beschneidet mich das in meiner freien Entfaltung. Das Prinzip Poppen für einen Schlafplatz will mich noch nicht ganz überzeugen. Naja gut, die bisher angebotenen Schlafplätze konnten mich noch nicht ganz überzeugen 🙂

  12. glamourdick

    REPLY:
    schlapfplätze sind doch nicht das problem. oder gibts avatare mit müdigkeitserscheinungen? haare sinds. ich rauf sie mir. ich brauch kaufhaare. aaaargh.

  13. Jekylla

    REPLY:
    der irrigen Annahme erlegen, man bräuchte eine Wohnung im Second Life?? Als Obdachlose umherzuziehen, macht mich ein wenig.. unentspannt. Vor allem, wenn so viele ganze INSELN ihr eigen nennen!

    Haare? Kaufhaare? Gibst auch Tauschhaare? Dann könnten Sie von mir welche haben, die wachsen ja immer nach. Wenn Sie was anzubieten haben, natürlich.

  14. luckystrike

    REPLY:
    das ist ja süß, jekylla! es ist wirklich kein rucksackausflug, wo man sex für einen schlafplatz anbieten muß – man geht einfach raus und fertig.
    allerdings bin ich auch so nett zu meinem avatar, daß ich ihn irgendwo auf einer matratze in einem club bette, bevor ich offline gehe. ist dann manchmal sehr lustig, wer dann auch noch da ist, wenn er aufwacht. und was die dann tun.

  15. luckystrike

    REPLY:
    natürlich zahle ich da keinen cent – hörnsema! und nee, ich brauhc da kein domizil, sonst muß ich ja auch noch ne virtuelle haushälterin einstellen…
    da nehm ich lieber die anderen sachen in auf.. und zwar ganz gerne.

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