So, es ist Freitag, die Woche rum und die ganze Scheisse der letzten Monate liegt hinter mir und ist mal wieder ueberlebt.
Ich mach mir jetzt nen bunten Abend mit ner Partyplatte Sushi, Sigourney Weaver in Copycat und spaeter noch ein paar verzweifelten Hausfrauen.
Ihnen auch alles Gute!
Category Archives: gutes tun
Das Gefühlsleben ist eine billige alte Schlampe
Jawohl! Und wissen Sie, warum ich das weiß:
So wie eine billige Schlampe in seiner oder ihrer verwahrlosten Wohnung einfach aus dem Haufen Dreckwäsche irgendwas zum Anziehen rumfischt, (und tun Sie nicht so, als ob Ihre Wohung immer nach Schwiegermutterbesuch aussieht, das glaubt Ihnen keiner!), so fischt sich der emotionale Haushalt immer die ältesten abgetragensten Teile mit den meisten Flecken raus, wenn keiner aufpaßt.
Einfach, weil sie am nächsten liegen, obendrauf, noch nach einem riechen, weil man sie doch eh meist trägt, oder weil sonst nichts einfällt.
An Montagmorgen also am ehesten was mit Terror-, Selbstmitleid- und Ogottogott-Muster, das mit den großen Angst-Schweißflecken unter den Armen. Oder doch die Kombi, die dir in der Rotwein-und Tränen-Nacht neulich so gut gestandne hat?
Ich werde ab sofort Kontrolle machen, wie wir das Haus verlassen, und mal sehen, was der Kleiderschrank bzw. das emotionale Arsenal sonst noch so bereit hält.
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Wennse mal was fürs Leben lernen wollen, z.B. wie man aus Belinda Carlisle einen Bong herstellt, was Spaghetti Bolognese in der Bulimiekantine mit Rückholfädchen zu tun haben, oder Sie einfach Ihrem Gatten oder auch wahllosen Fremden eine Freude durch neue Fähigkeiten mittels Kehlbanane überraschen wollen – dann besuchen Sie:
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Und wennSe selber was beizutragen hätten – sehr fein! Wir schalten Sie gerne als Ko-Admin frei!
Walk right through the Middle
He thought he was gonna die but he didn´t.
She thought she could never cope, but she did.
We thought it was all over but it wasn´t.
It hadn´t started yet.
(Kate Bush)
So Premieren und gesellschaftliche Events sind für mich immer unangenehm, Sozialkontake, Businesskontakte, und das mit meinem schlechten Gesichter- und Namensgedächtnis – es streßt mich ungemein, und gestern hab ich das Haus verlassen und hatt SO’N Hals.
Was ich dabei komplett vergesse ist, daß sich tatsächlich Leute ungemein freuen, mich zu sehen, ich hätte mich ja so rar gemacht, mich mögen und total nett und freundlich und sogar herzlich sein können – Zeit, mal wieder umzubewerten.
(Auf Zitat gestoßen und inspiriert worden durch Glämmie vor 5 Jahren)
Klingt Musik am Kaukasus
Grade an der Ampel eine gut gefüllte Bushaltestelle kollektiv zum Grinsen und Lachen gebracht – hatte einen großen Alexandra-Moment, “Was ist das Ziel” in Heavy-Metal-Lautstärke, laut mitgrölend und natürlich dramatischst gestikulierend.
Und natürlich vergessen, daß ich das Fenster sperrangelweit auf hatte.
Alien and not so alien
Ich liebe diese kleinen Musical-Momente, die sich ergeben, wenn man mit Musik auf den Ohren und in den Hüften durch die Straßen streift – wie der kleine Türke, so vier Jahre, der aus der deutsch-türkischen Bücherei in der Glogauer kam, neben mir die auf den Fußweg gemalten Arabesken abtanzt, worauf ich ihn und er mich anlächelt und er für ein paar Häuser neben mir läuft, als hätten wir ein gemeinsames Ziel, bevor er in einem anderen Hauseingang verschwindet. (Kurz mit dem Gedanken gespielt, ihn einzupacken. hat ja woanders auch geklappt.)
Dann den Glammie wieder gülden gemacht, und es macht immer Spaß, ihn mit der prozedurbedingten Weddingpalme auf seinen Kopf aufzuziehen. Obwohl, gestern sah es mehr nach RiffRaffs On-Top-Zöpfchen aus.
Und manchmal muß man einen Blogger auch erst einmal kennenlernen, um so das ein oder andere Puzzlestückchen zu finden, womit sich dann auch derdiedas Blog erschließt, denn es schreiben ja nicht alle so eindimensional wie ich, und so kann ich denn auch den großartigen Herrn Schneck, vom Leben eh um erstaunliche Ecken quer durchs Land angeknüpft, endlich auch hier verlinken.
Morgen dann einer der ekelhaften Verhandlungstermine, mit einer Geschäftspartnerin, die ich mit dem Wort bezeichnen würde, das man in Berlin mit V vorne schreibt, aber das wäre dann eine Beleidigung für alle weiblichen und männlichen Votzen da draußen. Wie ich mich auf solch einen Termin vorbereite, fragt die Lieblingskollegin – nun, ich schaue mir möglichst alle Alien-Filme anschaue, und stelle mir vor ich bin Sigourney. Mit Flammenwerfer.
Schlank(er fühlen) in nur 2 Stunden
Kein Wunder, daß man sich immer zu fett fühlt – wenn alle Sachen zu klein sind!
Deswegen bin ich grade dabei den Kleiderschrank durchzusortieren, und viel fliegt raus.
Na gut, es gibt ncoh ein kleines Asylhäufchen mit geliebten Sachen, die passen, wenns mal 5 Kilo weniger sind, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
(Grade tierisch Panik gekriegt, ich dachte ich komme aus dem Pullover nicht mehr raus beim Anprobieren…)
Wiese wolln

Manchmal sind Zufälle doch am charmantesten.
(Ja, ich weiß, das Foto ist shice, vom eipott halt. Nix gegen meine kleine 1-Byte Digicam wie die Fotos vom letzten Jahr, aber die ließ sich nicht mehr an den neuen Rechner andingsen. hmh.)
ooh Child
Darling, happy happy Birthday to you! Mögen all die wunderbaren Anfänge sich wunderbar entwickeln!
Things ARE gonna get easier, wenn sogar Cyndi das weiß (and you can sing along!):
Happy Hermit
Heute werde ich es wohl brechen müssen, das Schweigen.
Seit Freitag abend nicht geredet, mit niemand, und nichts hören gemußt, von niemand. Also außer den Vögeln im Hof und den Summen und Brummen der Bienen und Hummeln in den Blüten auf der Terrasse. Und dem Duft der Rosen, der Gardenie, des Geißblatts. Dazu dieses formidable Buch “Under the Ivy” von Graeme Thomson über Kate Bush fertig gelesen, und einen Kate-Fernsehabend gemacht.
Schöner kanns gar nicht sein, das Leben.
Es sei denn, man hätte noch nen Strand und Wasser vor der Bude.