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History Repeating

Wenn man bei Gayromeo eine durchaus nette Nachricht mit durchaus sexuellen Absichten erhält, und das Vorschaubild eine durchaus nicht unattraktive Vorschau so ein wenig wie Nate aus Six Feet Under, nur nicht kalifornisch, vermittelt, und man beim Klick ins Profil dann herausfindet, daß der Absender der allererste Exfreund ist, der zwar schon 21 Jahre her ist, dann stellt sich die Frage:
Hat man schon zu lange gelebt?

Warum ich nie wieder Gayromeo nutzen werde

“Sklave sitzt nacktärschig und p*mmelfrei mit kurzem, bauchnabelfreiem Strafhemd am PC”
schreibt ein 59-jähriger, der mich täglich liebevoll besucht.
Das Schlimmste: er ist auch noch aus Köpenick. Bjäh!

Ein anderer sucht nach eigenem Bekunden “GENSEITIGES ABWICHSEN (wenig erfahrung) ” Naja, ist wohl Mikrobiologe. Dem würde ich raten, erstmal ein schönes Bad im Genpool zu nehmen.

Verehrt

Bei Gayromeo habe ich ja einen Dauerverehrer, ach eigentlich ist es längst schon viel mehr, was Festes, so regelmäßig wie er mein Profil besucht und mich mit den schönsten Tapsen bedenkt. Beständigkeit und Ausdauer sind eben auch tolle Charakterzüge.
Sein Name ist “Aksel”, und er hat nicht mehr so viele Haare, dafür sind sie sehr dünn und er trägt sie lang, bis auf die kahlen Stellen, da nicht. Er wohnt in einem fernöstlichen Berliner Bezirk und zeigt sich gerne spindeldürr und nackt bis auf die geländegängigen Sandalen in dem Haufen Messiemüll, in dem er anscheinend wohnt, wenn er nicht gerade FKK am Müggelsee macht oder ein lecker Bierchen in der Besenkammer am Alex bei Freunden und guter Musik genießt.
Aksel verwendet den Deppenapostophen so konsequent, daß es verwundert, daß er ihn nicht auch in seinem Namen untergbracht hat. Er ist wohl gerne aktiv und sucht als Gegenpart knuddelige Passivbärchen, seine Wortwahl, und das meint er an mir gefunden zu haben. Bjäch.
Und weil im Leben alles oft so schwer und verwirrend ist, engagiert er sich in einem östlichen schwulen Kirchenverein, was ihm sicher auch die Kraft gibt, sein Profil mit vielen schönen Piktogrammen aus Tastaturzeichen zu verschönern.

Ich weiß gar nicht, warum ich mich dauernd beschwere. Im Grunde hab ich doch alles.

Wort + Wahl

Werter Kollege aus der blauen Welt, “Schleim aus der Keule rubbeln” ist jetzt nicht die Wirtwahl, die mich in einen Zustand der Erregung versetzt oder eine Phantasien beflügelt. Bjäch!
Taschentuch?

Krichste Krissel

Und wenn wer schon dabei sind: Bevor man irgendwelche möglicherweise nicht mehr ganz taufrische Körperteile nackt fotografiert, entferne man die Unterwäsche einige Zeit vorher, insbesondere solche, die hier und dort ein wenig kneift oder sonstige Preßspuren hinterlassen könnte.
Man sollte dann auch möglichst nicht sitzen oder liegen, und wenn, dann möglichst auf krisselfreien Oberflächen.

Mönsch, das wissen wir doch spätestens seit Calendar Girls!

Andererseits

Hmh, wenn ich jetzt so einen wunderschönen, blitzgescheiten, gutgebauten Kerl hätte, der auch noch mindestens täglich stundenlang Sex haben wollte, dann würde mir das auch nicht passen.
Dann könnte ich abends nicht endlos Serien auf DVD gucken und Wein trinken, bis der Arzt (eben nicht) kommt.