Author Archives: luckystrike

Empfehlung oder: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde

(Hab ich mal eben schnell dem ältesten Freund und Mozzer-Fan geschickt)

Hallo Papa des Jahres,
hoffe dein Knie ist wieder heile und alles gut überstanden?
Und ich hoffe du hast noch Schmerzmittel übrig, denn hier kommt:
Perrecy!
Der deutsche Morrissey!
aua aua aua
Morrissey auf deutsch und nur mit Ukulelen!
Wahnsinn!
Und irgendwie funktioniert es sogar…
Hihi, guck und hörs dir an… er hat sogar dieselben Moves wie der Meister!

http://www.myspace.com/perrecy07

also ich hab sehr gelacht und mich ein wenig gefreut, was es für Leute gibt
XXX
Lucky

(gefunden bei Frau Ruhepuls)

Muschis im Dialog

Spiele mir grade Joanna Newsom ein, und bin unentschlossen: schön wie die frühe Kate Bush oder doch allzu muschig?
Mir wird grad schon ein wenig anders beim Hören.
Vielleicht sollte ich mehr auf meine innere Muschi hören…
Andererseits, ist aber auch wieder Quatsch, die äußere hat ja auch schon nix zu melden.

Edit: Eine knappe Stunde später hab ich die Gute dann wieder gelöscht. War ja nicht zum Aushalten.

KRCHKR!

Wenn ich so mitten in der Nacht aufstehen muß, also für mich um sieben, das entspricht bei Ihnen gegen halb vier nachts, das ist schon Ausnahmezustand.
Aber wenns um eine sechstellige Summe für fast nix bzw.umsonst geht, kann/sollte/muß man wohl doch.
Es wird einem auch nix geschenkt. Fördern und fordern, ist wohl das Motto.

HDS, SHDK!*

*Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner!

Am Samstag stand ich in der Reichenberger und heulte fast vor Wut. Das kleine Haus, das dort neu gebaut wurde, und um welches ich Tage, ach Wochen herumgestreunt bin, weil es ein Dachgeschoß hatte, in das ich mich sofort verliebte, ist jetzt fast fertig, teilweise schon bezogen, und auch schon mit Farbbeutelklecksen beschmiert, wie es sich in Kreuzberg so für alles gehört, wenn es nicht ein Haufen Hundescheiße ist.

Es war mein Traum, gut, die Wohnung vielleicht 10qm zu klein, aber dafür 40(!) qm Dachterrasse, Süd-West, einmal um die ganze Wohnung rum. Das war zeitgleich, als meine Finanzberaterin mir empfohl, mir eine Wohnung zu kaufen, obwohl ich eigentlich nicht genug Geld dafür habe, aber was sie mir vorrechnete, war überzeugend.
Jedenfalls, man nimmt ja nicht gleich das Erstbeste, und so mäanderte ich wochen-, monatelang drumherum. Bis es jemand anderes gekauft hatte.

Stehe ich also da und heule fast vor Wut, gleich um die Ecke vom Glam, eine schöne Straße, und die Idioten da oben haben noch nicht mal Bäume und sowas aufgestellt auf MEINER Terrasse.

Sonntags sitze ich ungehauer frustriert in der Sonne auf meiner zwar wunderschönen, aber eben nicht 40qm großen Terrasse, und denke, Moment, die Bank hier, die Stühle da, den Tisch hier, da kommt der Bambus hin und die Kletterrose dahin und so weiter.
Ich weiß nicht, wie das funktioniert hat, aber jetzt ist die Terrasse optisch doppelt so groß, ich habe zwei Sitzecken mit jeweils Sonne morgens, Schatten abends bzw. umgekehrt, mit jeweils einer anderen Aussicht obendrauf.
Und was man auch unbedingt braucht, ist ein, zwei ungemein stark duftende Pflanzen, mit denen man es im Zimmer nicht aushalten könnte, ich empfehle Jasmin und Gardenien, es ist so wunderbar, wenn abends immer mal so eine kleine betäubende Duftwolke vorbeizieht.
Ach ja, und einen netten kleinen würzigen spanischen Weißwein auf Eis, wenn man schon in der prallen Sonne so schwer herumräumt.
Abends war ich dann sehr entspannt und wieder sehr, sehr glücklich.

Bestseller

Eine Ex-Schwiegermutter, ordentlich esoterisch verblasen, hat mir mal das hübsche Buch “Wünsche ans Universum” geschenkt, das ich natürlich ungeöffnet mit spitzen Fingern gleich wieder dem Universum, bzw. in Berlin heißt das BSR, zurückgegeben habe.

Ich hab nämlich eine bessere Idee, ich schreibe “Beschwerden ans Universum” das wird bestimmt ein Kracher!

Immer noch nix!

Wenn es nicht das Gegenteil davon wäre, dann wäre es schon beeindruckend, wie wenig ich dieser Tage denke oder fühle.
Da ist es ja schon fast ein Geschenk, der gewaltige Hexenschuß von Samstag, aua aua aua. Und dann die lustigen nebeneffekte, wenn man dann mal husten oder niesen muß, und es fährt einem in den Rücken. Naja, Hauptsache man spürt sich.