So, soweit alles erledigt für den Sonntag, gefrühstückt, Blogrundgang, Spon, Tagesspiegel, Morgenpost, Berliner, Süddeutsche und Vanity Fair online gelesen, gewichst, geflosst, Zähne geputzt, geduscht, Spülmaschine ein- und ausgeräumt, Wäsche abgehangen.
Kann ich mich jetzt meinem längjährigen Rechercheprojekt widmen: Warum schmilzt ein Pfund Butter in der Sonne einfach so weg, mein Hüft- und sonstiger Speck aber nicht?
So ungefähr sehen meine Wochenenden auch aus, nur ohne Spülmaschine.
REPLY:
Ich bin sehr glücklich über meine Spülmaschine, wenigstens eine Sache, die man nicht selbst mit der Hand machen muß.
Frage mich das auch immer wieder, komme zu keinem sinnvollen Ergebnis.
Ich habe mittlerweile eine Theorie: Wahrscheinlich müßte man die körpereigene Temperaturregelung irgendwie ausschalten, und vor allem Perforationen schaffen, damit das geschmolzene Fett auch austreten und wegfließen kann.
Und natürlich muß man hinterher das verbliebene Fett wieder in Form klopfen, bevor es ganz erkaltet.
REPLY:
die überschüssige haut wird dann durch die perforation per kreuzstich vernäht, und prompt braucht man sich keine schicke bluse mehr kaufen, sondern ist schon aufs geziemlichste verziert! tattoo, piercing, branding kannste vergessen, perfing ist der neue folkloretrend schlechthin!
REPLY:
aaaah! Da kommen diese gerafften Rüschenblusen aus den 70ern her!
Allein die Fragestellung ist nobelpreisverdächtig. đ
weil gott spinnt?
REPLY:
Das liegt wahrscheinlich an der Zusammensetzung der verschiedenen Fettsorten. Butter und Margarine haben eine eher einfache Struktur, sind für den Verzehr und die Verdauung gedacht, während Menschen- und Tierfett kompliziert zusammengebaut und darauf hin optimiert sind, warm zu halten. Und weil das Fett an uns komprimiert und zusammengestaucht ist, sind unsere Bäuche auch fester und griffiger als Butter. đ
REPLY:
Das kann gut sein, jedenfalls wenn ich mein Lieblingshemd anziehe, fühlt es sich auch oft komprimiert und zusammengestaucht an…