Jawohl! Und wissen Sie, warum ich das weiß:
So wie eine billige Schlampe in seiner oder ihrer verwahrlosten Wohnung einfach aus dem Haufen Dreckwäsche irgendwas zum Anziehen rumfischt, (und tun Sie nicht so, als ob Ihre Wohung immer nach Schwiegermutterbesuch aussieht, das glaubt Ihnen keiner!), so fischt sich der emotionale Haushalt immer die ältesten abgetragensten Teile mit den meisten Flecken raus, wenn keiner aufpaßt.
Einfach, weil sie am nächsten liegen, obendrauf, noch nach einem riechen, weil man sie doch eh meist trägt, oder weil sonst nichts einfällt.
An Montagmorgen also am ehesten was mit Terror-, Selbstmitleid- und Ogottogott-Muster, das mit den großen Angst-Schweißflecken unter den Armen. Oder doch die Kombi, die dir in der Rotwein-und Tränen-Nacht neulich so gut gestandne hat?
Ich werde ab sofort Kontrolle machen, wie wir das Haus verlassen, und mal sehen, was der Kleiderschrank bzw. das emotionale Arsenal sonst noch so bereit hält.
Ihre Schlagzeile ist mir vergangene Woche beinahe wortwörtlich in den Sinn gekommen (“billig” war nicht dabei, und “Gefühls-” auch nicht). Sie also auch, Herr Lucky. Muss wohl an der Jahreszeit liegen.
Ich kannte ma einen Arzt, der redete gern von “Psychohygiene”. Gibts diesen begriff eigentlich noch?
Oh, ich hab gerade gegoogelt. Janz schön gebräunt das ganze.
Aber mt dem Griff zu den nächstliegenden Muster. Ja. Kenn ich. Derzeit ist es: Komm, iss mal was.
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Das grüne, enge?
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“It’s always darkest before the dawn” singt Florence und ich möchte daß sie Recht hat.
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Manchmal muß man abwatschen – es kann ja nicht angehen, daß der Gefühlshaushalt noch fauler und träger wird als der träge Rest! Wo kommwer denn da hin!?
Das Leben ist kein Reinlabor.
ich trage deshalb manchmal gern nervenkostüm. (das ich mir immer vorstelle wie tippi hedrens outfit in “die vögel”.)
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yep. lindgrün. oder mint? pistazie.